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Muttermale richtig erkennen und im Blick behalten

von Tobias Dunkel | 12.01.2019
2min Lesezeit

Muttermale machen Menschen einzigartig und wie im Fall von Model und Schauspielerin Cindy Crawford auch weltbekannt. Doch nicht alle Muttermale sind lediglich schön anzusehen, manche Arten können auch gefährlich werden. Wir erklären die Unterschiede und wie Sie diese Erkennen können.

Muttermale werden umgangssprachlich wegen ihrer meist bräunlichen Färbung als Leberflecken bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine unbedenkliche Ansammlung von pigmentbildenden Hautzellen (Melanozyten). Doch nicht alle Muttermale sind harmlos, denn durch Muttermale kann auch Hautkrebs entstehen. Damit das frühzeitig erkannt wird, ist es wichtig, die eigene Haut regelmäßig zu kontrollieren und bei Veränderungen oder neuen Muttermalen einen Hautarzt aufzusuchen.

Unterschiedliche Arten von Muttermalen erkennen

Leberflecken können hellbraun, dunkelbraun, schwarz, blau oder rot sein, sie können rund, gezackt, flach oder erhaben sein und finden sich über den ganzen Körper verteilt. Dass sich an einer Stelle Ihrer Haut besonders viele Muttermale befinden, ist oftmals angeboren – daher kommt auch die Bezeichnung Muttermal. Gewöhnliche Muttermale sind braun, abgegrenzt, einfarbig und kleiner als fünf Millimeter.

  • Angeborene Muttermale sind bereits bei der Geburt am Körper oder erscheinen im ersten Lebensjahr. Besonders große angeborene Muttermale sollten ein Leben lang im Blick behalten werden, denn sie bergen ein höheres Hautkrebsrisiko.
  • Erhabene Muttermale erinnern eher an ein Knötchen. Sie sind einfarbig, besitzen meist eine gefurchte Oberfläche und oft wachsen darauf Haare.
  • Blaue Muttermale treten verstärkt bei Frauen in der oberen Körperhälfte auf und sind Pigmentzellen, die sich tief in der Haut befinden.
  • Ungewöhnliche Muttermale sind nicht kreisrund und sind größer als fünf Millimeter. Diese Art Leberflecke können sowohl erhaben als auch flach in Erscheinung treten. Aus ihnen können Hautkrebsarten entstehen – sie sollten deshalb besonders gut beobachtet werden.

Muttermale sind erst einmal ungefährlich und niemand muss sich unnötig Sorgen machen, wenn ein neuer Leberfleck, beispielsweise am Hals, auftaucht. Dennoch besteht die Gefahr, dass sich aus einem Muttermal ein sogenanntes malignes Melanom entwickelt. Ein Drittel der schwarzen Hautkrebsfälle entwickelt sich aus solchen bösartigen Muttermalen.

Sinnvoll: regelmäßige Vorsorge und Selbstkontrolle

Mit zunehmendem Alter entwickeln Menschen mehr Muttermale und damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich eines davon als Melanom entpuppt. Um eine bösartige Veränderung rasch behandeln zu können, sollte deshalb alle zwei Jahre eine Vorsorgeuntersuchung durch einen Hautarzt erfolgen. Wenn Sie eine Veränderung an einem bestehenden Muttermal bemerken, sollten Sie zur Sicherheit umgehend einen Arzt aufsuchen.

Mithilfe eines speziellen Mikroskops kann der Hautarzt Auffälligkeiten erkennen, weiterverfolgen und gegebenenfalls behandeln. Hierbei kommt speziell polarisiertes Licht zum Einsatz. Damit kann ein Hautarzt wenige Millimeter in die Haut hineinschauen und auch digital fotografieren. Die Bilder lassen sich dadurch problemlos mit Aufnahmen aus einer früheren Untersuchung vergleichen.

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