Hilfsmittelversorgung

Hilfsmittel sollen Behinderungen ausgleichen, die Rehabilitation unterstützen oder Menschen mit bereits vorhandenen gesundheitlichen Beschwerden im alltäglichen Leben unterstützen und schützen.

Hilfsmittel nach Krankheitsbildern

  • Rollstuhl
    Dieser ermöglicht Menschen, die aufgrund einer Krankheit oder Behinderung gehunfähig oder gehbehindert sind, sich im allgemeinen Lebensbereich allein oder mit fremder Hilfe fortzubewegen. Dazu sind am Markt vielfältige Produkte unterschiedlicher Bauart und Ausstattung erhältlich. Art und Umfang der Hilfsmittelausstattung richtet sich nach dem individuellen Krankheitsbild.

    Sollte die Versorgung mit einem Rollstuhl erforderlich sein, benötigen wir eine entsprechende Verordnung des behandelnden Arztes. Wir sind Ihnen gern bei der Auswahl eines Vertragspartners behilflich.
  • Toilettenstuhl/ Toilettenhilfen
    Toilettenhilfen ermöglichen beziehungsweise erhöhen die Selbständigkeit bei der Toilettenbenutzung und der damit verbundenen körperhygienischen Maßnahmen, insbesondere indem sie beeinträchtigte oder fehlende Funktionen des Bewegungs- oder Halteapparates kompensieren.

    Weitere Indikationen:
    Toilettenhilfen kommen für Menschen mit fehlender Rumpfkontrolle und Gleichgewichtsstörungen, erheblichen Funktionsausfällen an den unteren Extremitäten, für Hüft- und Wirbelsäulenversteifte beziehungsweise für Ohnhänder, Tetraplegiker oder Armgeschädigte mit erheblicher Störung der Greiffunktion, in Betracht.

    Sollte die Versorgung mit einer Toilettenhilfe erforderlich sein, benötigen wir eine entsprechende Verordnung des behandelnden Arztes. Wir sind Ihnen gern bei der Auswahl eines Vertragspartners behilflich.
  • Pflegebett/ Krankenbett
    Behindertengerechte Betten sind Spezialbetten, die unter anderem durch Höhenverstellbarkeit, verstellbare Liegefläche, Ausstattungsmöglichkeit mit von dem Nutzer benötigtem Zubehör (beispielsweise Bettgalgen, Sonderbetätigungen zur Bedienung der Verstellmöglichkeiten) der jeweiligen Behinderung angepasst werden können. Eine Leistungsverpflichtung der Gesetzlichen Krankenkassen zur Versorgung mit einem behindertengerechten Bett kommt dann in Betracht, wenn die handelsüblichen, im Haushalt gebräuchlichen Betten vom Versicherten nicht benutzt werden können (übermäßige Höhendifferenz zum Rollstuhl, hochragende Seitenteile, nicht verstellbarer Kopfteil, etc.) und die Nutzung des vorhandenen Bettes auch durch eine Ausstattung mit behindertengerechtem Bettenzubehör (zum Beispiel Bettpfostenerhöhungen) nicht ermöglicht werden kann oder auch im Handel erhältliche Seniorenbetten, welche erhöht und in der Regel auch elektrisch verstellbar sind, nicht genutzt werden können.
    Menschen, die ein behindertengerechtes Bett benötigen, haben in der Regel derart schwere Mobilitätseinschränkungen, die eine überwiegende Pflege Bettlägerigkeit und demnach auch eine überwiegende Pflege im Bett erforderlich machen.

    Sollte die Versorgung mit einem Kranken- oder Pflegebett nach den oben genannten Kriterien erforderlich sein, benötigen wir eine entsprechende Verordnung des behandelnden Arztes. Wir kümmern uns dann um das weitere Verfahren.

  • Patientenlifter
    Patientenlifter ermöglichen kranken oder behinderten Menschen den Positionswechsel mit deutlicher Minderung des Unterstützungsaufwandes durch Hilfspersonen.

