VIACTIV versorgt Asylbewerber in Ostholstein mit Gesundheitskarte

27.01.2016

VIACTIV Gesundheitskarte

Bochum: Um Asylbewerbern in Schleswig-Holstein einen unbürokratischen Zugang zu medizinischer Versorgung zu ermöglichen, erhalten sie eine elektronische Gesundheitskarte. So hat es die Landesregierung beschlossen. Jetzt setzt die VIACTIV Krankenkasse diesen Beschluss gemeinsam mit den örtlichen Behörden im Kreis Ostholstein um. Für die zurzeit rund 1500 Flüchtlinge wird der Zugang zum deutschen Gesundheitssystem unbürokratischer und der Kreis wird von Aufgaben entlastet.


Benötigten Asylbewerber in Schleswig Holstein bisher medizinische Behandlung, war die erste Anlaufstelle nicht der Arzt oder das Krankenhaus, sondern die Kreisverwaltung. Denn hier gab es den notwendigen Behandlungsschein. Den brauchten dann Arzt oder Krankenhaus, um die erbrachten Leistungen mit dem Kreis abrechnen zu können. Ein Verfahren, das für die Betroffenen nicht unproblematisch war, denn wer genehmigt zum Beispiel an einem Wochenende eine notwendige Behandlung. Und beim Kreis wurden so erhebliche Ressourcen gebunden. Darüber hinaus erforderte es besondere Fachkenntnisse bei den Mitarbeitern zum Beispiel bei der Rechnungsprüfung für medizinische Leistungen.

„Das ist nun vorbei“, erklärt Henning Kruse, Regionalleiter der VIACTIV Krankenkasse in Lübeck. „Mit dem Beschluss der Landesregierung, die elektronische Gesundheitskarte in Schleswig Holstein an Asylbewerber auszugeben, wird es für alle leichter.“

Den elf Kreisen und vier kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein ist jeweils eine bestimmte Krankenkasse zugeordnet. Für den Kreis Ostholstein ist die VIACTIV die zuständige Krankenkasse. Die Kreisbehörde meldet der Kasse die Daten der Menschen, die eine Karte erhalten sollen. „Wir versorgen sie dann innerhalb von 10 bis 14 Tagen. Muss ein Asylbewerber medizinisch behandelt werden, übernehmen wir für den Kreis die gesamte Abwicklung gegenüber Ärzten und Krankenhäusern, wenn nötig auch die Einbeziehung des Medizinischen Dienstes. Am Ende rechnen wir dann mit dem Kreis die erbrachten Leistungen spitz ab“, erklärt Hennig Kruse. „Daher werden die Beitragszahler der Kasse nicht belastet.“

Über die VIACTIV Krankenkasse:
Die VIACTIV betreut mit etwa 1.500 Mitarbeitern bundesweit an rund 70 Standorten ca. 780.000 Versicherte und 110.000 Firmenkunden, Vertragspartner und Leistungserbringer. Damit ist sie eine der größten Krankenkassen in Deutschland. Hauptsitz ist Bochum (NRW).
VIACTIV ist hervorgegangen aus Fusionen der Betriebskrankenkassen namhafter Betriebe: u.a. Krupp, Mannesmann, Opel, Dräger, Evonik, LWL, Werften in Rostock und Wismar.

 

 

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