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Allergien

Allergien sind allgegenwärtig. Es gibt viele verschiedene Arten und sie begleiten uns oft ein Leben lang. Ihre Nase läuft, Ihre Augen jucken oder Ihr Hals kratzt? Diese typischen Allergie-Symptome können sehr unangenehm sein. Hier finden Sie alles, was für Sie beim Thema Allergien wichtig ist. Lernen Sie die häufigsten Allergien besser kennen. Und erfahren Sie, wie Sie Allergien gezielt behandeln können.

 

Inhaltsverzeichnis

Definition: Was ist eine Allergie?
Symptome: Wie äußert sich eine Allergie?
Ursachen: Wie entstehen Allergien?
Diagnose: Wie stellt man eine Allergie fest?
Behandlung: Was hilft bei Allergien?

Definition: Was ist eine Allergie?

Von einer Allergie spricht man, wenn der Körper überempfindlich auf körperfremde Substanzen reagiert. Das können zum Beispiel Pollen bestimmter Pflanzen oder Nahrungsmittel sein.1

Der Begriff Allergie stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet Fremdreaktion. Denn das Immunsystem erkennt Stoffe aus der Umwelt als körperfremd und löst dann eine entsprechende Immunantwort aus. Diese fällt auch bei harmlosen Stoffen manchmal recht heftig aus. Wir nehmen sie dann als Allergiesymptom wahr.

 

 

Daten und Fakten zu Allergien

Icon in Form einer Weltkugel. | VIACTIV Krankenkasse

Allergien sind weit verbreitet

Bis zu 40 Prozent der Menschen weltweit entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Allergie.

Icon in Form eines Apfels. | VIACTIV Krankenkasse

Heuschnupfen und Asthma am häufigsten

Zu den häufigsten Allergien weltweit zählen Heuschnupfen und Asthma.

Icon mit einem Hund und einer Katze. | VIACTIV Krankenkasse

Tierhaare als Allergie-Auslöser

Rund 10 Prozent der Menschen in Deutschland reagieren allergisch auf Tierhaare.

Die häufigsten Allergien

Häufige Allergien sind zum Beispiel Heuschnupfen oder Asthma. In unserer Tabelle finden Sie die sechs Allergie-Arten, die weltweit am häufigsten vorkommen.

Allergie-Art Bevölkerungsanteil
Heuschnupfen 12 %
Asthma 10 %
Kontaktallergien 9 %
Nahrungsmittelallergien 5 %
Neurodermitis 4 %
Insektengiftallergien 4 %

Tabelle: Häufigste Allergien gemessen am Bevölkerungsanteil weltweit2

Symptome: Wie äußert sich eine Allergie?

Allergie-Symptome können sehr unterschiedlich sein. Betroffen sind vor allem die Atemwege und die Haut.

Die häufigsten Allergie-Symptome

Atemwege: Allergischer Schnupfen ist eine der häufigsten allergischen Reaktionen des Körpers. Ausgelöst wird er vor allem durch Allergene aus der Luft. Das können zum Beispiel Pflanzenpollen oder Tierhaare sein.3

Haut: Auch die Haut kann allergisch reagieren. Grund dafür sind verschiedene, zumeist äußere Einflüsse. Zum Beispiel der Kontakt mit Nickel, bestimmten Reinigungsmitteln oder Duftstoffen. Die typischen Allergie-Symptome der Haut sind rote Flecken, Quaddeln oder juckender Ausschlag.4

Augen: Oft machen sich Allergien auch durch eine Augenreaktion bemerkbar. Die Augen jucken, tränen und brennen. Nicht selten sind sie auch geschwollen.5

Hals: Auch der Hals macht sich bei einer Allergie oft bemerkbar. Zum Beispiel, indem er juckt oder kratzt. Vermehrtes Husten ist ebenfalls eine typische allergische Reaktion. Denn der Körper versucht so, schädliche Fremdkörper loszuwerden. Gefährlich wird es aber vor allem, wenn der Hals anschwillt und die Atmung beeinträchtigt wird.6

Ursachen: Wie entstehen Allergien?

Der Ursprung einer Allergie ist in den seltensten Fällen eine einzige Sache. Meistens ist es die Kombination verschiedener Faktoren. Die Wissenschaft geht davon aus, dass unsere genetische Veranlagung ein wichtiger Faktor ist. Ebenso wie Störungen unseres Immunsystems.

