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VIACTIV Krankenkasse

Warum wir wirklich krank werden

von Ina Choinowski | 13.01.2020
3min Lesezeit

„Kind, zieh dir was an die Füße, sonst wirst du krank!“, „Zieh dich warm an, sonst erkältest du dich!“ oder „Geh nicht mit nassen Haaren vor die Tür!“ Wir alle haben einen dieser Sätze aus dem Mund unserer Großmutter schon einmal gehört. Doch was ist tatsächlich dran an diesen Weisheiten?

Viren als Übeltäter

Schon Urarzt Hippokrates schrieb: „Wer stark, gesund und jung bleiben und seine Lebenszeit verlängern will, der ... halte den Kopf kalt, die Füße warm.“ Die heutige Medizin sieht allerdings in Kälte beziehungsweise kalten Füßen keine zwingende Ursache für eine Erkältung. „Ein direkter Zusammenhang zwischen kalten Füßen und einer nachfolgenden Erkältung ist wissenschaftlich nicht belegt“, sagt Anke Richter-Scheer, erste Vorsitzende des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe. Erkältungen oder grippale Infekte seien Viruserkrankungen oder bakterielle Infekte, die nicht ursächlich auf kalte Temperaturen zurückzuführen seien.

Kälte schwächt den Körper

Allerdings hat die kalte Jahreszeit doch einen kleinen Einfluss auf unsere Gesundheit. „Bei Kälte läuft unser Körper auf Sparflamme und das Immunsystem ist dann wiederum anfälliger für Infekte“, sagt Richter-Scheer. Unser Körper kämpft permanent gegen Keime und schützt uns so vor Krankheiten. Friert man – zum Beispiel wegen nasser Haare – ist es für den Körper schwerer, alle Bakterien und Viren abzuwehren. Ist das Abwehrsystem stark genug, hätten die Keime auch bei nassen Haaren keine Chance. Deshalb kann warme Kleidung grundsätzlich zur Prävention helfen, gibt aber keine Garantie auf Gesundheit während des Winters.

Paradies in der Handfläche

Eine weitere Weisheit von Oma: „Nach dem Klo, vor dem Essen, Hände waschen nicht vergessen.“  In diesem Fall steckt in der Aussage aber tatsächlich ein nicht unerheblicher Teil Wahrheit. „Hände waschen ist tatsächlich eine ganz wichtige Sache. Zum einen für sich selbst, zum anderen auch für andere. Denn Hände sind der Keimträger schlechthin“, so Richter-Scheer. Bakterien und Viren fühlen sich auf den Händen besonders wohl, weil es dort warm und feucht ist. Das hält die Erreger fit für eine Übertragung. „Wenn ich keine sauberen Hände habe und mir dann in das Gesicht fasse oder in den Augen reibe, kann ich mir eine Infektion holen. Mit schmutzigen Händen bin ich außerdem auch Infektionsüberträger und kann andere mitinfizieren, beispielsweise durch Begrüßung per Handschlag.“ Damit Erreger nicht über die Hände in Mund, Nase oder Augen und von dort über die Schleimhäute in den Körper gelangen, „ist Hände waschen bei der Krankheitsprävention eine ganz wichtige Maßnahme“, sagt Richter-Scheer.

Vorsorgen und Pausen nehmen

Grundsätzlich sei für den Ausbruch einer Krankheit der allgemeine Zustand des Patienten viel entscheidender. „Je älter ein Mensch ist, desto schwächer ist auch sein Immunsystem“, sagt Richter-Scheer. Um Krankheiten im Winter effektiv vorzubeugen, seien neben dem Händewaschen „gesunde Ernährung und Ausdauersport“ wichtig. Auch viel Trinken könne helfen, da die Flüssigkeitszufuhr die Schleimhäute feucht hält, die dann wiederum weniger anfällig für Krankheitserreger sind.

Sollte es einen dann doch mal erwischen, ist es das Wichtigste, auf seinen Körper zu hören. „Wenn man einen Infekt bekommt, sollte man sich eine Pause nehmen und ruhig einen Tag im Bett bleiben, um sich vernünftig auszukurieren.“

(Autor: Benedikt Riemer)

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