    Sie möchten Näheres zu dieser oder einer anderen Mobilitätshilfe erfahren? Lassen Sie sich gern von unseren kompetenten Mitarbeitern beraten.
  • Dekubitushilfsmittel
    Hilfsmittel gegen Dekubitus dienen der Vorbeugung und unterstützen (begünstigen) die Behandlung von Druckgeschwüren bei bettlägerigen oder ständig sitzenden Menschen. Um eine ausreichende und wirtschaftliche Versorgung gewährleisten zu können, müssen die Produkte gemäß den jeweiligen Anforderungen individuell ausgewählt werden.

    Sollte die Versorgung mit Dekubitushilfsmitteln erforderlich sein, benötigen wir eine entsprechende Verordnung des behandelnden Arztes. Wir sind Ihnen gern bei der Auswahl eines Vertragspartners behilflich.
  • Inkontinenzhilfsmittel
    Inkontinenzhilfen dienen Personen, die nicht in der Lage sind, Harn und/oder Stuhlabgang willkürlich zu kontrollieren. Man unterscheidet zwischen Hilfsmitteln, die am Körper getragen werden, wie Vorlagen oder Windelhosen und Hilfsmitteln, welche Harn oder auch Stuhl aus dem Körper ableiten, wie Katheterversorgungen und Urinalkondome.

    Gerade im Bereich der saugenden Inkontinenzversorgung ist Qualität wichtig. Die Produkte sollen saugfähig sein, gleichzeitig jedoch auch möglichst unauffällig. Das Hilfsmittelverzeichnis sieht hierfür bestimmte Qualitätsstandards vor. Um diese Qualitätsstandards möglichst aufzahlungsfrei für Sie sicherstellen zu können, verzichten wir ganz bewusst auf Ausschreibungen. Wir schließen Verträge mit einer Vielzahl starker Vertragspartner, die sowohl bundesweit als auch regional tätig sind.

    Sollte die Versorgung mit Inkontinenzmaterial erforderlich sein, benötigen wir eine entsprechende Verordnung des behandelnden Arztes. Wir sind Ihnen gern bei der Auswahl eines Vertragspartners behilflich.
  • Kommunikationshilfen
    Kommunikationshilfen im Sinne des Hilfsmittelverzeichnisses sind ausschließlich Gegenstände, welche die direkte lautsprachliche und/oder schriftliche Mitteilungsmöglichkeit eines Menschen unterstützen beziehungsweise erst ermöglichen. Ferner zählen dazu Produkte, die aufgrund fehlender Hörfähigkeit benötigt werden, dieses Defizit jedoch nur indirekt ausgleichen.

    Die Art des Kommunikationshilfsmittels richtet sich stark nach dem individuellen Krankheitsbild. Hier erfolgt eine enge Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Therapeuten.

    Sollte ein Kommunikationshilfsmittel medizinisch erforderlich sein, wird dies bei uns mit einer Verordnung sowie einem Kostenvoranschlag durch einen entsprechenden Leistungserbringer beantragt.
  • Rollstuhl
    Dieser ermöglicht Menschen, die aufgrund einer Krankheit oder Behinderung gehunfähig oder gehbehindert sind, sich im allgemeinen Lebensbereich allein oder mit fremder Hilfe fortzubewegen. Dazu sind am Markt vielfältige Produkte unterschiedlicher Bauart und Ausstattung erhältlich. Art und Umfang der Hilfsmittelausstattung richtet sich nach dem individuellen Krankheitsbild.

    Sollte die Versorgung mit einem Rollstuhl erforderlich sein, benötigen wir eine entsprechende Verordnung des behandelnden Arztes. Wir unterstützen Sie gern bei der Auswahl eines Vertragspartners.
  • Prothesen
    Als Prothesen werden Körperersatzstücke zum funktionellen Ausgleich einer Behinderung nach Amputationen bezeichnet. Neben Bein- und Armprothesen gehören auch Brustprothesen und Kunstaugen/ Augenprothesen zur den Körperersatzstücken.

    - Beinprothesen sind Körperersatzstücke im Bereich der unteren Gliedmaßen. Dazu zählen unter anderem Zehenprothesen, Fußteilprothesen, Fußprothesen, Unterschenkelprothesen sowie Oberschenkelprothesen.

