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Tee für die Gesundheit: Welche Sorte wirkt wie?

von Tina Belke | 23.11.2021
Bitte beachten Sie, dass sich die Aktualität der Inhalte immer auf das Veröffentlichungsdatum bezieht.
4min Lesezeit

Kamillen- oder Pfefferminztee hat wahrscheinlich jeder zuhause. Es gibt aber noch viel mehr leckere Sorten mit gesundheitlichem Nutzen.

Wenn der Bauch zwickt, greifen viele traditionell zu Kamillentee, weil er beruhigt. Wenn die Verdauung nicht so recht in die Gänge kommen will, zu Pfefferminztee, weil er anregend wirkt. Diese beiden Tees sind die Klassiker der gesundheitsfördernden Kräutertees. Mancher hat vielleicht noch Fenchel- oder Kümmeltee im Haus – auch diese Sorten kommen bei Verdauungsbeschwerden zum Einsatz – das war es dann aber auch schon. Es gibt aber noch viele anderer Pflanzen und Kräuter, die als Tee eine hervorragende Wirkung auf unsere Gesundheit haben. Welche Kräuter wirken wie?

Hagebutten-Tee

Die süß-säuerliche Hagebutte stärkt das Immunsystem.

Wirkung: Hagebutten-Tee hat viel Vitamin C, ist darum ein guter Immunsystem-Booster. Bei Erkältungen oder fiebrigen Infekten kann er die Genesung unterstützen. Zusätzlich wirkt er harntreibend, was ihn zu einem guten Helfer bei Blasenentzündungen macht.

Anwendung: Es können mehrere Tassen über den Tag verteilt getrunken werden.

Hibiskus-Tee

Die auch als Malve bekannte Pflanze ist gut für das Herz-Kreislauf-System und das Immunsystem.

Wirkung: Hibiskus-Tee hat ähnlich viel Vitamin C wie Hagebutten-Tee, was ihn zum guten Unterstützer bei Erkältungen macht. Was weniger bekannt ist: Er hat auch cholesterin- und blutdrucksenkende Eigenschaften. Laut einer im Fachblatt Journal of Nutrition veröffentlichten Studie sollen drei Tassen pro Tag den Blutdruck um 13. Mm Hg senken können. Außerdem wirken Antioxidantien im Tee gegen freie Radikale im Körper und eine leicht harntreibende Wirkung hat er auch. Außerdem ist er eine gute Alternative zu Fenchel- oder Anis-Tee bei Problemen mit den Atemwegen. Wer den würzigen Geschmack der beiden Kräutertees nicht mag, kann es mit dem fruchtig-säuerlichen Hibiskus probieren.

Anwendung: Drei bis fünf Tassen am Tag unterstützen das Immunsystem. Wegen seiner harntreibenden Wirkung sollten Schwangere oder Stillende, wenn überhaupt, nur ab und zu mal eine Tasse trinken.

Anis-Tee

Anis schmeckt ein bisschen wie Lakritz. Wer diesen Geschmack mag, liebt diesen Tee, vor allen Dingen Kinder lieben seine leichte natürliche Süße.

Wirkung: Anis-Tee wirkt schleimlösend und entkrampfend und kommt darum bei Erkrankungen der Atemwege und bei Verdauungsproblemen zum Einsatz. Stillende Mütter können mit Anis-Tee den Milchfluss anregen. Außerdem soll er das Immunsystem stärken.

Anwendung: Nicht zu viel davon trinken – morgens und abends je eine Tasse genügen.

Fenchel-Tee

Der süßlich milde Fenchel-Tee schmeckt gut und hilft schnell – auch gegen Appetitlosigkeit.

Wirkung: Luft im Bauch? Fenchel-Tee hilft – das wissen speziell Mütter von Säuglingen und Kleinkindern. Hat der Nachwuchs Bauchschmerzen, ist Fenchel die erste Wahl. Aber auch stillende Mütter greifen gerne auf ihn zurück, denn er soll sich auch durch die Muttermilch positiv auf die Säuglinge auswirken. Da Fenchel krampflösend wirkt, hilft er nicht nur bei Bauchschmerzen, sondern auch gegen Husten und Problemen mit den Bronchien. Eine weitere Eigenschaft ist seine appetitanregende Wirkung. Bei Krankheit, in der Genesungsphase oder bei stressbedingtem Appetitmangel wirkt er Wunder.

Anwendung: Drei bis fünf Tassen pro Tag tun gut und wirken.

Brennnessel-Tee

Der leicht nach Spinat schmeckende Brennnessel-Tee ist ein Allround-Talent.

Wirkung: Die meisten Frauen trinken ihn, weil er harntreibend und damit leicht entwässernd wirkt. Das hilft besonders in der Zeit vor der Menstruation, in der viele Frauen mit Wasseransammlungen zu kämpfen haben. Aufgrund seiner harntreibenden Eigenschaften ist er aber auch bei leichten Blasenentzündungen gut – trinkt man ihn regelmäßig, kann er sogar entzündungshemmend wirken. Außerdem hat Brennnessel-Tee viel Eisen, Folsäure und Kieselsäure, was die Blutbildung anregt und Haut, Haare und Nägel stärkt.

Anwendung: Insgesamt sollte man wegen seiner entwässernden Wirkung etwas vorsichtig sein – speziell bei Herz- oder Nierenproblemen lieber ganz darauf verzichten. Ansonsten gesunde Menschen können bei einer Blasenentzündung oder zur Entwässerung kurzzeitig jedoch mehrere Tassen am Tag davon trinken. Mehr als fünf sollten es jedoch nicht sein.

Frauenmantel-Tee

Hinter dem Namen des herb schmeckenden Tees verbirgt sich genau das, was er aussagt: ein Getränk speziell für Frauen.

Wirkung: Die Pflanze enthält unter anderem pflanzliches Progesteron, das macht den Tee zum Experten bei typischen Frauenbeschwerden wie PMS oder Menstruationsbeschwerden und Wechseljahrproblemen. Das Progesteron wirkt entkrampfend auf den Beckenboden und lindert so Menstruationsbeschwerden. In den Wechseljahren wird er empfohlen, da seine Wirkstoffe die hormonelle Umstellung unterstützen und darüber hinaus sogar die Laune heben können – das gleiche gilt auch für Stimmungsschwankungen während der Menstruation. Aber auch gegen Durchfall kann er wirken, da er konzentrierte Gerbstoffe enthält. Aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften hilft er auch bei Erkältungsbeschwerden.

Anwendung: Bis zu drei Tassen täglich können heiß oder kalt getrunken werden.

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