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Das geht runter wie Öl

von Magnus Horn | 08.06.2021
4min Lesezeit

Leinöl, Walnussöl und Co. Kaltgepresst oder raffiniert. Ungesättigte und gesättigte Fettsäuren. Das Thema Öl ist überaus vielfältig. Auch in der Kosmetik sind Öle mittlerweile im Einsatz.

Ob zum Salat oder zum Braten, eher geschmacksneutral oder mit leichter Note – Öle haben in der heimischen Küche ihren festen Platz. Der Herstellungsprozess entscheidet meist durch die Art der Zubereitung von Speisen. „Bei der Kaltpressung wird das Öl rein mechanisch aus Ölsaaten oder Ölfrüchten gepresst, ohne dass dabei Wärme zugeführt wird“, erklärt die Verbraucherzentrale (VBZ). Dieser Prozess ist recht schonend. Dahingegen werden raffinierte Öle unter Anwendung von Hitze und Chemikalien hergestellt. Diese und weitere nicht erwünschte Stoffe werden natürlich bis zum Ende des Vorgangs herausgefiltert (raffiniert).

Öle für warme und kalte Speisen

Zum Braten eignen sich in der Regel eher raffinierte Öle, wie raffiniertes Rapsöl, da diese hitzebeständiger sind. Kaltgepresste Öle wie Olivenöl, Lein- oder Walnussöl sind hier eher ungeeignet. Bei moderaten Temperaturen, so die Experten, kann man aber beispielsweise auch Olivenöl nutzen. Zu beachten ist, dass kaltgepresste Öle mehr Geschmack haben, da sie in der Herstellung weniger Inhaltsstoffe und Vitamine verlieren. Dies gilt es bei der Essenszubereitung zu beachten. Sie sind eher für kalte Speisen geeignet.

Wer aus gesundheitlichen Gründen meint, auf Fett verzichten zu müssen, der irrt. Öle und Fette sind nicht per se schädlich für den Körper. Im Gegenteil. Sie sind durchaus wichtig für den Organismus. Der Anteil von Fett an der täglichen Energiezufuhr eines Erwachsenen solle aber 30 Prozent nicht überschreiten, heißt es vonseiten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch auch bei der Aufnahme gilt es, auf die Qualität der Fette, die sich in Ölen befinden, zu achten.

Lieber mehr ungesättigte Fettsäuren

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen gesättigten Fettsäuren sowie einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. In Lebensmitteln – der Körper kann sie selbst herstellen – seien die gesättigten Fettsäuren eher ungeeignet, so die VBZ. Die DGE schreibt, sie haben negative Auswirkungen auf die Blutfette. Anders verhält es sich mit ungesättigten Fettsäuren. Einfach ungesättigte sind schon mal gut für den Cholesterinspiegel. Mehrfach ungesättigte haben laut DGE zudem positiven Einfluss auf unsere Gesundheit, denn das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird gesenkt. Bei diesen Fettsäuren sind Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren besonders wichtig. Die DGE empfiehlt ein Verhältnis von 5:1. Der Körper muss diese Fettsäuren aber über die Nahrung aufnehmen. Besonders empfehlenswert sehen die Experten hier das Rapsöl, „da es einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren hat und viel von der lebensnotwendigen ungesättigten Omega-3-Fettsäure ,alpha-Linolensäure‘ sowie Vitamin E enthält“.  Ebenso reich an Omega-3-Fettsäuren seien Walnuss-, Soja-, Oliven- und Leinöl. Gesättigte Fettsäuren stecken hingegen unter anderem in Kokosfett, Palmöl, Palmkernöl und tierischen Schmalzen, erklären die Profis. Generell empfiehlt die DGE, „weniger gesättigte Fettsäuren (meist aus tierischen Lebensmitteln) und dafür mehr ungesättigte Fettsäuren aufzunehmen. Letztere stecken in pflanzlichen Ölen, Margarine, Nüssen und fetten Fischen“.

So wirken Öle in der Kosmetik

Nicht nur auf die eigene Gesundheit können Öle eine positive Wirkung haben. Auch für die Pflege der Haut spielen sie mittlerweile eine nicht unerhebliche Rolle, will man doch weniger auf synthetische Inhaltsstoffe setzen. Insbesondere pflanzliche Öle, am besten naturbelassen, werden gern genommen, da alternative Cremes und Hygieneartikel oftmals mit Mineralölen versetzt sind. Ein kleiner Überblick:

Traubenkernöl beispielsweise hat einen positiven Einfluss auf die Zellmembran. Fettlösliche Vitamine können hier von der Haut weiterhin gut aufgenommen werden. Die Herstellung ist aber recht aufwendig, weshalb das reine Öl durchaus im höheren Preissegment anzusiedeln ist. In diversen Handcremes beispielsweise sind Anteile davon enthalten.

Für eine gesunde Haut eignet sich auch Hanföl. Es hat einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren wie Linolsäure, wodurch es vor allem bei trockener Haut eine gute Wirkung erzielt. Wer besonders trockene Körperstellen behandeln möchte, kann auch mit Olivenöl nachhelfen, welches aber nicht so stark einzieht. Gut geeignet für die Hautpflege und als vorbeugend bewertet, ist Jojobaöl. Zwar ist es mehr Wachs als Öl, doch der Haut ist das egal. Es besitzt viel Vitamin A und E, wodurch es die Haut schützt und pflegt. In der Gesichtspflege kann es gut eingesetzt werden, denn es beugt Pickeln und Mitessern vor.

Auch Walnussöl ist wie Olivenöl nicht nur in der Küche zu gebrauchen, sondern bietet auch Vorteile für die Haut. Bei der Anwendung sollte aber darauf geachtet werden, dass es nicht direkt, sondern als kleiner Anteil in einer Ölmischung aufgetragen wird. Der Linolsäuregehalt ist groß und so hilft es bei rissiger Haut und bei der Regeneration. Zudem zieht es schnell ein.

Mandelöl ist unter den Ölen für die Haut besonders beliebt. Es besitzt viele Vitamine, die gemeinsam mit den Fettsäuren schützend auf die Haut wirken und gleichzeitig trockene Stellen beheben und der Faltenbildung vorbeugen. Mandelöl ist sowohl für die Haut als auch für das Gesicht nützlich. Gleichzeitig wird es auch in der Haarpflege eingesetzt, da es überaus feuchtigkeitsspendend ist.

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