    - Brustprothesen sind erforderlich nach der teilweisen oder vollständigen Entfernung der Brust nach einem Mammakarzinom beziehungsweise anderen Erkrankungen sowie bei ein- oder beidseitiger Fehl- oder Rückbildung der Brust. Aufgabe der Brustprothese ist neben dem optischen Ausgleich auch die Erhaltung der Körpersymmetrie (Vermeiden von Schulterschiefstellung) durch ein angemessenes Gewicht der Prothese sowie das Erreichen eines der natürlichen Brust vergleichbaren Bewegungsverhaltens.

    - Kunstaugen (Augenprothesen) aus Glas oder Kunststoff dienen der Rehabilitation nach Entstellung oder Verlust des natürlichen Auges. Sie haben die Aufgabe, die Augenhöhle vor Schaden zu bewahren und Schrumpfungen zu verhindern.

    Sollte die Versorgung mit Prothesen erforderlich sein, benötigen wir eine entsprechende Verordnung des behandelnden Arztes sowie einen Kostenvoranschlag eines zugelassenen Leistungserbringers.
  • Blutzuckermessgeräte einschließlich Zubehör
    Blutzuckermessgeräte gehören zu den Messgeräten für Körperzustände und dienen somit zur Eigenmessung, um einen Krankheitszustand oder eine therapeutische Maßnahme regelmäßig zu kontrollieren. Damit können Sie oder eine Betreuungsperson frühzeitig gemäß einer vorherigen Vereinbarung oder nach einer Rücksprache mit dem behandelnden Arzt entsprechende Maßnahmen ergreifen. Blutzuckermessgeräte messen die Glukosekonzentration im Kapillarblut. Die Messung erfolgt unter Zuhilfenahme von Blutzuckerteststreifen. Diese werden entsprechend in das Gerät eingelegt und von diesem ausgewertet.

    Die Leistungspflicht der Krankenkasse erstreckt sich auch über das notwendige Zubehör, wie Blutzuckerteststreifen und Lanzetten.

    Sollte die Versorgung mit einem Blutzuckermessgerät erforderlich sein, benötigen wir eine entsprechende Verordnung des behandelnden Arztes. Wir sind Ihnen gern bei der Auswahl eines Vertragspartners behilflich.
  • FreeStyle Libre
    Die VIACTIV Krankenkasse übernimmt die Kosten für eine Versorgung mit dem FreeStyle Libre Messsystem und den dazugehörigen Sensoren im Einzelfall für Versicherte, die an Diabetes mellitus erkrankt sind und eine intensivierte konventionelle Insulintherapie oder eine Insulinpumpentherapie durchführen.

    Sofern diese Indikationen erfüllt sind, übernehmen wir die Kosten für das Lesegerät einmalig in Höhe von bis zu 59,90 Euro sowie die Kosten für Sensoren bis zu einem Höchstbetrag von 59,90 Euro je Sensor alle zwei Wochen, abzüglich der gesetzlichen Zuzahlung.

    Mit einer von Ihrem Facharzt für Innere Medizin (mit fachlicher Anerkennung im Bereich Diabetologie) oder Ihrem Diabetologen entsprechend ausgestellten Verordnung können Sie sich direkt an die Firma Abbott wenden. Der Verordnung sollten die medizinischen Indikationen zu entnehmen sein.
    Alles Weitere regeln wir dann in Zusammenarbeit mit der Firma Abbott. Weitere Informationen erhalten Sie hier oder unter der Kundenhotline der Firma Abbott 0800 5199519.
  • Orthopädische Schuhe
    Grundsätzlich sind Schuhe Bekleidungsstücke und damit Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens. Schuhe gehören nur dann zu den Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung, wenn bei definierten Krankheitsbildern/Funktionsstörungen der medizinisch notwendige Behinderungsausgleich nicht mit fußgerechten Konfektionsschuhen, deren orthopädischer Zurichtung bzw. orthopädischen Einlagen erreicht werden kann.

    Zu den Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung gehören beispielsweise orthopädische Maßschuhe, Therapieschuhe, orthopädische Schuhzurichtungen an Konfektionsschuhen sowie Diabetes adaptierte Fußbettungen.