Fest steht: Allergien treten meist nicht sofort auf, sondern bilden sich mit der Zeit. Das heißt, erst bei einem wiederholten Kontakt mit dem Allergen reagiert unser Körper mit einer Abwehrreaktion.

Allergie-Typen

Typ 1 (Soforttyp): Bei der sogenannten Soforttyp-Allergie reagiert der Körper sofort auf den Kontakt mit dem entsprechenden Allergen. Laut dem deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) sind Pollen, Hausstaubmilben, Nahrungsmittel, Insektengifte sowie Tierhaare typische Auslöser dieses Allergie-Typs.

Typ 2 (Zytotoxischer Typ): Von einer zytotoxischen Allergie spricht man, wenn das Immunsystem Antikörper gegen bestimmte Zellstrukturen bildet. Sobald es diese Zellstrukturen erkennt, startet es dann eine Abwehrreaktion. Zum Beispiel, wenn bei einer Bluttransfusion die falsche Blutgruppe genutzt wird.

Typ 3 (Immunkomplex-Typ): Die Immunkomplex-Reaktion ist eher selten. Ausgelöst wird auch sie durch Antikörper. Innerhalb von Minuten bis Stunden kommt es dabei zu Rötungen, Schwellungen oder sogar Blutungen. Typische Beispiele sind allergische Gefäßentzündungen oder auch die sogenannte Farmerlunge. Letztere tritt auf, wenn über einen längeren Zeitraum bestimmte schädliche Sporen eingeatmet werden.

Typ 4 (Spättyp): Vom Spättyp spricht man zum Beispiel bei allergischen Reaktionen gegen Arzneimittel, aber auch bei Kontaktekzemen oder Abstoßreaktionen des Körpers nach einer Transplantation.8

Diagnose: Wie stellt man eine Allergie fest?

Ob Sie eine Allergie haben oder nicht, lassen Sie am besten ärztlich abklären. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird Sie zunächst nach Ihren Symptomen fragen. Danach steht dann meist ein Allergietest an.

In der Regel werden Prick-, Reibe- oder Scratchtests gemacht. Dabei handelt es sich um sogenannte Intrakutantests. Das bedeutet: Die entsprechenden Allergene werden durch Reiben, Stechen oder Ritzen am Unterarm in die Haut gebracht. Nach circa 20 bis 30 Minuten ist das Ergebnis meist sichtbar. Zum Beispiel, weil einzelne Hautstellen gerötet sind oder sich dort Quaddeln gebildet haben.

Um herauszufinden, ob Sie allergisch gegen Schmuck oder Kosmetik sind, wird der sogenannte Pflaster- oder Epikutantest genutzt. Dabei wird eine Testsubstanz mit Hilfe eines Pflasters aufgetragen. Das Pflaster bleibt dann zwei bis drei Tage auf der Haut. Danach schaut sich der Arzt bzw. die Ärztin die entsprechende Hautstelle an.7

Behandlung: Was hilft bei Allergien?

Sie wissen, worauf Sie allergisch reagieren? Sehr gut. Mit der richtigen Behandlung können Sie nämlich auch als Allergikerin oder Allergiker gut leben. Lesen Sie jetzt, wie ein Allergietest genau abläuft und was eine Hyposensibilisierung ist

Zwei Pflaster auf dem Rücken eines Patienten im Rahmen eines Allergietests. | VIACTIV Krankenkasse

Eine gesicherte Diagnose ist wichtig für Ihre erfolgreiche Behandlung. Mit einem Allergietest stellt Ihr Arzt oder Ihre Ärztin fest, ob und wogegen Sie allergisch sind. Wie ein Allergietest genau funktioniert, erfahren Sie hier.

Prävention: Wie kann ich Allergien vorbeugen?

Um Allergien vorzubeugen, hilft ein gesunder Lebensstil. Schädliche Umwelteinflüsse sollten Sie möglichst vermeiden. Vor allem in den westlichen Ländern steigt die Zahl der Allergikerinnen und Allergiker seit Jahren an. Das liegt nicht zuletzt an Umweltfaktoren wie der erhöhten Feinstaubbelastung. Diese führt vermehrt zu Asthma oder Heuschnupfen.9

Mehr Infos zu Allergien und Behandlungen

Nach der Diagnose kommt die Behandlung. Und diese kann von Allergie zu Allergie anders sein. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über die häufigsten Allergien und ihre Symptome. Des Weiteren stellen wir Ihnen verschiedene Behandlungen vor.

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