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Laufbegleiter im Ohr

von RUNNER'S WORLD | 28.04.2021
6min Lesezeit

Podcasts sind zurzeit sehr angesagt und gelten in der digitalen Medienwelt als Format der Zukunft. Kein Wunder, lassen sich die handlichen Audiodateien doch fast überall herunterladen und anhören – auch beim Laufen!

An der Frage, ob Musikhören beim Laufen eine Bereicherung ist oder nicht, scheiden sich die Geister. Die einen Läufer suchen gezielt die Stille, die anderen lassen sich unterwegs gern unterhalten, nicht zuletzt, damit die Laufzeit etwas schneller verfliegt. Musik, Radio, Hörbücher oder auch eine Laufgruppe zum Plaudern bieten gute Möglichkeiten – nun kommt eine weitere hinzu: Pod­casts. Genau­ genommen gibt es die abonnierbaren und jederzeit abrufbaren Audiodateien schon seit rund 15 Jahren, doch in den letzten Jahren ist die Zahl der veröffentlichten Podcasts enorm gestiegen. Und täglich werden es mehr. Unter Journalisten und Werbetreibenden gelten sie deshalb als das Medium der Stunde.

Rund ein Viertel der Deutschen hört bereits Podcasts

Der Erfolg der Podcasts kommt nicht von ungefähr: Die oft hochprofessionell produzierten, radioähnlichen „Sendungen“ behandeln alle erdenklichen Themen, sind üblicherweise kostenlos und enthalten im Gegensatz zum Radio keine turnusmäßigen Nachrichten oder Verkehrsmeldungen, die für viele gar nicht relevant sind. 2019 hörten laut einer Umfrage des Wirtschaftsverbands Bitkom mit über 1000 Befragten rund ein Viertel der Deutschen zumindest gelegentlich Podcasts, fast jeder Zehnte mindestens wöchentlich. Zum Boom trägt bei, dass nicht nur Influencer und Selfmade-Radiojournalisten, sondern auch altbekannte Rundfunkanstalten das Format für sich entdeckt haben.

Die beliebtesten Themen sind laut der Studie Nachrichten und Politik (45 Prozent), gefolgt von Film und Fernsehen (41 Prozent). Knapp dahinter: Sport und Freizeit (38 Prozent). Und hier kommen wir Läufer ins Spiel, denn in diese Kategorie fällt natürlich auch das Laufen.

Im Gegensatz zu Hörbüchern haben die meisten Podcasts, vor allem jene im Talkshow-Format, mehrere Sprecher. Hört man eine Folge davon beim Laufen, kann sich das anfühlen, als wäre man tatsächlich in einer Gruppe unterwegs, was dazu beiträgt, dass man sich länger wach und fit fühlt. Dank ihrer regelmäßigen Erscheinungsform können einem Pod­casts aber auch als Anlass dienen, überhaupt erst zu laufen. Wenn Sie sich zum Beispiel angewöhnen, einen bestimmten Podcast, etwa den von Runner’s World, immer nur beim Laufen zu hören, sind Sie quasi gezwungen, die Laufschuhe zu schnüren, damit Sie die neueste Folge hören können. Und gegenüber dem Laufen in der Gruppe brauchen Sie beim Podcasthören nicht selber zu sprechen. Sie folgen einfach ruhig Ihrem Atemrhythmus.

Von Krimi bis Comedy: beste Unterhaltung für den langen Lauf

Besonders gut eignen sich Pod­casts für lange Läufe sowie für das oft als öde empfundene Training auf dem Laufband. Gerade wenn die Eintönigkeit und die Dauer der Laufeinheit zum belastenden Faktor werden, bieten sich Podcasts an, um sich unterwegs auf andere Gedanken zu bringen. Und die Bandbreite der behandelten Themen ist riesig: von Nachrichten über Krimis und Talks bis hin zu Comedy-Programmen. Das Angebot ist derart vielfältig, dass es einem, wenn man sich vor dem Lauf die neuesten Episoden der Lieblingsshow heruntergeladen hat, manchmal geradezu schwerfällt, aufzuhören und nicht länger zu laufen als geplant.

Zum Glück gibt es Podcasts aber in ganz unterschiedlichen Längen. Einige Shows vermitteln in rund 15 Minuten Informatio­nen im Nachrichtenstil, andere haben eher „Plaudercharakter“ und dauern mehrere Stunden. Am besten stellen Sie sich, bevor Sie zum Laufen aufbrechen, anhand der geplanten Laufzeit eine passende Podcast-Playlist zusammen. Sie können aber auch längere Folgen verteilt über mehrere Läufe hören. Sogenannte Kapitelmarken, zu denen man springen kann, werden von den Produzenten genutzt, um längere Folgen in Blöcke zu unterteilen. Zudem helfen sie dabei, die Stelle im Podcast wiederzufinden, bis zu der Sie schon gehört haben. Viele Player merken sich aber auch, wo Sie waren, und setzen die Wiedergabe automatisch an eben dieser Stelle fort.