    Sollte die Versorgung mit orthopädischen Schuhen erforderlich sein, wenden Sie sich bitte mit einer entsprechenden Verordnung Ihres behandelnden Arztes an einen Orthopädieschuhtechniker in Ihrer Nähe. Dieser regelt alles Weitere mit uns.
  • Einlagen
    Einlagen sind funktionelle Orthesen zur Korrektur, Stützung oder Bettung von Fußdeformitäten, zur Entlastung oder Lastumverteilung der Fußweichteile, der Bein- oder auch Wirbelsäulengelenke. Sie werden aus Kork, Leder, thermoplastischen Kunststoffen und/oder Metall gefertigt.

    Sollte die Versorgung mit orthopädischen Einlagen erforderlich sein, wenden Sie sich mit einer entsprechenden Verordnung des behandelnden Arztes an einen Orthopädieschuhtechniker oder ein Sanitätshaus in Ihrer Nähe.
  • Orthesen
    Orthesen sind funktionssichernde, körperumschließende oder körperanliegende Hilfsmittel. Sie können stabilisieren, immobilisieren, mobilisieren, entlasten, korrigieren, retinieren, fixieren, redressieren (quengeln, wachstumslenkend, fehlstellungsumlenkend) und ausgefallene Körperfunktionen ersetzen.

    Es können auch mehrere Eigenschaften kombiniert auftreten, insbesondere dann, wenn therapeutische und behinderungsausgleichende Maßnahmen gleichzeitig erforderlich sind.

    Sollte die Versorgung mit Orthesen erforderlich sein, benötigen wir eine entsprechende Verordnung des behandelnden Arztes sowie einen Kostenvoranschlag eines zugelassenen Leistungserbringers.
  • Bandagen
    Bandagen sind körperumschließende oder körperanliegende, meist konfektionierte Hilfsmittel. Ihre Funktion ist es, komprimierend und/oder funktionssichernd zu wirken (zum Beispiel Vor- und Mittelfußbandagen, Sprunggelenkbandagen, Kniebandagen, Schulterbandagen...).

    Sollte die Versorgung mit Bandagen erforderlich sein, benötigen wir eine entsprechende Verordnung des behandelnden Arztes sowie einen Kostenvoranschlag eines zugelassenen Leistungserbringers.
  • Rollator
    Rollatoren kommen bei Gangunsicherheit oder Sturzgefahr zum Einsatz. In der Standardausführung mit hoher Standsicherheit vermittelt er ein gutes Sicherheitsgefühl. Mit einem Leichtgewichtsrollator ist auch ein Transport im Auto oder die Überwindung von Stufen unproblematisch. Fällt die Wahl auf exklusive Produkte, muss mit Mehrkosten gerechnet werden. Hier lohnen Vergleiche mit aufpreisfreien Produkten. Unsere kompetenten Mitarbeiter beraten Sie gern.

    Sollte die Versorgung mit einem Rollator erforderlich sein, benötigen wir eine entsprechende Verordnung des behandelnden Arztes. Wir unterstützen Sie gern bei der Auswahl eines Vertragspartners.
  • Rollstuhl
    Rollstühle ermöglichen Menschen, die aufgrund einer Krankheit oder Behinderung gehunfähig oder gehbehindert sind, sich im allgemeinen Lebensbereich allein oder mit fremder Hilfe fortzubewegen. Dazu sind am Markt vielfältige Produkte unterschiedlicher Bauart und Ausstattung erhältlich. Art und Umfang der Hilfsmittelausstattung richtet sich nach dem individuellen Krankheitsbild.

    Sollte die Versorgung mit einem Rollstuhl erforderlich sein, benötigen wir eine entsprechende Verordnung des behandelnden Arztes. Wir sind Ihnen gern bei der Auswahl eines Vertragspartners behilflich.
  • Bewegungsgeräte
    Therapeutische Bewegungsgeräte werden eingesetzt, um gezielte Bewegungsabläufe zu trainieren, zu ermöglichen oder zu erzeugen. Hierdurch soll der Erfolg einer Krankenbehandlung gesichert, Gelenk- und Muskelfunktion sowie die Durchblutung erhalten oder deren Minderung eingegrenzt werden.

