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Warum sind Bienen und Wespen wichtig für uns?

Group 11 5 min Lesezeit   |   16.04.2026

Bitte beachten Sie, dass sich die Aktualität der Inhalte immer auf das Veröffentlichungsdatum bezieht.

Group 20
VIACTIV Krankenkasse

Warum sind Bienen und Wespen wichtig für uns?

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Ja, sie können nerven. Und ja, ein Stich tut weh. Trotzdem gibt es keinen Grund, Bienen und Wespen pauschal abzulehnen. Wenn sie uns umschwirren, sind sie meist einfach auf Nahrungssuche – sie sichern damit das Überleben ihres Volkes. Und wenn sie stechen, dann nur aus einem einzigen Grund: Sie fühlen sich bedroht. Für die Tiere selbst ist ein Stich oft eine Frage von Leben und Tod.

Bienen und Wespen bilden einen wichtigen Teil in unserem Ökosystem – und damit auch für unsere Gesundheit. Rund 75 Prozent der weltweiten Nutzpflanzen sind auf Bestäubung angewiesen, in Deutschland sogar etwa 80 Prozent. Ohne Bienen gäbe es viele Obst- und Gemüsesorten schlicht nicht mehr.

Warum sind Bienen und Wespen wichtig für uns?

Äpfel, Erdbeeren, Nüsse, Tomaten oder Gurken – sie alle sind auf die Arbeit der Bienen angewiesen. Auch Pflanzen, die in der Medizin genutzt werden, wie Lavendel, Baldrian oder Calendula, könnten ohne Bestäubung nicht wachsen. Das hätte direkte Folgen für unsere Ernährung, aber auch für natürliche Heilmittel und pflanzliche Pflegeprodukte.

Die Bedeutung der Bienen ist so groß, dass ihr sogar eigene Aktionstage gewidmet sind: Der Weltbienentag am 20. Mai macht jährlich auf ihren Schutz aufmerksam.

Und auch Wespen sind besser als Ihr Ruf. Gerade im Sommer wirken sie zwar eher, wie kleine Störenfriede, doch ihr schlechter Ruf ist größtenteils unverdient.

Wespen sind ebenfalls wichtige Nutztiere. Sie bestäuben Pflanzen und tragen so zur Erhaltung unserer Natur bei. Gleichzeitig sind sie effektive Schädlingsbekämpfer: Ein einziges Wespenvolk kann täglich bis zu 3.000 Insekten wie Mücken, Fliegen oder Blattläuse fressen – ein wertvoller Beitrag für das ökologische Gleichgewicht.

Warum Wespen uns im Sommer besonders nahekommen

Dass die kleinen Brummer trotzdem einen so schlechten Ruf haben, liegt vor allen Dingen an zwei von mehreren hundert deutschen Wespenarten Arten: an der Deutschen Wespe und an der Gewöhnlichen Wespe. Alle anderen Arten sind eher zurückhaltend. Die Deutsche und die Gewöhnliche Wespe kommen uns jedoch oft viel zu nahe, weil sie uns etwas von unseren Leckereien abjagen wollen. Dabei geht es ihnen saisonal bedingt um zwei unterschiedliche Arten von Nahrung aus zwei unterschiedlichen Gründen: Im Frühjahr und Sommer muss es Proteinhaltiges sein. Deswegen umschwirren sie unseren Grillteller und unsere Wurstbrote. Sie sind aber auch Aasfresser, beseitigen also auch tote Tiere – auch das ist ein wichtiger Faktor in einem gut funktionierenden Ökosystem. Die Proteine sind wichtig für die Aufzucht des Nachwuchses. Im Spätsommer und Herbst stürzen sie sich auf Kohlenhydrate, also dann auf Süßes. Zum einen für sich selbst, um bei Kräften zu bleiben. Zum anderen, um ihrer Königin genug Energiereserven zu verschaffen, damit sie den Winter gut übersteht. Und dabei geht es ihnen eigentlich wirklich nur um unser Essen. Leider kommt es ab und zu zu Missverständnissen und Sie stechen. Für Allergiker kann das lebensgefährlich werden: Was Insektenstiche im Körper bewirken und wie man sie lindert.

