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Detox – was bringt es wirklich?

von Tina Belke | 02.12.2020
Bitte beachten Sie, dass sich die Aktualität der Inhalte immer auf das Veröffentlichungsdatum bezieht.
4min Lesezeit

Entgiften ist ein Trend, der besonders nach Weihnachten seinen Höhepunkt erreicht. Viele hoffen, damit schnell die leckeren Sünden der Festtage wieder loszuwerden. Aber was bedeutet Detox eigentlich genau? Und: Wirkt es?

Es ist nicht mehr der neueste Trend – aber er hält sich eisern: Es wird gedetoxt – entgiftet. Egal ob Promi, Gesundheitsapostel oder Normalo, früher oder später hat fast jeder mal das Gefühl, irgendwas loswerden zu wollen, was den Körper gefühlt verstopft. Angekurbelt wird das Ganze noch durch Berichte über Giftstoffe, die sich im Körper sammeln, oder gar Schlacken. Darum heißt es immer wieder: raus damit. Gegessen wird dann meist nichts. Getrunken aber viel. Und zwar sehr oft spezielle Detox-Drinks oder -Tees. Obst- und Gemüsesäfte, Entspannungsübungen und Bäder sollen dann auch noch dabei helfen, Schadstoffe im Körper zu binden und dann besser auszuscheiden. So eine Detox-Kur kann einen Tag lang dauern oder auch eine Woche – in letzterem Fall wird sie meist im ersten Schritt durch eine komplette Darmentleerung eingeleitet. Und danach ist man sauber, rein und gesund. So zumindest lauten die Versprechen der Hersteller spezieller Detox-Produkte.

Der Körper kann allein entgiften

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) sieht das anders. Dort heißt es: „Eine Reinigung des Körpers von Schadstoffen ist aus wissenschaftlicher Sicht nicht nötig, zumal es keine Aussage dazu gibt, um welche Gifte oder Schadstoffe es sich dabei genau handelt, und auch nicht darüber, wie diese dann abgebaut werden sollen. Ein gesunder menschlicher Körper kann sich selbst ,reinigen‘, indem er unerwünschte Stoffe über Leber, Nieren, Darm, Haut und die Atmung ausscheidet.“

Vollkorn, Obst und Wasser

Dennoch: Wer seinem Körper etwas Gutes tun will, der achtet darauf, was er isst und trinkt. Allerdings sollte man das immer tun – kleine Sünden bestätigen die Regel, ab und zu kann man sich etwas gönnen, immerwährender Verzicht macht ja vielleicht auch nur schlechte Laune. Wenn das Verhältnis zwischen gesunder Ernährung und kleinen Sünden dann so ist, dass das Gesunde in hohem Maße überwiegt, ist alles im Lot. Auch dafür hält die DGE Tipps parat. Dazu gehören zum Beispiel ganz klare Empfehlungen wie: Lebensmittelvielfalt genießen, Vollkorn wählen, 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag, Zucker und Salz einsparen, Wasser trinken, in Bewegung bleiben. Wer sich daran hält, steht schon auf der richtigen Seite.
Wer dann aber meint, er habe vielleicht doch ein bisschen zu ungesund gegessen in der letzten Zeit, der kann seinen Körper natürlich ab und zu unterstützen, indem er sich besonders gesund ernährt, Obst- und Gemüsesäfte trinkt und etwas mehr Sport treibt als normal. Aber das sollte bei einem gesunden Körper dann auch genügen.

Die Ernährung bewusst umstellen

Anders sieht die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) die Sache allerdings bei „echten Vergiftungen etwa durch die versehentliche Einnahme von Medikamenten oder Tabak“. Dort müssten entsprechende medizinische Maßnahmen wie etwa die Gabe eines Gegengifts ergriffen werden. Eine Saftkur ist in diesen Fällen laut DGE jedoch nicht hilfreich. Möglicherweise könne eine Detox-Kur laut DGE jedoch der Beginn einer sinnvollen Ernährungsumstellung sein. Denn wer erst einmal beginnt, sich mit seinem Körper zu beschäftigen und ihn bewusst gesundhalten möchte, der macht oft auch weiter. Dann solle sie laut DGE aber nicht ohne ärztliche Aufsicht erfolgen, weil eine strenge Detox-Diät zu einem Nährstoffmangel führen kann.

Detox unterstützt den Körper

Grundsätzlich gilt also: Schädlich ist eine Detox-Kur nicht, solange man gesund ist. Gemüse- und Obstsäfte, Tees und viel Wasser, dazu Entspannung ist ein gutes Rezept für ein gutes Körperbewusstsein. Wer es aber übertreibt, könnte auch schnell in der Jojo-Falle landen, denn das Herunterschrauben der täglichen Kalorienzufuhr, die dann nach Detox-Ende wieder in den Normalzustand geschraubt wird, birgt die Gefahr, dass man am Ende zunimmt. Der Körper gewöhnt sich an die niedrige Kalorienzufuhr und drosselt den Stoffwechsel. Bekommt der Körper dann wieder seine normale Portion, braucht der Stoffwechsel eine ganze Weile dafür, wieder hochzufahren. In der Zwischenzeit können sich wunderbare Pölsterchen bilden.

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