Kontakt
Telefon
Chat
Icon Pfeil links
Wir freuen uns auf Ihren Anruf
Icon Telefonhörer
0800 222 12 11 24/7 rund um die Uhr, kostenlos aus allen dt. Netzen Anrufen
Wir sind gerne für Sie da.
Icon Sprechblasen
DIREKT KONTAKT AUFNEHMEN Geht hier ganz leicht. Worauf warten Sie noch? Chat starten Zur Datenschutzerklärung

Was ist der Nachtschreck?

Group 11 3 min Lesezeit   |   07.04.2026

Bitte beachten Sie, dass sich die Aktualität der Inhalte immer auf das Veröffentlichungsdatum bezieht.

Group 20

Qualitätssicherung

Vita Health Media
NAchtschreck | VIACTIV Krankenkasse

Was ist der Nachtschreck?

Group 11 3 min Lesezeit   |   07.04.2026

Bitte beachten Sie, dass sich die Aktualität der Inhalte immer auf das Veröffentlichungsdatum bezieht.

NAchtschreck | VIACTIV Krankenkasse
Group 20

Qualitätssicherung

Vita Health Media

Wenn Kinder nachts plötzlich schreien, ist der Schreck für Eltern groß. Doch meist steckt dahinter ein harmloses Phänomen: der sogenannte Nachtschreck. Was es damit auf sich hat und wie Eltern damit umgehen sollten.

Mitten in der Nacht ertönt ein lauter Schrei aus dem Kinderzimmer – das Kind sitzt aufrecht im Bett, die Augen weit geöffnet, der Atem geht schnell. Doch es reagiert nicht auf Ansprache, lässt sich kaum beruhigen und scheint kaum bei Bewusstsein zu sein. Wer das als Eltern zum ersten Mal erlebt, bekommt es leicht mit der Angst zu tun. Was so dramatisch wirkt, ist jedoch meist harmlos: ein Nachtschreck, medizinisch Pavor nocturnus genannt.

Was passiert beim Nachtschreck?

„Ein Nachtschreck ist eine unvollständige Aufwachreaktion aus dem Tiefschlaf, meist im ersten Drittel der Nacht“, erklärt Julian Mollin, Assistenzarzt für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Westbrandenburg in Potsdam. Während des Ereignisses schreien die Kinder plötzlich auf, atmen schnell, schwitzen – bei geöffneten Augen, aber ohne wirklich wach zu sein. Am nächsten Morgen können sie sich meistens nicht daran erinnern.

Ein Albtraum dagegen tritt zumeist in der zweiten Nachthälfte auf, wenn der Traumschlaf dominiert. Das Kind wacht vollständig auf, kann den Traum oft schildern und sucht Nähe und Trost. Nachtschreck und Albtraum unterscheiden sich also darin, ob das Kind wirklich wach ist und ob Erinnerung an das Erlebte besteht.1

Wer ist betroffen – und was sind Auslöser für einen Nachtschreck?

Der Nachtschreck betrifft vor allem Kinder im Vorschulalter zwischen zwei und sechs Jahren. Ursache ist eine noch nicht vollständig ausgereifte Schlaf-Wach-Regulation. Eine gewisse familiäre Häufung ist bekannt – in manchen Familien tritt auch Schlafwandeln häufiger auf. „Der Nachtschreck ist meist ein vorübergehendes Entwicklungsphänomen, das im weiteren Verlauf des Kindesalters in der Regel wieder verschwindet“, sagt Experte Mollin.

Schlafmangel, unregelmäßige Bettgehzeiten, Fieber oder andere Erkrankungen können dafür sorgen, dass ein Nachtschreck auftritt. Auch Stress, emotionale Belastungen oder nächtliche Reize wie Lärm spielen eine Rolle.

Was Eltern tun können

„Eltern sollten selbst ruhig bleiben und dem Kind Sicherheit vermitteln. Wichtig ist außerdem, darauf zu achten, dass es sich nicht verletzt, zum Beispiel nicht aus dem Bett fällt”, rät Mollin. Eltern sollten es außerdem vermeiden, selbst in Panik zu verfallen. Das Kind zu wecken, festzuhalten oder hektisch anzusprechen, sei ebenfalls wenig hilfreich – das könne die Situation sogar verlängern oder das Kind zusätzlich verwirren. Nach wenigen Minuten ist der Spuk meist vorbei. Tagsüber erinnern sich die Kinder nicht an das Geschehen.

Zur Vorbeugung empfiehlt der Experte:

  • feste Schlaf- und Aufstehzeiten
  • eine ruhige Abendroutine
  • eine abgedunkelte, reizfreie Schlafumgebung
  • begrenzten Medienkonsum vor dem Zubettgehen

Wann ein Arztbesuch sinnvoll ist

Ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn die Anfälle häufig vorkommen, beim Kind Verletzungsgefahr besteht, der Schlaf des Kindes oder der Familie stark gestört ist oder Tagesmüdigkeit auftritt. Auch wenn die Symptome bis ins Jugendalter anhalten, sollte medizinisch geprüft werden, ob andere Ursachen vorliegen.

In den meisten Fällen reicht es jedoch aus, dass Eltern auf die Schlafhygiene bei ihrem Kind achten und wissen, wie sich im Fall der Fälle verhalten sollten. „Wenn die Episoden sehr regelmäßig zu einer ähnlichen Uhrzeit auftreten, kann eine vorsichtige Weckreaktion kurz vor dem erwarteten Ereignis helfen, ohne dass es zu einem vollständigen Erwachen kommt”, so Arzt Mollin.

Fazit

Der Nachtschreck ist unangenehm, aber nicht gefährlich. Er gehört bei vielen Kindern vorübergehend zur Entwicklung. Eltern können die Phasen mit Geduld und Verständnis begleiten und dürfen sicher sein, dass sie in aller Regel von selbst wieder verschwinden.

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Bitte geben Sie Ihren Namen ein.

Datenschutzhinweis
Die VIACTIV Krankenkasse, Suttner-Nobel-Allee 3–5, 44803 Bochum, wird auf Grund Ihrer Einwilligung Ihre personenbezogenen Daten verarbeiten. Für weitergehende datenschutzrechtliche Informationen gem. der Artikel 12 ff. Datenschutz- Grundverordnung wird an dieser Stelle auf die „Informationen zum Datenschutz“ verwiesen, die Sie auf der Homepage der VIACTIV Krankenkasse unter www.viactiv.de/datenschutz einsehen bzw. downloaden können.

SSL-Verschlüsselung
Weil uns Sicherheit wichtig ist: Die Daten aller VIACTIV-Formulare werden verschlüsselt versendet und ausschließlich für organisatorische Abläufe verwendet. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.
Kontakt
Telefon
Chat
Icon Pfeil links Icon schließen
Wir freuen uns auf Ihren Anruf
Icon Telefonhörer
0800 222 12 11 24/7 rund um die Uhr, kostenlos aus allen dt. Netzen Anrufen
Wir sind gerne für Sie da.
Icon Sprechblasen
DIREKT KONTAKT AUFNEHMEN Geht hier ganz leicht. Worauf warten Sie noch? Chat starten Zur Datenschutzerklärung