So vermeiden Sie Wespen- und Bienenstiche

Mit ein paar einfachen Verhaltensregeln lassen sich unangenehme Begegnungen vermeiden:

Was auf keinen Fall hilft, ist wegpusten. Denn dabei atmet man jede Menge Kohlendioxid aus. Das macht Wespen und Bienen erst recht aggressiv. Auch wildes Herumzappeln oder Umsichschlagen ist kontraproduktiv. Als erste Regel ist wichtig, Essen und Getränke nur abgedeckt hinzustellen, damit sie gar nicht erst angelockt werden. Will man dann essen, sollte man möglichst bald alles aufessen, damit es weg ist. Süße Säfte oder Alkohol sollten nie aus Flaschen getrunken werden, in die sich unbemerkt eine Wespe oder Biene verirren kann – sondern immer nur aus Gläsern oder aus Flaschen mit Strohhalm. Kommen sie einem doch zu nahe, kann man sie zum Beispiel ruhig aber bestimmt mit einer Zeitung oder Ähnlichem zur Seite schieben. Was manchmal Wunder wirkt: Regen imitieren, indem man Wasser aus einer Pflanzensprühflasche versprüht. Dann machen sie sich aus dem Staub.

Wichtig: Wespen dürfen nicht einfach getötet werden. Sie stehen unter Artenschutz und das kann hohe Bußgelder zwischen 5.000 und bis zu 65.000 Euro (in Brandenburg) bei besonders geschützten Wespenarten, wie Kreisel- oder Knopfhornwespen, nach sich ziehen.

Wer ein Nest an seinem Haus findet und die Wespen loswerden möchte, kann sich zum Beispiel beim Nabu Hilfe holen. Dort gibt es Experten, die die Nester sachgemäß umsiedeln können.

 

So entsteht Honig und diese Sorten gibt es

Honig ist eines der bekanntesten Naturprodukte der Bienen. Die Tiere sammeln Nektar oder Honigtau mit ihrem Rüssel auf ihren Flügeln, speichern ihn im Honigmagen und geben ihn im Bienenstock weiter. Dabei reichern sie ihn mit körpereigenen Enzymen an, was ihn am Ende so wertvoll und gesund macht. Durch das Verdunsten von Wasser entsteht nach und nach der fertige Honig, der schließlich in Waben gelagert und verschlossen wird. Der Wassergehalt im Honig ist später ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Es darf nicht zu viel darin enthalten sein. Die Honigverordnung erlaubt bis zu 20 Prozent. Ist mehr vorhanden, kann der Honig gären.

Bei der Verarbeitung aus den Waben, darf der Honig nicht verändert werden. Die Imker müssen vorsichtig die verschließende Wachsschicht entfernen, dann wird der Honig aus den Waben herausgeschleudert. Anschließend werden grobe Verunreinigungen entfernt – und das war es auch schon. Mehr Behandlung ist nicht erlaubt.

In Deutschland sind vor allem folgende Honigsorten verbreitet:

  • Lindenhonig: frisch, leicht zitronig bis karamellig
  • Rapshonig: cremig, mild und süß
  • Akazienhonig: sehr mild, flüssig, leicht blumig
  • Waldhonig: dunkel, kräftig und herb
  • Wildblütenhonig: geschmacklich vielseitig, je nach Herkunft

Wie gesund ist Honig wirklich?

Honig hat viele gesunde Inhaltsstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme. Allerdings überwiegen mit 70 bis 80 Prozent Zucker und mit 20 Prozent Wasser. Alles andere ist nur in geringen Dosen von etwa 4 bis 5 Prozent vorhanden. Darum ist Honig – auch aufgrund seiner Herstellung – zwar ein Naturprodukt, in besonderem Maße gesund ist er jedoch nicht. Es gibt zwar einige Untersuchungen und Versuche mit Honig unter anderem zur Viren- oder Bakterienbekämpfung. Sie sind aber alle nicht abschließend wissenschaftlich abgesichert.

Fazit: Mehr Verständnis, weniger Angst

Bienen und Wespen sind weit mehr als nur lästige Sommerbegleiter. Sie leisten einen entscheidenden Beitrag für unsere Ernährung, unsere Umwelt und letztlich auch für unsere Gesundheit. Wer ihr Verhalten versteht und respektiert, kann Konflikte vermeiden – und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Schutz dieser unverzichtbaren Tiere leisten.

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