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Millimeterarbeit an der Scheibe

von Magnus Horn | 22.01.2020
4min Lesezeit

Steigende Zuschauerzahlen, TV-Übertragungen und hohe Preisgelder: Darts ist längst kein Nischensport mehr, den man in verrauchten Kneipen vermutet. Als spannender Präzisionssport findet er immer mehr Fans, sogar unter den Royals.

180. Ok, so schwarz auf weiß gelesen, löst die Zahl wohl wenig Begeisterung aus. Verkündet ein Kommentator die „one hundred eighty“ laut und publikumswirksam ins Mikrofon, dann heißt das allerdings pure Ekstase. Zumindest wenn es um Darts geht. Schon seit vielen Jahren hat sich die Sportart zu einem medientauglichen Event entwickelt – und weg von einer Kneipenveranstaltung. Das zeigt sich auch an der Entwicklung der Preisgelder etwa bei der Weltmeisterschaft, die jedes Jahr zum Jahreswechsel in London stattfindet. Lag das ausgeschüttete Preisgeld 1994 noch bei 64.000 Pfund, werden bei der WM 2020 (das Finale steigt am 1. Januar) satte 2,5 Millionen Pfund unter den Teilnehmern verteilt. Der Sieger erhält 500.000 Pfund. Weitere große und kleinere Turniere stehen über das Jahr verteilt im Matchkalender der Spieler.

Was macht Darts so besonders?

Wer Darts schon einmal im Fernsehen gesehen hat oder sogar selbst einmal bei einem der Events im In- und Ausland als Zuschauer dabei war, dem wird die sagenhafte Stimmung nicht entgangen sein – und die Kostüme. Denn die Zuschauer eines Darts-Turniers verbindet eines: Spaß. Die derzeitige Nummer Eins der Welt, der dreimalige Weltmeister Michael van Gerwen sagt: „Die Menschen im Publikum können sich selbst feiern. Sie können tun, wozu sie Lust haben. Sie können tragen, was sie wollen. Sie können einfach sie selbst sein. Das ist wichtig. Es geht um Freude und Unterhaltung und darum, gute Matches zu sehen – auf dem höchstmöglichen Level.“ Der Niederländer ist nur ein Beispiel für absolute Nervenstärke. Denn wer schonmal selbst einen Pfeil auf die Dartsscheibe, das Dartsboard, geworfen hat, weiß um die Schwierigkeit des genauen Treffens. Die Triple-20 ist das Feld mit der höchsten Punktzahl eines einzelnen Wurfes. Es ist gerade einmal acht Millimeter schmal. Eine grölende Zuschauermenge im Rücken, durchaus auch mal angeheitert durch das Nippen an alkoholischen Getränken, muss man dann erst einmal ausblenden und den Wurfarm ruhig halten können. Für van Gerwen ist das normal. Auch wenn die Menge mal buhen sollte, spiele das für ihn keine Rolle.

Der Sport ist mehr als simples Pfeile werfen

Angesichts des allgemeinen Erscheinungsbildes, das Dartsspieler haben, mag man sich die Frage stellen, ob Darts wirklich ein Sport ist. Es gibt einige Ausnahmen, doch in der Regel zieren Bierbäuche die Spieler-Statur. Modell-Athleten sehen anders aus. Doch gehört zu einem erfolgreichen Spieler eben auch hartes Training neben einem sicherlich notwendigen Talent dazu. Denn je nach Spieldauer die Konzentration lange aufrechtzuerhalten, während das Scheinwerferlicht auf der Bühne die Temperatur noch zusätzlich erhöht, ist eine Leistung, die man nicht unterschätzen sollte. Die Professionalität der Spieler und des gesamten Business hat sich im Vergleich zu früheren Zeiten deutlich erhöht. Gab es früher nur wenige Weltklasse-Spieler, ist die Breite heutzutage deutlich stärker. Der Drei-Darts-Average, die Punktzahl, die man durchschnittlich mit drei Pfeilen erzielt, der Spieler steigt und steigt. Dartsgrößen wie van Gerwen, Raymond van Barneveld, der Schotte Gary Anderson und der 14-malige Weltmeister Phil Taylor (mittlerweile Karriere beendet) sind Millionäre.

Auch Prinz Harry ist Darts-Fan

Auch in Deutschland ist der Sport längst keine Nische mehr. Immer häufiger finden Turniere auch in deutschen Städten statt. Die Fans freut es. Nicht nur die unbekannten in Verkleidungen. Auch die Stars. Immer wieder sind Profis aus anderen Sportarten, Schauspieler und einst bei der WM in London sogar Prinz Harry zu sehen. Allesamt zeigen sie ihre Begeisterung, lassen sich anstecken von der Atmosphäre und der Spannung – denn in kaum einer anderen Sportart liegen Erfolg und Misserfolg so wenige Millimeter nebeneinander wie bei Darts.

So funktioniert Darts

Jeder Spieler startet mit 501 Punkten, die er schnellstmöglich auf 0 bringen muss. In jeder Runde hat er drei Würfe zur Verfügung. Die Addition der drei Würfe wird von der Gesamtpunktzahl abgezogen. Um auf 0 zu kommen, muss man ein Doppelfeld treffen. Beispiel: Man hat noch 20 Punkte übrig, dann würde nicht ein Treffer in das einfache 20-Feld reichen, sondern die Doppel-10 müsste getroffen werden. Der äußere Kreis auf der Dartscheibe beschreibt die Doppel-Felder. Ein Treffer im inneren Zirkel zählt die in jenem Segment dazugehörige Punktzahl dreifach. Das heißt, dass die maximale Punktzahl, die mit drei Pfeilen erreicht werden kann, die 180 ist – dreimal Triple-20. Das höchste Doppelfeld ist das Bullseye in der Mitte der Scheibe. Es zählt 50 Punkte.
Wer als erstes 501 Punkte auf 0 bringt, hat ein sogenanntes Leg gewonnen. Bei den meisten Turnieren gibt es einen Best-of-Modus. Best of 11 Legs zum Beispiel, sodass ein Spieler 6 Legs gewinnen muss, um das gesamte Match zu gewinnen. Bei der Weltmeisterschaft und dem Turnier „World Grand Prix“ wird in Sätzen gespielt. Hier muss man drei Legs gewinnen, um einen Satz zu gewinnen. Auch hier gibt es dann einen Best-of-Modus. Bei der Weltmeisterschaft etwa steigert sich die Länge des Matches pro Turnierrunde, bis im Finale ein Best-of-13-Sets gespielt wird.

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