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Tipps zur Sturzprophylaxe

Stürze passieren in jedem Alter. Besonders hoch ist das Sturzrisiko jedoch bei Senioren. Im Folgenden erklären wir Ihnen, mit welchen einfachen Maßnahmen sich Stürze gezielt vermeiden lassen.

Risiken kennen, Stürze vermeiden

Studien zufolge stürzen von 100 Personen über 65 Jahren im Schnitt mehr als 30 einmal pro Jahr. Neun von ihnen verletzen sich dabei so schwer, dass sie ärztlich behandelt werden müssen. Die gute Nachricht: Mit einer gezielten Analyse und den richtigen Maßnahmen lassen sich viele Stürze vermeiden. In der Pflege gehört Sturzprophylaxe daher längst zum Pflichtprogramm. Aber auch privat können Sie einiges tun, um Ihr Sturzrisiko bzw. das Ihrer Angehörigen erfolgreich zu senken.

Individuelles Sturzrisiko einschätzen

Ältere Menschen stürzen aus verschiedenen Gründen. Um wirksame Gegenmaßnahmen zu treffen, sollte man die häufigsten Sturzursachen kennen. Bei der Einschätzung des individuellen Sturzrisikos können die folgenden Fragen helfen:

  1. Gab es bereits Stürze in der Vergangenheit?
  2. Liegt eine alters- bzw. krankheitsbedingte Muskelschwäche vor?
  3. Leidet die Person unter Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen?
  4. Liegt eine Sehbehinderung vor?
  5. Werden Hilfsmittel wie Gehstock oder Rollator genutzt?

Sie haben eine oder mehrere der genannten Fragen mit „Ja“ beantwortet? Dann sollten Sie etwas tun. Die wichtigsten Maßnahmen zur Sturzprävention haben wir hier für Sie skizziert.

Maßnahmen zur Sturzprävention

Trainieren Sie Kraft und Gleichgewicht!
Kräftige Arm- und Beinmuskeln sind ein wesentlicher Faktor, um Stürzen vorzubeugen und das Risiko schwerwiegender Sturzverletzungen zu senken. Durch regelmäßiges, gezieltes Bewegungstraining lässt sich eine stabile Balance herstellen und die Gangsicherheit verbessern.

Beseitigen Sie Gefahrenquellen in der Wohnung!
Möbel, Teppiche und Co. können zu gefährlichen Stolperfallen werden. Um Stürze zu vermeiden, sollte die Wohnung sturzgefährdeter Personen möglichst barrierefrei eingerichtet sein. Bereits kleine bauliche Maßnahmen (z.B. die Installation von Haltegriffen an Badewanne und Toilette) können helfen, das Sturzrisiko zu reduzieren. Personen ab Pflegegrad 1 haben dabei übrigens Anspruch auf finanzielle Unterstützung seitens der Pflegekasse.

Gehen Sie regelmäßig zum Augenarzt!
Auch ein eingeschränktes Sehvermögen kann zu Gangunsicherheit und Stürzen führen. Die regelmäßige ärztliche Überprüfung der Augen ist daher eine weitere wichtige Maßnahme der individuellen Sturzprophylaxe.

Lassen Sie Ihre Medikation überprüfen!
Personen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten ebenfalls genau hinschauen. Denn bestimmte Wirkstoffe bzw. Wirkstoffkombinationen können Nebenwirkungen wie Schwindel verursachen und so Stürze begünstigen. Mit Hilfe unseres Medikationsplans können Sie diesem Risiko vorbeugen. Tragen Sie einfach alle eingenommenen Medikamente in den Pass ein und lassen Sie diesen von Ihrem Arzt überprüfen.

Informieren Sie sich über den richtigen Gebrauch von Hilfsmitteln!
Gehstöcke, Rollatoren und Co. können wertvolle Hilfen im Alltag sein – allerdings nur, wenn sie richtig genutzt werden. Lassen Sie sich vor der Anschaffung daher eingehend beraten und in den sicheren Gebrauch einweisen.

Hilfreiche Anlaufstellen

Sie wünschen sich weitere Informationen und Unterstützung zum Thema Sturzprävention? Dann wenden Sie sich am besten an Ihren Hausarzt! Dieser hilft Ihnen bei Fragen sicherlich gerne weiter bzw. nennt Ihnen die richtigen Ansprechpartner. Auch wir als Krankenkasse bieten Ihnen Informationen zum Thema Sturzprophylaxe an und unterstützen Sie bei der Suche nach geeigneten Sportgruppen oder Übungen für zuhause. Wenden Sie sich hierzu einfach an unsere kostenlose Pflege-Beratung.

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