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Was ist die Booster-Impfung?

von Tina Belke | 23.09.2021
Bitte beachten Sie, dass sich die Aktualität der Inhalte immer auf das Veröffentlichungsdatum bezieht.
2min Lesezeit

Seit September gibt es die Möglichkeit für eine dritte Impfung gegen Corona. Für wen ist sie geeignet und was muss man beachten?

Eigentlich ist eine Booster-Impfung schlicht und einfach eine Auffrischungsimpfung. Doch das englische Wort Booster, das ins Deutsche übersetzt „Verbesserung“ oder „Verstärker“ bedeutet, lässt auch darauf schließen, dass die damit gemeinte dritte Impfung gegen Corona den Impfschutz erheblich verbessern könnte. Und genau so soll es sein: Das Immunsystem soll einen extra Schub bekommen, um eine Infektion mit SARS-CoV-2 noch besser abwehren oder – im Falle eines Impfdurchbruchs – bewältigen zu können.

Impfdurchbrüche im Verhältnis zu Impfungen nach wie vor gering

Zwar sind diese sogenannten Impfdurchbrüche ausgesprochen selten, aber sie können passieren. Und mit steigender Impfquote steigt natürlich auch der Prozentsatz der Durchbrüche. Sollten irgendwann einmal tatsächlich 100 Prozent der Menschen geimpft sein, wäre jede Corona-Infektion ein Impfdurchbruch – und somit läge die Quote dann bei 100 Prozent.

Für diese Gruppen ist die Booster-Impfung sinnvoll

Aber selbst wenn es zu einem Impfdurchbruch kommt: Bei sonst gesunden Menschen ist dabei auch nicht mit einem schweren Verlauf zu rechnen. Trotzdem könnten mit dem Booster speziell die Schwachen und Vorerkrankten nochmal besonders geschützt werden. Darüber sind sich auch Virologen wie Christian Drosten von der Berliner Charité einig. Seit Mitte November 2021 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Booster-Impfung zudem für alle Menschen ab 18 Jahren.

Für die dritte Impfung empfohlen werden von Experten wie zum Beispiel Carsten Watzl, Professor für Immunologie am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund, mRNA-Impfstoffe wie von BioNTech/Pfizer oder Moderna. Er empfiehlt für die dritte Dosis sogar sogenannte Kreuzimpfungen, also einen mRNA-Impfstoff, auch wenn vorher ein Vektorimpfstoff wie AstraZeneca verabreicht wurde. Laut seiner Aussage wird die Immunreaktion mit jeder Impfung besser. Die Antikörper könnten Erreger nach einer dritten Impfung noch besser erkennen und bekämpfen, dazu bildeten sich mehr Gedächtniszellen, die die Zeit des Schutzes verlängern würden. Auch das wäre ein Vorteil für ältere Menschen, deren Immunsystem mit der Zeit nachlässt.

Die Ständige Impfkommission forscht aktuell noch

Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) befürwortet mittlerweile eine dritte Impfung. Nachdem sie im Sommer argumentiert hatte, die Impfstoffe würden in anderen, benachteiligten Teilen der Welt dringender benötigt, stellt sie seit Ausbreitung der Delta-Variante nun auch den Schutz besonders gefährdeter Menschen in den Vordergrund. Dennoch sei es wichtig, auch in Ländern mit sehr geringer Impfquote genügend Impfstoff bereitstellen zu können. Unter anderem auch, weil die Wahrscheinlichkeit für Mutationen steigt, je mehr Menschen infiziert sind.

 

 

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