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Müsli und Cerealien – sind sie wirklich gesund?

von Lennart Krause | 27.03.2020
2min Lesezeit

Ob mit Hafer- oder Dinkelflocken, mit Kernen, Trockenobst oder Nüssen: Müsli gibt es in zahlreichen Varianten. Gepaart mit einem guten Joghurt und garniert mit frischem Obst gilt es als das gesunde Frühstück schlechthin.

Durchaus aus gutem Grund, denn grundsätzlich finden sich in dieser Mischung Mineralstoffe wie Magnesium, Zink und Eisen, dazu kommen Kohlenhydrate sowie Vitamine (unter anderem B1, B2 und Vitamin E). Außerdem enthalten Müslis Ballaststoffe, die Studien zufolge das Darmkrebsrisiko senken können. Aus diesen Gründen empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Müsli als festen Bestandteil des täglichen Frühstücks. Allerdings mit dem Hinweis, dass das Müsli am besten selbst gemischt werden und im Normalfall nicht auf Fertigmischungen zurückgegriffen werden sollte.

Zucker zerstört das gesunde Frühstück

Das Problem der meisten Fertigmischungen liegt im extrem hohen Zuckergehalt. So enthalten Müslis namhafter Hersteller nicht selten 28 Gramm Zucker und mehr auf 100 Gramm Müsli. Zum Vergleich: Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, nicht mehr als 25 Gramm Zucker täglich zu sich nehmen. Insgesamt. Eine ordentliche Portion Müsli würde diesen Wert schon überschreiten. Im Laufe des Tages kämen durch Obst oder Naschereien weitere Zuckermengen dazu, die im Körper dauerhaft Schaden anrichten. Darum sollten nur Fertigmischungen ohne Zuckerzusatz gekauft oder das Müsli eben gleich selbst gemischt werden. So lassen sich die positiven Eigenschaften sogar noch erhöhen. Denn wer sein Müsli mit einem hohen Vollkornanteil versieht, senkt laut dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung dauerhaft sein Risiko, an Bluthochdruck zu erkranken.

Cerealien sind meistens ungesund

Neben klassischen Müslis gibt es in den Supermärkten auch ein großes Angebot an sogenannten Cerealien. Obwohl diese meist ihren Namen nicht verdienen. Der Ursprung des Wortes Cerealien liegt im alten Rom verankert. Die Römer huldigten mit Festen der Göttin des Ackerbaus Ceres, diese Feste nannten sie Cerealien. Heute steht der Begriff für Getreideprodukte aller Art. Also auch für Cornflakes, Loops, Getreidepuffs oder Schokoringe. Diese enthalten oftmals aber noch mehr Zucker als industrielle Müslis. Ein Blick ins Regal zeigt, dass bei vielen Produkten 43 Gramm Zucker und mehr auf 100 Gramm Produkt kommen, also fast doppelt so viel, wie die WHO pro Tag empfiehlt.

So geht das perfekte Frühstück

Wer also seiner Gesundheit etwas Gutes tun will, sollte bei der Wahl seines Müslis genau überlegen, um nicht in eine der vielen Ernährungsfallen zu tappen. Denn auch Mischungen mit Trockenobst etwa sind kritisch zu sehen, da die getrockneten Früchte mehr Zucker enthalten als die frischen Alternativen. Daher lieber Himbeeren, Heidelbeeren oder Johannisbeeren frisch ins Müsli mischen. Als Grundrezept für ein gesundes Müsli empfiehlt die DGE übrigens eine Mischung aus etwa vier Esslöffeln Getreideflocken, etwas frisches Obst, dazu Joghurt, Milch oder Quark. Ein paar Mal umrühren – fertig ist das wirklich gesunde Müsli!

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