    Therapeutische Bewegungsgeräte lassen sich einteilen in:
    - Fremdkraftbetriebene Bewegungsschienen (CPM-Schienen) zur kurzzeitigen Anwendung (Knie- und Schulterbewegungsschienen)

    - Fremdkraftbetriebene Bewegungsgeräte zur Langzeitanwendung (Bein-, Arm- und Kombinationstrainer für Arme und Beine)

    - Eigenkraftaktivierende Geräte

    - Therapiegeräte für Kinder

    - Produkte zur Therapieunterstützung für Kinder mit neuromuskulären Erkrankungen

    Sollte die Versorgung mit einem therapeutischen Bewegungsgerät erforderlich sein, benötigen wir eine entsprechende Verordnung des behandelnden Arztes sowie einen Kostenvoranschlag eines zugelassenen Leistungserbringers.
  • Toilettenhilfen
    Toilettenhilfen ermöglichen beziehungsweise erhöhen die Selbständigkeit bei der Toilettenbenutzung und der damit verbundenen körperhygienischen Maßnahmen, insbesondere indem sie beeinträchtigte oder fehlende Funktionen des Bewegungs- oder Halteapparates kompensieren.

    Toilettenhilfen kommen weiterhin für Menschen mit fehlender Rumpfkontrolle und Gleichgewichtsstörungen, erheblichen Funktionsausfällen an den unteren Extremitäten, für Hüft- und Wirbelsäulenversteifte beziehungsweise für Ohnhänder, Tetraplegiker oder Armgeschädigte mit erheblicher Störung der Greiffunktion, in Betracht.

    Sollte die Versorgung mit einer Toilettenhilfe erforderlich sein, benötigen wir eine entsprechende Verordnung des behandelnden Arztes. Wir sind Ihnen gern bei der Auswahl eines Vertragspartners behilflich.
  • Badehilfen
    Badehilfen sind Produkte, die dazu dienen, dem Anwender die selbständige Ausübung der täglichen Körperpflege zu ermöglichen.

    Dies kann beispielsweise durch

    - Badewannenlifter
    - Badewannensitze
    - Duschhilfen
    - Sicherheitsgriffe erfolgen.

    Häufiges Missverständnis bei Badewannenliftern: Dieser sorgt nicht für die Überwindung des Wannenrandes, sondern nur für die Absenkung innerhalb der Wanne. Meist ist aber der Wannenrand nicht sicher überwindbar. Je nach baulichen Gegebenheiten ist es besser einen Duschsitz zu nutzen.

    Umbaumaßnahmen zur Rollstuhlnutzung (zum Beispiel Türverbreiterung, Absenkung Duschtasse) sind bei festgestellter Pflegestufe möglich. Hierzu beraten wir Sie gern. Haltegriffe sind in unterschiedlichen Ausführungen möglich (mit und ohne Anbohren der Trägerwand, zum Klappen oder Schwenken).

    Sollte die Versorgung mit einer Badehilfe erforderlich sein, benötigen wir eine entsprechende Verordnung des behandelnden Arztes. Wir unterstützen Sie gern bei der Auswahl eines Vertragspartners.
  • Sehhilfen
    Hier finden Sie Infos zum Thema Sehhilfen.
  • Brillen und Kontaktlinsen
    Bei Kindern und Jugendlichen bis 17 Jahre beteiligen wir uns an den Kosten für Brillen beziehungsweise Sehhilfen. Erwachsene haben einen Anspruch auf Sehhilfen, wenn sie auf beiden Augen eine extreme Sehschwäche aufweisen und ihre Sehleistung auf dem besseren Auge bei bestmöglicher Korrektur höchstens 30 Prozent erreicht.

    Darüber hinaus können Erwachsene einen Zuschuss erhalten, wenn ein Fernausgleich von mehr als 6 Dioptrien bei Kurz- oder Weitsichtigkeit oder von mehr als 4 Dioptrien wegen einer Hornhautverkrümmung benötigt wird. In jedem Fall richtet sich der Zuschuss nach den vertraglich vereinbarten Festbeträgen für Sehhilfen.

    An den Kosten des Brillengestells dürfen die Krankenkassen sich nicht beteiligen. Sollte die Versorgung mit Sehhilfen erforderlich sein, benötigen wir eine entsprechende Verordnung des behandelnden Arztes sowie einen Kostenvoranschlag eines zugelassenen Leistungserbringers.
  • Lesegeräte
    Zur Informationsbeschaffung dienen dem Blinden oder hochgradig Sehbehinderten Geräte zur Schriftumwandlung (Lesegeräte) in verschiedenen Ausführungen. Der Anspruch eines Versicherten auf die Versorgung mit einem Lesegerät hängt von vielen individuellen Faktoren ab, unter anderem vom individuellen Lesebedarf.

