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VIACTIV Krankenkasse

Was sind Tipps für die Smartphone-Hygiene?

von VIACTIV Krankenkasse | 11.03.2022
Bitte beachten Sie, dass sich die Aktualität der Inhalte immer auf das Veröffentlichungsdatum bezieht.
4min Lesezeit

WhatsApp-Nachrichten auf dem Klo verschicken, verschwitzt schnell ein Foto aus dem Fitnessstudio posten oder einen kurzen Videoclip aus dem Bus bei Snapchat teilen: Das Handy ist überall dabei. Inklusive Keime und Bakterien. Warum das für unsere Gesundheit böse Folgen haben kann.

Wisch – mal eben schnell den Instagram-Feed checken. Danach tippend eine kurze WhatsApp-Nachricht verschickt. Und mit einem weiteren Wisch noch schnell bei Snapchat reingeschaut. Wir haben das Smartphone ständig zur Hand. Unterwegs im Bus, beim Essen, beim Sport – und auch auf dem Klo. Immer und vor allem überall wollen wir die Community an unserem Leben teilhaben lassen. Das bleibt nicht ohne Folgen: Auf keinem Alltagsgegenstand krabbeln, nisten und leben so viele Bakterien und Keime wie auf dem Handy. Die Hygiene des Gerätes lässt oft zu wünschen übrig. Und das kann auch Folgen für unsere Gesundheit haben.

Die Ursache für unsaubere Smartphones

Doch warum ist das so? Ganz einfach: Durchschnittlich aktivieren wir unser Smartphone bis zu 68 Mal am Tag, um zu chatten, zu surfen und zu telefonieren. Bei jedem dieser Griffe zum Handy übertragen wir Bakterien und Keime. Weil wir unsere Hände zu selten waschen. Dabei kommen vor allem sie im Alltag ständig mit Gegenständen und anderen Menschen in Berührung, wie Andrea Rückle erklärt. Sie ist Wissenschaftliche Referentin für Infektionsschutz bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Sie fasst zusammen: „Die Hände sind wie ein bequemer Reisebus für Keime." Die meisten dieser Keime sind für uns harmlos und sogar nützlich. Manche können aber auch krank machen.

So haben britische Forscher der Londoner Hygiene- und Tropenmedizinhochschule herausgefunden, dass auf jedem sechsten Smartphone Spuren von Fäkalien zu finden sind. Eklig, aber nicht überraschend. Schließlich nehmen viele auch auf der Toilette das Handy zur Hand. Obwohl sich besonders im Badezimmer viele Keime und Erreger tummeln. Diese setzen sich auch auf dem Display ab, wir nehmen die Bakterien über die Haut auf und diese verbreiten sich ungehindert im Körper weiter.

Auch Biologiestudenten der Universität im englischen Guildford haben in einem Experiment die Keime untersucht, die sich auf unseren Smartphones tummeln. Dafür haben sie ihre eigenen Telefone in Petrischalen gedrückt, um mikrobiologische Proben von der Mitte der Bildschirme entnehmen zu können. Meistens fanden sie dort harmlose Bakterien die typisch für Haut, Mund, Lunge und Darm sind. In Einzelfällen aber auch ansteckende Keime wie das Bakterium „Staphylococcus aureus“, das Hautentzündungen und sogar eine Lungenentzündung verursachen kann. „Jedes Smartphone erzählt uns eine Geschichte“, sagt Dr. Simon Park, Dozent der Molekularbiologie, der das Experiment begleitet hat. „Mithilfe des mikrobakteriellen Fingerabdrucks ist eine genaue Beschreibung des Besitzers möglich.“ Heißt nichts anderes als: Zeig mir, was sich auf deinem Smartphone tummelt, und ich sage dir, was du gemacht hast.

Wie oft werden Smartphones gereinigt?

Trotzdem nehmen wir Deutschen es mit der Sauberkeit des Smartphones nicht so genau. Nur jeder Vierte reinigt sein Handy regelmäßig. Das hat eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom unter rund 1.000 Personen aus dem Jahr 2013 ergeben. Knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) säubern demnach ihr Smartphone gelegentlich und flüchtig, etwa indem sie das Gerät flüchtig an der Kleidung abwischen. Erschreckend: Jeder Achte reinigt sein Telefon nie. Damit verwandelt sich dieses in den perfekten Nährboden für Bakterien.

Fünf Tipps, mit denen das Handy möglichst sauber bleibt

  1. Regelmäßig und intensiv die Hände waschen.
    Dafür die Hände unter fließendes, warmes Wasser halten, sie 20 bis 30 Sekunden lang rundum einseifen (auch zwischen den Fingern!), anschließend gründlich abspülen und sorgfältig mit einem sauberen Tuch trocknen. Übrigens: Statt die Sekunden zu zählen, kann man auch zweimal das Lied „Happy Birthday" summen. Diese Zeitspanne ist wichtig, da nur langes Händewaschen die Zahl der Keime auf ein Tausendstel oder weniger senkt.
  2. Das Smartphone nicht mit ins Badezimmer, in öffentliche Waschräume und schon gar nicht mit aufs Klo nehmen.
  3. Beim Essen das Smartphone weglegen.
    Als große Schmutzquelle gelten Mahlzeiten während des Telefonierens oder Tippens. Krümel, Fettflecken und Tropfen landen auf dem Display – und sorgen dafür, dass Keime sich vermehren können.
  4. Das Smartphone nicht mit frisch eingecremten Händen bedienen.
    Rückstände von Handcreme und auch von Schminke sind ein idealer Nährboden für Keime.
  5. Das Telefon nicht in staubiger und schmutziger Umgebung nutzen.

Wie säubere ich das Smartphone richtig?

Auch wenn man Toilettengänge mit Smartphone vermeidet: „Handys sollten regelmäßig gereinigt und gepflegt werden", sagt Bitkom-Experte Bernd Klusmann. So klappt das am besten:

  • Scharfe Reinigungsmittel wie Glasreiniger sind nicht dafür geeignet, so Experten des Branchenverbands Bitkom. Alkohole, Spülmittel und Seifenlaugen können langfristig die fettabweisende Oberfläche der Geräte beschädigen und so ihre Bedienbarkeit beeinträchtigen.
  • Spezielle Hygienesprays ohne Alkohol aus der Drogerie oder der Apotheke haben eine keimabtötende, antibakterielle Wirkung und eignen sich gut für die Reinigung des Displays.
  • Auch spezielle Reinigungstücher für Monitore oder feuchte Brillenputztücher säubern die Displayoberfläche problemlos.

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