Jetzt kommt die Winterzeit

20.10.2016

Vom 29. auf den 30. Oktober ist die Nacht eine Stunde länger. © moodboard / 42-17091340 / Corbis

Bochum: Wer hat an der Uhr gedreht? Das werden sich am 29. Oktober wieder viele Menschen fragen. Denn am letzten Wochenende des Monats wird die Zeit umgestellt – von der Sommer- auf die Winterzeit. Eine Stunde länger ist dann die Nacht vom 29. auf den 30. Oktober. Das klingt erholsam, ist aber für viele Menschen dennoch ein Problem.


Jeder Mensch folgt seiner inneren Uhr und die lässt sich ungern stören. Die Folgen spüren wir zum Beispiel bei Nachtarbeit oder dem so genannten Jetlag. „Die innere Uhr folgt dem natürlichen Wechsel von Tag und Nacht. Die Umstellung auf die Winterzeit ändert diesen Rhythmus abrupt“, so die Gesundheitsexperten der VIACTIV Krankenkasse. „Das ist so, als würde man uns in der Zeit um einen Monat zurückversetzen.“

Der Wechsel von Hell und Dunkel ist wichtig. Er steuert unseren Hormonspiegel und damit unsere  körperlichen und geistigen Aktivitäten. Sensible Menschen reagieren schon auf kleine Veränderungen dieses Rhythmus.

Seit 1980 erleben viele Menschen die Zeitumstellung im März und Oktober eines jeden Jahres als Belastung. Sie werden nach der Umstellung auf die Winterzeit möglicherweise früher aufwachen, dafür aber am Abend eher müde sein. Manche reagieren mit Schlafproblemen, Unwohlsein oder in seltenen Fällen mit Kreislaufstörungen. Vor allem für Menschen, die ohnehin unter Schlafstörungen leiden, ist das ein Problem.

Was kann man tun, um die Folgen der Zeitumstellung zu mildern?

Tageslicht ist wichtig, daher möglichst viel draußen aufhalten, besonders in der zweiten Tageshälfte. Dann bleibt man am Abend länger munter. Für den Übergang kann man auch alles, was regelmäßig den Tag strukturiert – zum Beispiel aufstehen, essen, schlafen gehen – nach hinten verschieben, um sich schrittweise an die Veränderung zu gewöhnen. Schlafmittel oder Aufputschmittel sind keine Lösung. In den meisten Fällen ist die Umstellung nach ein paar Tagen angekommen – wir haben uns dann an den neuen Rhythmus gewöhnt.

Über die VIACTIV Krankenkasse:
Die VIACTIV betreut mit etwa 1.500 Mitarbeitern bundesweit an über 60 Standorten ca. 740.000 Versicherte und 110.000 Firmenkunden, Vertragspartner und Leistungserbringer. Damit ist sie eine der größten Krankenkassen in Deutschland. Hauptsitz ist Bochum (NRW).
VIACTIV ist hervorgegangen aus Fusionen der Betriebskrankenkassen namhafter Betriebe: u.a. Krupp, Mannesmann, Opel, Dräger, Evonik, LWL, Werften in Rostock und Wismar.

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