Was braucht man zum Podcast-Hören?

Podcasts kann man auch auf dem Desktop­rechner, Laptop oder Tablet hören. Beim Laufen sind mobile Endgeräte wie Smartphones aber naturgemäß besser geeignet. Sowohl für iOS als auch für Android gibt es diverse Apps wie etwa Acast, Audio Now oder Podcast Addict, über die sich Episoden bequem auswählen, herunterladen und unterwegs abspielen lassen. Abonniert man einen Pod­cast, werden je nach Einstellung die Folgen automatisch entweder sofort he­runtergeladen oder bei Erscheinen die Verfügbarkeit angezeigt.

Damit das Podcast-Hören beim Laufen wirklich Spaß macht, braucht man einen Kopfhörer, der auch beim Sport gut hält und nicht aus den Ohren rutscht. Besonders praktisch sind Bluetooth-Modelle. Da diese ohne eine Kabelverbindung zwischen Ohrhörern und Abspielgerät auskommen, entfällt lästiges Verheddern. Sogenannte True-Wireless-Modelle verzichten darüber hinaus auch auf das Kabel zwischen den Ohrstöpseln. Umso wichtiger ist dann allerdings ein fester Sitz in den Ohren.

Auch wenn Sie sich beim Laufen nicht gern beschallen lassen, sind Podcasts für Sie möglicherweise trotzdem interessant: Mit einem Podcast rund um Ihren Lieblingssport können Sie sich auch dann zum Thema weiterbilden und sich Expertentipps zu Ihrem nächsten Marathontraining geben lassen, wenn Sie gerade nicht laufen, etwa beim Aufräumen, während des Frühstücks oder auf dem Weg zur Arbeit.

Fazit: Podcasts bereichern das Laufen

Trotz aller Vorteile gibt es aber auch Situationen, in denen man beim Laufen keine Pod­casts hören sollte. Wollen Sie im Wettkampf Ihre persönliche Bestzeit jagen, lassen Sie die Ohren besser frei. Im Grunde gelten ähnliche Verhaltensregeln wie für das Laufen mit Musik: Lassen Sie sich nicht zu sehr ablenken. Gerade in der Stadt oder auf Landstraßen sollten Sie stets auf die Umgebung, insbesondere auf den Verkehr, achten. Alles in allem bleibt aber festzuhalten: Podcasts können auch für uns Läufer eine Bereicherung sein – entweder als Unterhaltung beim Laufen oder auch als zusätzliche Motivation, damit wir uns auf den nächsten Lauf freuen.

Die 3 Lieblings-Podcasts der Redaktion

Auslaufen – der Laufsport-Podcast

Felix Hentschel, ehemals Hindernisläufer, und Sebastian Reinwand, ehemaliger Marathonläufer, der mittlerweile als Triathlet aktiv ist, diskutieren über Gott und die Welt – oder zumindest die der Läufer. Ob Nike-Schuhe, die kommenden Olympischen Spiele in Tokio oder ein Talk mit Gästen wie ­Sabrina Mockenhaupt: Die beiden Hosts haben zu vielem eine Meinung, über die sie entspannt plaudern.

Gibt es z.B. bei iTunes und Spotify.

Paardiologie

Dieser Podcast hat absolut nichts mit dem Laufen zu tun. Aber unser Chefredakteur fiebert ihm jede Woche entgegen – vermutlich weil der Podcast ihn auf andere Gedanken bringt. Charlotte Roche und ihr Ehemann Martin Keß-Roche reflektieren darin ihr Beziehungsleben und sind dabei herrlich offen. Sicher mit ein Grund, warum der ursprünglich auf 15 Folgen ausgelegte Podcast mittlerweile läuft und läuft und läuft.

Gibt es exklusiv bei Spotify.

Verbrechen

Sabine Rückert gehört zur Chefredaktion der Wochenzeitung „Die Zeit“ und hat in ihrer journalistischen Karriere zahlreiche Kriminalfälle begleitet; sogar Justizirrtümer deckte sie auf. Über die eindrucksvollsten Fälle spricht Sabine Rückert im „Verbrechen“-Podcast der „Zeit“ mit ihrem Kollegen Andreas Sentker, Leiter des Wissensressorts.

Gibt es z.B. bei Spotify, iTunes und Audio Now.

 

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