    Sollte die Versorgung mit einem Vorlesesystem erforderlich sein, benötigen Sie eine entsprechende Verordnung des behandelnden Arztes. Mit dieser wenden Sie sich dann an einen zugelassenen Leistungserbringer. Dieser wird in der Regel zunächst eine Erprobung durchführen und uns einen entsprechenden Kostenvoranschlag zur Prüfung einreichen.
  • Blindenhilfsmittel
    Zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und zur Befriedigung von Grundbedürfnissen stehen blinden oder hochgradig sehbehinderten Menschen unterschiedliche Hilfsmittel zur Orientierung und Fortbewegung sowie zur Informationsgewinnung und Kommunikation zur Verfügung.

    Auch hier ist die Versorgung individuell. Eine umfassende Beratung durch betreuende Ärzte und zugelassene Leistungserbringer ist zu empfehlen.

    Sollte die Versorgung mit Blindenhilfsmitteln erforderlich sein, benötigen Sie eine entsprechende Verordnung des behandelnden Arztes. Mit dieser wenden Sie sich dann an einen zugelassenen Leistungserbringer. Dieser wird in der Regel zunächst eine Erprobung durchführen und uns einen entsprechenden Kostenvoranschlag zur Prüfung einreichen.
  • Hörgeräte
    Seit dem 01.11.2013 besteht ein Vertrag zwischen der VIACTIV Krankenkasse und der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker. In diesem Vertrag ist die Versorgung mit Hörhilfen durch Vertragspreise geregelt. Der Akustiker wird Ihnen verschiedene, zum Ausgleich Ihrer Hörschädigung geeignete Hörgeräte vorstellen, mit denen auch eine Erprobung möglich ist.

    Bitte achten Sie darauf, dass Sie auch mindestens eine aufzahlungsfreie Versorgung erproben. Die Verträge wurden extra dafür geschlossen, dass es nicht mehr zu hohen Aufzahlungen kommt und die Versicherten trotzdem mit hochmodernen Geräten versorgt werden können.

    Das aufzahlungsfreie Gerät muss dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und über folgende Ausstattung verfügen:
    - digital programmierbar oder volldigital,
    - mindestens 4-Kanaltechnik,
    - mindestens drei Hörprogramme,
    - Störschallreduzierung (mittels Software- und/oder Hardwarelösung),
    - Rückkopplungsunterdrückung,
    - adäquate Verstärkungsleistung,
    - ausreichende Verstärkungsreserve von mind. 10 bis 15 %.


    Bitte lassen Sie sich für die Anpassung ausreichend Zeit. Jedes Hörgerät sollte mindestens 10 Tage erprobt werden. Sollte die Versorgung mit Hörgeräten erforderlich sein, benötigen Sie eine entsprechende Verordnung des behandelnden Arztes. Mit dieser wenden Sie sich dann an einen zugelassenen Akustiker in Ihrer Nähe. Sollten Sie sich für ein aufzahlungsfreies Hörgerät entscheiden, ist die Versorgung sogar genehmigungsfrei und der Akustiker kann den Vertragspreis direkt mit uns abrechnen.
  • Hilfsmittel zur Kompressionstherapie
    Menschen mit Venen- oder Lymphgefäßerkrankungen erhalten in der Regel eine Kompressionstherapie. Dazu gehört die Versorgung mit Kompressionsstrümpfen und -strumpfhosen, die die Blutzirkulation und das Lymphsystem unterstützen. Rundgestrickte Kompressionsstrümpfe werden zur Behandlung von venösen Erkrankungen eingesetzt. Flachgestrickte Kompressionsstrümpfe wirken eher bei lymphatischen Erkrankungen.

    Reicht die Behandlung mit Lymphdrainage und Kompressionsstrümpfen nicht mehr aus, kann unter Umständen auch die Behandlung mit Kompressionstherapiegeräten in Betracht kommen.

