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Was ist besser: Mannschaftssport oder Individualsport?

Was ist besser: Mannschaftssport oder Individualsport?

von Tina Belke | 06.10.2021
5min Lesezeit

Beides hat Vor- und Nachteile – und ist wahrscheinlich auch eine Frage der persönlichen Einstellung. Und in jedem Fall ist es gut, überhaupt Sport zu machen. Egal, ob alleine oder in der Gruppe.

Während der Pandemie war Individualsport die erste Wahl zur Bewegung – unter anderem natürlich, weil Mannschaftssport verboten oder nur unter besonders strengen Auflagen erlaubt und somit oft gar nicht möglich war. Damit sollte vermieden werden, dass jemand beim angestrengten und heftigen Ausatmen seine Aerosole in der Mannschaft verteilt und dadurch unwissentlich viele andere Menschen mit Covid-19 ansteckt. Inzwischen sind die Regeln wieder gelockert, auch Mannschaftssport ist wieder möglich.

Das ist gut so, denn der Mannschaftssport ist in Deutschland die beliebtere Wahl. In einer Umfrage aus dem Jahr 2015 gaben knapp 68 Prozent der Befragten an, Sport gemeinsam mit anderen zu bevorzugen, wohingegen nur etwas über 32 Prozent aussagten, dass sie lieber Einzelsport betreiben. Gut ist beides – denn das Wichtigste ist sowieso, dass man sich bewegt. Ob allein oder in der Gruppe ist für den Körper und für den positiven Effekt des Sports erstmal egal. In beiden Fällen wird durch die Bewegung Stress abgebaut und der Körper fit gehalten. Risiken für Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und Herz-Kreislauf-Probleme werden gemindert.

Was sind die Vorteile am Mannschaftssport?

Ein großer Vorteil von Mannschaftssport ist, dass er das Gehirn trainiert, weil man viel intensiver taktisch denken muss, als wenn man alleine Sport treibt. Auch soziale Fähigkeiten wie Teamgeist, Loyalität, Respekt, Toleranz, Fairness und Konfliktfähigkeit werden gestärkt. Und da man bei Wettbewerben nicht immer nur gewinnt, lernt man auch gleich, mit den Teamkollegen zusammen Niederlagen einzustecken und zusammen zu verarbeiten, indem man gemeinsam einen Lösungsweg für den nächsten Wettkampf sucht. Jeder wird aufgefangen, niemand ist alleine. Das kann gerade für Menschen mit geringem Selbstbewusstsein eine echte Stärkung bedeuten.

Worum geht es beim Mannschaftssport?

Beim Mannschaftssport geht es im Ergebnis um die Leistung einer Gruppe – die sich allerdings aus den Einzelleistungen der Sportler ergibt. Im Prinzip werden die individuellen Leistungen jedes Einzelnen zu einem leistungsstarken Team zusammengesetzt. Beispiele für den Mannschaftssport sind überwiegend Ballsportarten wie Fußball, Basketball, Handball. Hierbei wird verstärkt auf Teamfähigkeit gesetzt, weil es wichtig ist, auch die Schwächsten so mit einzubauen, dass am Ende eine starke Mannschaft steht. Dabei sollte es überall dort, wo der Sport nicht unbedingt professionell betrieben wird, eigentlich auch egal sein, wie alt oder jung die Mitspielenden sind. Zwar sind die meisten Mannschaften so organisiert, dass alle ungefähr aus einer Altersklasse kommen, das ist aber nicht zwingend nötig. Der Vorteil bei einer gleichaltrigen Gruppe ist, dass alle im Team zum Beispiel in etwa über die gleiche Kondition verfügen. Andererseits können aber auch altersgemischte Mannschaften von Vorteil sein. Hier werden zum Beispiel nachlassende Kraft oder Ausdauer der älteren Sportlerinnen und Sportler durch die jüngeren kompensiert, die wiederum von den längeren Erfahrungen der Älteren profitieren. So wird insgesamt ein Wir-Gefühl aufgebaut, dass jeden dazu bringt, sein Bestes zu geben und die Mannschaft zu stärken.

Ist Mannschaftssport gut für Kinder?

Außerdem sagt die Studie „Medikus“ des Deutschen Jugendinstituts von 2012, dass gerade Kinder und Jugendliche häufiger über Freunde zu einer Mannschafts- und Ballsportart kommen. Dort finden sie dann auch wieder häufig neue Freunde, wodurch sie wiederum ihren Sport regelmäßig betreiben, um diese Freunde zu treffen.

 

Was ist der Vorteil von Individualsport?

Die Vorteile des Individualsports liegen auf der Hand: Man kann sie fast immer und überall ausüben, weil man keinen Partner braucht. Man muss sich beim Joggen nicht nach Uhrzeiten richten und auf niemanden warten. Man kann komplett in seinen eigenen Rhythmus eintauchen, beim Bahnen ziehen im Schwimmbad nur auf seinen Atem hören, beim Yoga alles loslassen, was stresst.

Welche Nachteile hat Sport alleine?

Einzelkämpfer sind immer alleine. Sie müssen sich alleine aufraffen, weil da niemand ist, der sie motiviert. Sie sind bei Wettkämpfen alleine für ihr Ergebnis verantwortlich, weil sie sich nach niemandem richten können, ihre Schwächen durch niemanden ausgleichen können, der stärker ist. Aber gerade das ist für die meisten Individualsportler Herausforderung und Reiz in einem. Niemand redet ihnen rein, niemand treibt, wenn sie vielleicht ihr Limit erreicht haben. Wenn eine Sporteinheit genügt, hören sie einfach wieder auf.

Was macht Individualsport aus?

Als Individualsport werden Sportarten bezeichnet, die alleine betrieben werden und bei denen auch nur die eigene Leistung zählt. Zwar findet das Training häufig in Gruppen statt – zum Beispiel Laufgruppen beim Joggen – am Ende zählt aber nur das eigene Ergebnis. Typische Individualsportarten sind Leichtathletik, Joggen oder Badminton und Tennis – auch wenn das zu zweit gespielt wird, kämpft doch jeder für sich alleine. Ausnahme: Wenn Doppel gespielt werden. Dann sind zwei ein Team und müssen sich abstimmen.

 

Was sind die Unterschiede zwischen Individual- und Mannschaftssport?

Was sie unterscheidet, macht vermutlich genau ihren Reiz aus: Beim Mannschaftssport kommt es immer auf alle an – jeder muss sich aber auch nach allen anderen richten. Wer beim Joggen ganz alleine ist, kann die Einsamkeit gegen das Gefühl eintauschen, frei und niemandem Rechenschaft schuldig zu sein außer sich selbst. Beim Mannschaftssport stärken sich die Teammitglieder gegenseitig – auch mental. Einzelkämpfer können sich zu einhundert Prozent auf sich selbst verlassen. Alles hat Vor- und alles hat Nachteile – und am Ende ist es vermutlich auch einfach eine Typfrage, ob jemand lieber zusammen oder alleine Sport treibt. Und es spricht natürlich auch nichts dagegen, beides miteinander zu kombinieren. Montags geht’s zum Fußball mit der Mannschaft, mittwochs alleine auf die Yoga-Matte oder ins Schwimmbad.

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