Die Pille zum Sport - viele Hobby-Athleten dopen

14.07.2014

Viele Hobby-Athleten dopen

Bochum: Kein Wettkampf ohne Doping, das scheint die Devise nicht nur vieler Profis zu sein. Auch Freizeitsportler greifen bei Training und Wettkampf auf chemische Unterstützung zurück. Wer der Leidtragende am Ende ist – der Dopende oder der betrogene Wettkampfteilnehmer – ist noch nicht entschieden.


Über eine Million Freizeitsportler benutzen gelegentlich oder regelmäßig Dopingmittel, teilte der Sportausschuss des Deutschen Bundestages mit. Eine Studie in norddeutschen Fitness-Studios belegt, dass 24 % der Männer und 8 % der Frauen anabole Steroide einnehmen - Substanzen, die auf der Dopingliste stehen. Zwar sind die Motive der Freizeitsportler anders zu bewerten als die beim Doping im Profibereich. Dennoch geht es auch den Hobby-Athleten um die Steigerung von Kraft und Ausdauer. Die Motivation gerade jugendlicher Sportler ist in vielen Fällen die Schaffung eines idealen Körpers, die damit verbundene Anerkennung durch andere und die Steigerung des Selbstwertgefühls.

Aber nicht nur Anabolika stehen auf dem Plan. Stimulanzien etwa wirken auf das zentrale Nervensystem und steigern die motorischen Aktivitäten. Sie senken das Gespür für natürliche Leistungsgrenzen und erhöhen die Risikobereitschaft. Narkotika werden genutzt um Muskelschmerzen zu unterdrücken. Ihre beruhigende Wirkung schätzen aber auch Sportschützen. Arzneimittel, die ein schnelles Ausscheiden von Wasser ermöglichen, finden bei Sportlern Anwendung, die beim Wettkampf in Gewichtsklassen eingeteilt sind.

Die Risiken einer unsachgemäßen Medikamenteneinnahme oder Substanzzufuhr sind im Freizeit- und Breitensport besonders hoch, weil hier in der Regel die medizinische Betreuung fehlt und schädliche und gefährliche Nebenwirkungen oft nicht bekannt sind. „Man kann nur vor einem solchen Verhalten warnen“, so die Gesundheitsexperten der BKK vor Ort. „Problematisch ist auch, dass die Präparate nicht selten aus äußerst dubiosen Quellen stammen. Vor allem über das Internet ist es relativ einfach, die gewünschten Substanzen zu bekommen. Aber weder beim Internet-Kauf noch beim Einkauf im Ausland besteht eine Kontrolle über den Inhalt und die Dosis der erworbenen Tabletten oder Spritzen.“

Auch Nahrungsergänzungsmittel - Vitamine, Ballaststoffe, Eiweiße oder Mineralien in Kapseln, Pulver, Tabletten oder Drinks - sind in der Regel überflüssig. Alles Nötige liefert eine ausgewogene Ernährung, alles was dem Körper darüber hinaus zugeführt wird, ist nicht frei von Nebenwirkungen.

Die BKK vor Ort rät Freizeitsportlern daher zu einem angemessenen Training mit zugehöriger Regeneration, zum Beispiel Auslaufen, Ausschwimmen, Dehnungsgymnastik, Sauna oder Massagen sowie einer ausgewogenen und vollwertigen Kost. Dabei sind Wasser, Mineralwasser und Apfelschorle sinnvoller als spezielle Sportlergetränke.

Weitere Informationen zum Thema „Doping im Freizeitsport“ als download unter www.bkkvorort.de/presse und im Web-TV unter: www.bkk-webtv.de


Über die BKK vor Ort:
Die BKK vor Ort betreut mit etwa 1.500 Mitarbeitern bundesweit an über 70 Standorten rund 780.000 Versicherte und ca. 100.000 Firmenkunden, Vertragspartner und Leistungserbringer. Damit ist sie eine der größten Krankenkassen in Deutschland.
Sitz der BKK vor Ort ist Bochum in Nordrhein-Westfalen.

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