    Sollte die Versorgung mit Kompressionsartikeln erforderlich sein, benötigen Sie eine entsprechende Verordnung des behandelnden Arztes. Mit dieser wenden Sie sich dann an einen zugelassenen Leistungserbringer in Ihrer Nähe.
  • Inhalations- und Atemtherapiegeräte
    - Sauerstoff:
    Ein Gerät zur Nutzung in häuslicher Umgebung ist der Konzentrator. Druckgasflaschen eignen sich zur mobilen Versorgung. Sauerstoff ist auch als Flüssigsauerstoffversorgung bei hoher Verbrauchsmenge und gleichzeitiger Mobilität lieferbar.

    Zum mobilen Transport der Flaschen gibt es Caddys oder Tragetaschen. Druckminderer mit Sparventil verbessern die Reichweite. Die Urlaubsversorgung innerhalb Deutschlands wird durch unsere Vertragspartner sichergestellt. Diese kann einmal pro Jahr für maximal 3 Wochen in Anspruch genommen werden.

    - CPAP-Geräte bei Schlaf-Apnoe:
    Hierbei handelt es sich um ein Gerät zur Behandlung nächtlicher Atemaussetzer (Schlaf-Apnoe). Vorab wird ein gestuftes diagnostisches Verfahren aus Polygraphie und/oder Polysomnographie durchgeführt, mit dem die Stärke und Intensität der Atemaussetzer untersucht wird. Diese Testung erfolgt in der Regel im Schlaflabor. Geräte unterscheiden sich in CPAP, Bilevel (BIPAP) jeweils mit und ohne automatisierter Druckniveaufunktion sowie Geräte mit ST-Funktion (zeitgesteuert).

    Welches Gerät eingesetzt wird, ergibt sich in der Regel aus den ermittelten Werten der Schlaflaboruntersuchung und der Testung.

    - Inhalationsgeräte für die oberen und unteren Atemwege:
    Diese werden beispielsweise zur Behandlung von Lungenerkrankungen eingesetzt. Sie arbeiten wie ein Wasserkessel und erzeugen Dampf. Dieser wird dann mit einer Inhalationslösung vernebelt und über ein Mundstück (untere Atemwege) oder eine Aufsatzmaske (obere Atemwege) eingeatmet.

    - Beatmungsgeräte:
    Diese können bei Notwendigkeit einer zeitweiligen, beispielsweise nächtlichen oder einer lebenserhaltenden Beatmung eingesetzt werden.

    Sollte die Versorgung mit derartigen Geräten erforderlich sein, benötigen wir eine entsprechende Verordnung des behandelnden Facharztes/ Krankenhauses. Wir sind Ihnen gern bei der Auswahl eines Vertragspartners behilflich.

Hier geht's zum Antrag auf Stromkosten.

  • Inkontinenzhilfsmittel
    Inkontinenzhilfen dienen Personen, die nicht in der Lage sind, Harn und/oder Stuhlabgang willkürlich zu kontrollieren. Man unterscheidet zwischen Hilfsmitteln, die am Körper getragen werden, wie Vorlagen oder Windelhosen und Hilfsmittel, welche Harn oder auch Stuhl aus dem Körper ableiten, wie Katheterversorgungen und Urinalkondome.

    Gerade im Bereich der saugenden Inkontinenzversorgung ist Qualität wichtig. Die Produkte sollen saugfähig sein, gleichzeitig jedoch auch möglichst unauffällig. Das Hilfsmittelverzeichnis sieht hierfür bestimmte Qualitätsstandards vor. Um diese Qualitätsstandards möglichst aufzahlungsfrei für Sie sicherstellen zu können, verzichten wir ganz bewusst auf Ausschreibungen. Wir schließen Verträge mit einer Vielzahl starker Vertragspartner, die sowohl bundesweit als auch regional tätig sind.

