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Wenn der Kopf brummt – Was machen bei Kopfschmerzen

von Lena Burghardt | 03.07.2019
3min Lesezeit

Kopfschmerzen kennt vermutlich jeder von uns. Doch wie entstehen diese eigentlich, welche Formen von Kopfschmerzen gibt es und wie lassen sich Kopfschmerzen behandeln? Diese und viele weitere Fragen klären wir in unserem aktuellen Beitrag.

Entstehung und Ursachen

Kopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz: Es gibt unterschiedliche Arten von Schmerzen, die durch viele verschiedene Ursachen entstehen können. Am häufigsten treten Schmerzen in Form von Migräne oder Spannungskopfschmerz auf. Unterschieden werden jedoch bis zu 200 Arten von Kopfschmerz. Grundsätzlich werden Kopfschmerzen in zwei Gruppen unterteilt: Zum einen gibt es den selbständig auftretenden Kopfschmerz, auch primärer Kopfschmerz genannt. Darunter fallen Formen, wie zum Beispiel Migräne, Spannungs- oder Clusterkopfschmerz. Zum anderen gibt es sekundären Kopfschmerz, der vor allem durch Krankheiten, wie zum Beispiel Gefäßerkrankungen oder Zahnschmerzen auftritt. Wer häufig unter Kopfschmerzen leidet, sollte darauf achten, wann diese auftreten und wie sich der Schmerz anfühlt. Im besten Fall sollte man einen Arzt dazu befragen, der einem bei der Behandlung sicherlich helfen wird.

Symptome der unterschiedlichen Kopfschmerzen

Es gibt unterschiedliche Formen von Kopfschmerzen, die alle verschiedene Symptome aufweisen. Von pochend über drückend bis hin zu einseitigen Schmerzen machen sich Kopfschmerzen bemerkbar.

Spannungskopfschmerzen
Spannungskopfschmerz ist die Form von Kopfschmerz, die am häufigsten auftritt. Spannungskopfschmerzen sind häufig drückend und treten an beiden Kopfseiten auf. In der Regel dauern Spannungskopfschmerzen zwischen 30 Minuten bis hin zu einer Woche.

Migräne
Migräne belastet vor allem erwachsene Menschen. Bei Migräne leiden Betroffene meist unter starken pulsierenden Kopfschmerzen. Migräne kann bis zu vier Tage andauern und kann weitere Symptome wie Lärm- oder Lichtempfindlichkeit mit sich bringen. In schlimmeren Fällen treten auch Erbrechen oder Übelkeit auf.

Clusterkopfschmerzen
Clusterkopfschmerzen treten über mehrere Wochen in unterschiedlichen Abständen auf. In der Regel äußern sie sich in Form von Attacken, die zwischen 15 Minuten bis hin zu mehreren Stunden andauern können. Ursache hierfür kann zum Beispiel eine Entzündung der Nasennebenhöhlen sein. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Clusterkopfschmerzen zu behandeln. Welche davon im Einzelfall sinnvoll ist, besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt.

Was hilft gegen die Schmerzen?

Bei Kopfschmerzen muss man nicht direkt mit Medikamenten arbeiten, sondern kann erst einmal auf natürlichem Wege versuchen, die Kopfschmerzen einzudämmen. So kann es helfen, sanft die Schläfen zu massieren. Ein Spaziergang an der frischen Luft kann ebenfalls die Schmerzen lindern. Wer die Möglichkeit hat, der kann seine Schläfen und seine Stirn auch zusätzlich mit Lavendelöl oder anderen ätherischen Ölen einreiben. Dies fördert und unterstützt die Massage. Manchmal hilt auch eine Fußreflexzonenmassage. Als besonders wirksam gilt die Massage des großen Zehs, weil dort die Reflexpunkte des Kopfes liegen.

In einigen Fällen kann auch ein starker Kaffee helfen. Dies muss jedoch jeder für sich ausprobieren, denn in manchen Fällen kann die Wirkung des Kaffees auch genau in die falsche Richtung gehen. Wer sowieso schon viel Kaffee trinkt, dem wird das zusätzliche Koffein nicht viel bringen. Diejenigen, die versuchen, ihren Körper von Koffein zu entwöhnen, leiden womöglich genau aus diesem Grund an Kopfschmerzen. In diesem Fall sollte man viel Wasser trinken.

Frische Luft und viel Wasser

Kopfschmerzen kennt jeder. Sie sind unangenehm, aber in vielen Fällen verschwinden sie von alleine. Frische Luft und genügend Wasser können schon helfen, die Kopfschmerzen zu lindern. Auch ein Bad kann sich positiv auswirken und die Muskulatur, vor allem  im Nackenbereich, entspannen. Dasselbe gilt für einen kalten Waschlappen, der auf der Stirn platziert wird. Finden Sie für sich heraus, was Ihnen gut tut.

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