Aktiv durch den Sommer

Die Sonne ist zwar ein wahres Lebenselixier, doch ein Zuviel davon schadet besonders Kindern langfristig. Ausreichender Sonnenschutz ist außerordentlich wichtig, denn wer als Kind häufiger einen Sonnenbrand bekommt, hat sein Leben lang ein höheres Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Kleinere Kinder sollten sich ausschließlich im Schatten aufhalten. Größere Kinder cremen sich gern schon selbst mit einer Sonnenschutzlotion ein.

Eltern müssen dabei auf einen ausreichend hohen Lichtschutzfaktor achten, außerdem sollte die Creme oder Lotion ruhig üppig und bei Bedarf wiederholt aufgetragen werden. Trotz Sonnenschutz darf Ihr Kind sich nicht zu lange in der Sonne aufhalten. Auch größere Kinder vergessen beim Spielen die Zeit, hier ist also die Kontrolle der Eltern gefragt. Am besten trägt Ihr Kind immer eine Kopfbedeckung mit Nackenschutz und schützt die empfindlichen Schultern mit einem Shirt.

Bei direkter Sonneneinstrahlung auf den unbedeckten Kopf oder Nacken kann es zu einem gefährlichen Sonnenstich kommen: Die Anzeichen hierfür sind Übelkeit, Erbrechen, ein überhitzter Kopf, Kopfschmerzen, Fieber, evtl. auch ein steifer Nacken und Bewusstlosigkeit. Das Kind muss sofort an einen kühlen Ort gebracht werden, es sollte flach und mit leicht erhöhtem Oberkörper gelagert werden; den Kopf am besten mit feuchten Tüchern kühlen. Im Zweifelsfall sollte eine Arztpraxis aufgesucht werden.

Häufig wird auch die Gefahr der Überhitzung im Auto unterschätzt. Viele Eltern möchten ihr Kind während eines vermeintlich kurzen Einkaufs nicht wecken und lassen es im geschlossenen Auto zurück. Bei direkter Sonneneinstrahlung kann die Temperatur im Auto jedoch schon binnen 15 Minuten für Kinder lebensgefährlich werden, es besteht Erstickungsgefahr und der Hitzetod droht. In den USA sterben jährlich etwa 40 Kinder auf diese Weise.

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