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Steigt die Laune im Frühling?

von Tina Belke | 18.03.2022
Bitte beachten Sie, dass sich die Aktualität der Inhalte immer auf das Veröffentlichungsdatum bezieht.
4min Lesezeit

Die dunkle Jahreszeit ist vorbei und damit auch die Zeit des Stubenhockens. Wir können endlich wieder nach draußen – und nach vorne schauen.

Als wäre der Winter mit seiner Dunkelheit und Schmuddeligkeit nicht sowieso schon oft deprimierend genug, hat er uns in den vergangenen zwei Jahren dank Corona auch noch doppelt runtergezogen. Homeoffice war natürlich eine gute Regelung, um Infektionen am Arbeitsplatz zu vermeiden. Homeschooling im Corona-Winter Nummer eins sollte verhindern, dass die Kinder sich kreuz und quer anstecken und es dann weitertragen. Aber das alles zusammen war wirklich nervenaufreibend. Und manch einer hat dadurch noch weniger Tageslicht und frische Luft bekommen als im Winter sowieso schon. Viele setzen darum jetzt auf den Frühling – und es liegt tatsächlich schon in der Natur der Sache, dass diese zarte Jahreszeit, die uns, unseren Hormonhaushalt und die Natur auf den Sommer einstimmt, viel Gutes mit sich bringt.

Was bewirken weniger Melatonin und mehr Serotonin?

Die Tage werden länger, damit bekommen wir mehr und länger Licht. Das Licht ist wichtig, weil es die Zirbeldrüse, eine kleine Drüse im Zentrum des Gehirns veranlasst, weniger vom müde machenden Schlafhormon Melatonin zu bilden. Genauer gesagt: Sie wandelt weniger Serotonin in Melatonin um, da das Licht die Bildung der dafür nötigen Enzyme hemmt. Dadurch bleibt mehr Serotonin übrig – das allgemein auch als Glückshormon bekannt ist. Die Folge: Stimmung und Energielevel steigen.

Das bringt wiederum mit sich, dass wir uns mehr bewegen. Einkäufe zu Fuß, längere Spaziergänge, Wanderungen, Sport. Auch das bringt gute Laune mit sich. Und wir gucken im Frühling optimistischer nach vorne, schmieden Pläne für den Sommer, planen den Urlaub oder einfach gemütliche Tage im Schwimmbad, im Park oder auf dem Balkon. Auch das Immunsystem profitiert von gutem Wetter, frischer Luft und Bewegung. Ein kleiner positiver Ausblick also. Die Zeit, bis der Sommer wirklich da ist, kann man bis dahin mit anderen schönen, frühlingstauglichen Sachen überbrücken.

Welche Aktivitäten kann man im Frühling unternehmen?

  1. Angrillen

    Sobald das Wetter stabil genug ist, können Garten und Balkonbesitzer die ersten Würstchen, Tofu-Schnitzel oder Gemüsefrikadellen auf den Grill legen. Dazu Salat und Fladenbrot besorgen. Schon allein der Geruch von frisch Gegrilltem lässt Erinnerungen an schwerelose Sommer aufsteigen. Und Meik Wiking, Leiter des Glücksforschungsinstituts in Kopenhagen, hat festgestellt, dass unsere Erinnerungen „uns dabei helfen, uns mit uns selbst zu verbinden und dadurch zu verstehen, wer wir wirklich sind oder wer wir zu einem bestimmten Zeitpunkt unseres Lebens waren“. Auf diese Weise können wir durch die Erinnerungen an das unbeschwerte Leben vor der Corona-Pandemie das Gefühl der guten alten Zeit heraufbeschwören. Und uns darauf freuen, dass irgendwann alles wieder leichter wird.

  2. Garten und Balkon beackern

    Zeit in und mit der Natur zu verbringen, macht glücklich. In Großbritannien wird Gartenarbeit seit einigen Jahren sogar in professionellen Therapien gegen psychische Erkrankungen wie etwa Depressionen eingesetzt. Die Mischung aus Bewegung, Licht und frischer Luft und die Konzentration auf schöne Dinge wie Blumen, Pflanzen und Gartengestaltung ist eine ideale Kombination, um zur Ruhe zu kommen und Abstand von sich selbst zu schaffen. Aber auch für alle anderen ist das Buddeln in der Erde, die Überlegung, wie man seine kleine Balkonoase neugestalten kann, wie man Töpfe arrangiert, welche Stühle man hinstellen möchte, welche Polster darauf sollen, Gold wert. Bei der Gartenarbeit werden dazu noch Muskeln beansprucht, das Herz-Kreislauf-System wird angekurbelt. Außerdem werden unsere Sinne gereizt: Wir wühlen mit den Händen in der Erde, ertasten die Pflanzen, die winzigen Blumensamen. Wir sehen die Farben der Blumen, das Grün von Bäumen oder Rasen. Wir riechen die Erde, den Lavendel, das feuchte Gras. Wir hören Vögel zwitschern oder Wasser plätschern. Garten- oder Balkonarbeit ist ein Rundumpaket für die Seele – und wenn dann erstmal alles so richtig schön ist, hat man auch noch ein richtiges Erfolgserlebnis. Auch das macht glücklich.

  3. Sport im Grünen

    Über den Winter mussten wir uns mit Wohnzimmersport oder Joggingeinheiten im tristen Schmuddelwetter über Wasser halten. Aber jetzt, mit dem Erwachen des Frühlings, können wir beim Sport wieder nach draußen, ohne uns im Zwiebellook oder regenfest einkleiden zu müssen. Durch Wälder, Parks oder an Flüssen entlang laufen ist eine tolle Sache. Die Natur sehen, riechen und hören. Outdoor-Sportkurse auf Wiesen absolvieren. Zwar mit dem nötigen Corona-Abstand – aber trotzdem sogar zusammen mit anderen Teilnehmern. Man ist also nicht nur an der frischen Luft, sondern endlich auch wieder raus aus seinem Corona-Schneckenhaus.

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