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Ich würde ja gerne laufen gehen, aber ...

von Ina Choinowski | 30.12.2019
5min Lesezeit

Ein Wintertag bei der Arbeit. Der Blick auf die Uhr – es ist kurz nach vier, immer noch zwei Stunden bis zum Feierabend – dann nach draußen: schon wieder dunkel. Dabei wollte ich doch später noch laufen, Rad fahren, mich nach der Arbeit noch ein bisschen bewegen. Naja, so lange es abends immer noch dunkel ist, bewege ich mich eben vormittags am Wochenende.

Als wäre die demotivierende Dunkelheit nicht schlimm genug, stehen auch noch die Tage im Jahr bevor, die wie keine anderen für dicke Soßen und ebenso dicke Bäuche stehen.

Man selbst kann ja auch nichts dafür, dass man tagsüber keine Zeit für Sport findet. Das Brot wird nicht von selbst verdient und welche Entschuldigung könnte besser sein als die ungünstige Stellung Westeuropas zur Sonne. Eine Macht, die viel größer ist als man selbst. Zwecklos, dagegen anzukämpfen. Stimmt, und das kommende Jahr eignet sich ja eh besser, um wieder richtig loszulegen. Gute Vorsätze, Sie wissen schon.

Zugegeben, es gibt keine Zeit im Jahr, die sich besser für das Rumdrucksen vor dem Sport eignet als zwischen den Jahren. Sie liefert einfach die besten Argumente, sich nicht zum Sport nach der Arbeit aufraffen zu müssen. Die Kälte, die Dunkelheit, es lohnt sich jetzt eh nicht mehr. Ja, es soll einfach nicht sein.

Dabei ist alles gar nicht so hoffnungslos, wie es scheint.

Wie das schlechte Gewissen Leistung fordern kann

Endlich im warmen Zuhause angekommen, muss man jetzt noch mühselig die Sportsachen raussuchen, während man selbst dabei noch immer eifrig überlegt, warum heute doch kein guter Tag ist, um nochmal rauszugehen. Ach, man wollte eh mal wieder früh ins Bett …
Die banale Lösung: Am besten legt man sich die Trainingssachen schon am Vorabend raus und platziert sie so, dass man sich schon mit Scheuklappen an Shirt und Schuhen vorbeischälen müsste, um sie beim Öffnen der Haustür am Abend nicht zu sehen. Wenn der Schweinehund erstmal mit dem schlechten Gewissen kämpft, ist man schon so gut wie vor der Tür. Denn sich selbst dann noch zu enttäuschen, nachdem man es sich schon so leicht macht, das nervt.

Mit Trainingspartner zu mehr Motivation

Noch schlimmer als sich selbst zu enttäuschen, ist aber wohl, andere zu enttäuschen. Deswegen sucht man sich am besten auch gleich noch einen gleichgesinnten, winterlichen Sportmuffel. Mit einem übermotivierten Sportjunkie an der Seite zu trainieren, ist vielleicht gar nicht die beste Idee. Denn die Motivation ist schnell wieder dahin, wenn man sich selbst nach dem Training nur noch mit Zeichensprache verständigen kann, der andere aber gefühlt gerade erst warm geworden ist. Geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid. Sich regelmäßig zum Sport zu verabreden, schafft eine Verbindlichkeit, die man ungerne brechen möchte.

Der Hampelmann bringt Power

Ist man dann erstmal draußen, sind es in der dunklen Kälte oft leider schon die ersten Meter, die die mühsam aufrechterhaltene Motivation zur Bewegung wieder zunichtemachen. Hände und Füße frieren, die Bewegungsabläufe fühlen sich so zäh an wie altes Kaugummi.
Wer sich vorher wenige Minuten dehnt und noch im warmen Haus ein paar Hampelmänner absolviert, wird schnell feststellen, dass viel weniger Zeit benötigt wird, um den abendlichen Groove zu finden und – man glaubt es kaum – die Bewegung tatsächlich zu genießen. Da der Körper die meiste Wärme über den Kopf verliert, empfiehlt sich bei einstelligen Temperaturen außerdem eine Mütze, um die Ohren warmzuhalten. Enganliegende Funktionswäsche, kombiniert mit mindestens einer weiteren Lage locker sitzender Oberbekleidung, verhindert zudem allzu schnelles Auskühlen der Muskulatur und sorgt zusätzlich für ein gutes Gefühl beim Sport.

Vorbilder anschauen für mehr Power

Wer sich ganz allgemein nicht in der Lage sieht, sich für ein paar Minuten am Abend zu bewegen, sollte sich ansehen, wie der aktuell schnellste Marathon-Läufer, Eliud Kipchoge, 42,2 Kilometer im fast schon unglaubwürdigen Tempo von nicht mal zwei Stunden abspult. Wo Friedrich Nietzsche wohl erste Anzeichen des Übermenschen erkannt hätte, sehen wir Normalos einfach nur einen sehr, sehr schnellen Läufer, der zeigt, was möglich ist. Aber mehr braucht es ja auch gar nicht, um sich zu motivieren.

Wirklich niemand erwartet von Ihnen, dass Sie wie Kipchoge mit 21 Kilometern pro Stunde durch die Straßen fegen. Aber wer einmal sieht, was der Körper zumindest in der Theorie zu leisten im Stande ist, schafft es plötzlich leichter um den Block als je zuvor.

Neue Ziele für das neue Jahr finden

Am Ende des Jahres nochmal die schnellsten fünf Kilometer laufen oder auf dem Rad eine neue, etwas anspruchsvollere Strecke erkunden: Ziele können so vielfältig sein wie Ihr Lieblingssport selbst. Die Hauptsache ist, man setzt sie sich, denn so schafft man es wesentlich leichter, sich anzuspornen.
Das schöne Gefühl, noch vor Jahresende eine neue Herausforderung geschafft zu haben, belohnt anschließend zusätzlich. Denn während Sie sich dick eingepackt und schnaufend durch Dunkelheit und Kälte gekämpft haben, haben es die anderen vielleicht gerade so geschafft, die Tiefkühlpizza unfallfrei vom Ofenblech auf den Teller zu schieben.

Mit kleinen Tricks, ein wenig Disziplin und einem Gleichgesinnten an der Seite kann man es also trotz Tageslicht- und entsprechendem Vitamin-D-Mangel schaffen, sich auch im Winter fitzuhalten.

(Autor: Max Mühlenweg)

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