Ausbildungsbeginn

Den Vertrag haben Sie in der Tasche. Jetzt gilt es noch, bestimmte andere Dinge zu klären. Denn mit Ausbildungsbeginn kommen Themen wie Finanzen und Steuern, Sozialversicherung, Untersuchungen und weitere eventuell sinnvolle Versicherungen auf Sie zu.

Bleiben Sie bei all dem gelassen. Wir helfen Ihnen dabei, an alles zu denken. Hier haben Sie bereits eine komplette Übersicht. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Denn wir wissen, wie aufregend der Start in die Ausbildung ist.

Für einen sehr guten Start

Azubis zahlen Lohnsteuer. Ihr Ausbildungsbetrieb führt diese direkt ans Finanzamt ab. Damit das möglich ist, müssen Sie Ihrem Arbeitgeber einmalig Ihre Steueridentifikationsnummer (Steuer- ID) mitteilen. Wer noch keine besitzt, kann sich an das Bundeszentralamt für Steuern oder sein Finanzamt wenden.

Haben Sie bereits ein Girokonto, ist alles klar. Ansonsten wird es nun Zeit dafür. Vergleichen Sie die Angebote der Banken. Für die Kontoführung werden oft Gebühren fällig. Manche Banken haben jedoch besondere Bedingungen für Berufsstarter.

Viele Arbeitgeber fordern Sie auf, in eine bestimmte Krankenkasse zu wechseln. Doch Sie haben das freie Wahlrecht. Die Mitgliedschaftsbescheinigung der VIACTIV senden wir schnell und direkt an Ihren Ausbildungsbetrieb. Dafür brauchen wir von Ihnen nur die ausgefüllte und unterschriebene Beitrittserklärung. Die Bestätigung, dass Sie krankenversichert sind, benötigt das Ausbildungsunternehmen innerhalb der ersten 14 Tage nach Ihrem Start.

Zur Sozialversicherung gehören neben der Kranken- die Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Die Beiträge werden automatisch von Ihrer Ausbildungsvergütung einbehalten.

Die Deutsche Rentenversicherung braucht einige Wochen für die Zuteilung der Rentenversicherungsnummer.
Sofern uns diese bereits bekannt ist, beantragen wir den Sozialversicherungsausweis nach Eingang Ihrer Beitrittserklärung für Sie. Diesen legen Sie dann nach dem Erhalt Ihrem Arbeitgeber vor.

Für alle unter 18 Jahren gilt eine Sonderregel laut Jugendschutzgesetz: Durch eine ärztliche Untersuchung wird festgestellt, ob Sie für den gewählten Beruf auch gesundheitlich geeignet sind. Das erledigen Sie bei Ihrem Hausarzt. Die Bescheinigung legen Sie dann im Betrieb vor.

Wichtig: Die ärztliche Bescheinigung darf bei Ausbildungsbeginn nicht älter als 14 Monate sein.

Denken Sie schon beim Berufsstart an Ihre Altersvorsorge. Vermögenswirksame Leistungen sind Sparbeträge, die Sie direkt von Ihrem Gehalt anlegen. Ihr Arbeitgeber übernimmt die Einzahlung an das jeweilige Institut – und zahlt in der Regel sogar einen Zuschuss, oftmals sogar die gesamte Summe: bis zu 40 Euro pro Monat. 

Informieren Sie sich bei Banken und Bausparkassen über die unterschiedlichen Anlageformen, zum Beispiel Bausparverträge oder Aktienfonds. Auch der Staat gibt was dazu: Jährlich erhalten Sie 9 Prozent Arbeitnehmersparzulage auf den Betrag, den Sie angelegt haben.
Wählen Sie eine Anlageform aus und legen Sie Ihrem Arbeitgeber eine Bestätigung vor, aus der hervorgeht, wohin der Betrag überwiesen werden soll. 

Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung erhalten Sie eine monatliche Rente, wenn Sie Ihre Arbeit aufgrund von Krankheit nicht mehr dauerhaft ausüben können. Je niedriger das Einstiegsalter, desto günstiger die Versicherung. 

Achten Sie bitte auf das Kleingedruckte: Für Azubis leisten viele Versicherungen erst dann, wenn man voll berufstätig ist.

Hier gibt’s die Checkliste zum Start als PDF.

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