    Sollte die Versorgung mit Inkontinenzmaterial erforderlich sein, benötigen wir eine entsprechende Verordnung des behandelnden Arztes. Wir unterstützen Sie gern bei der Auswahl eines Vertragspartners.
  • Sondennahrung (Enterale Ernährung über Sonden)
    Der Begriff enterale Ernährung bezeichnet die künstliche Nahrungszufuhr und -aufnahme über den Magen-Darm-Kanal mittels einer Sonde oder einem Stoma ohne die natürliche Benutzung des Mund-Rachen-Raums. Die enterale Ernährung zählt zur künstlichen Ernährung. Im engeren Sinn wird der Begriff meist nur für die Ernährung per Sonde verwendet.
  • Parenterale Ernährung (intravenös; über die Blutbahn)
    Diese Ernährungsform kommt für Patienten in Frage, die nicht mehr enteral ernährt werden können, also keine Nahrung mehr oral oder über eine Magensonde zu sich nehmen können. Hierbei wird entweder per venösem Katheter, über Infusionen (Schwerkraftapplikationen), Portsysteme und/oder eine Infusionspumpe eine entsprechende Speziallösung in den Körper eingebracht.
  • Trinknahrung
    Trinknahrung ist eine speziell zusammengestellte energiereiche Nahrung in flüssiger Form, die somit getrunken werden kann. Sie wird für die zusätzliche oder vollständige Ernährung eingesetzt, wenn der Patient nur unzureichend Nahrung aufnehmen oder gar keine feste Nahrung zu sich nehmen kann. Durch die Zusammensetzung der Trinknahrung können gezielt bestimmte Komponenten zugeführt werden, etwa spezielle Proteine. Das kann bei bestimmten Krankheitsbildern erforderlich sein. Da viele Erkrankungen mit einem katabolen Stoffwechsel einhergehen, kann auch allein ein erhöhter Energiebedarf die Gabe einer Trinknahrung erforderlich machen. Trinknahrung wird den diätetischen Lebensmitteln zugeordnet.

    Zur Versorgung mit enteraler, parenteraler Ernährung oder Trinknahrung ist eine ärztliche Verordnung erforderlich. Bitte nehmen Sie vorab Kontakt zu uns auf.

Gute Vertragspartner

Grundsätzlich kann jedes Sanitätshaus unseren Verträgen beitreten. Da wir Wert auf Qualität legen, finden sich in unseren Verträgen wichtige Voraussetzungen zur Teilnahme. Hierzu gehören zum Beispiel ein Qualitätsmanagement, eine Zertifizierung, bestimmte Reaktionszeiten und Regeln zum Umgang mit Aufzahlungen. Nur wer diese Voraussetzungen erfüllt, wird am Ende auch Vertragspartner der VIACTIV und darf Sie als Premiumkunden auch versorgen.

Im Falle von kleinen und großen gesundheitlichen Problemen stellen wir Ihnen eine umfangreiche Auswahl an Hilfsmitteln zur Verfügung. Darüber hinaus umfasst der Anspruch auf die Versorgung mit Hilfsmitteln auch eine eventuell notwendige Änderung oder Anpassung, die Reparatur und die Beschaffung von Ersatz sowie die Einweisung in den Gebrauch der Hilfsmittel.

Alle diese Maßnahmen werden durch speziell geschulte und fortgebildete Mitarbeiter bearbeitet.

Sie erreichen uns wie folgt:

VIACTIV Krankenkasse
Zentraler Posteingang
45064 Essen

Zentraltelefon Hilfsmittel: 0208 88046 4465
Zentralfax Hilfsmittel: 0208 88046 9465 

Mail: hilfsmittel@spam protectviactiv.de

Wir verfügen über die schnellste Kommunikationsmöglichkeit mit den am Versorgungsprozess beteiligten Sanitätshäusern. Innerhalb von Sekunden können Kostenvoranschlag, Verordnung und Genehmigung elektronisch ausgetauscht werden. Dies ist ein wichtiger Baustein dafür, dass Sie Ihr Hilfsmittel auch zeitnah erhalten.

Antrag auf Allergiebettwäsche

Antrag auf Allergiebettwäsche

Format: PDF . Größe: 101 kB
Antrag auf Stromkosten

Antrag auf Stromkosten

Format: PDF . Größe: 100 kB

Rückholung von Hilfsmitteln

Sie benötigen Ihre Hilfsmittel nicht mehr und wünschen, dass diese abgeholt werden? Dann füllen Sie bitte folgendes Dokument aus und senden es an: hilfsmittelrueckholung@spam protectviactiv.de.

Vielen Dank!