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Mechanische Schutzfunktion der Schleimhäute

von Max Mühlenweg | 10.02.2020
2min Lesezeit

Circa 20.000 Mal am Tag atmen wir ein und aus. Damit dabei möglichst wenig Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien in die Atemwege gelangen, sind Mundraum, Nase und Bronchien mit einer Schleimhaut ausgestattet. Krankheitserreger und kleinste Fremdkörper, die in der Luft enthalten sind, bleiben dort an feinen mit Schleim bedeckten Härchen hängen.

Durch die Nase atmen

Wer beispielsweise im Winter Sport bei einstelligen Temperaturen treibt, macht sich diese natürliche Filterfunktion besonders zunutze, indem er durch die Nase atmet statt durch den Mund. Die Erreger in der Luft passieren dann zunächst, bevor sie in die Atemorgane gelangen, einige Schleimhäute des Körpers. Zeitgleich wird die Luft aufgrund des längeren Weges zur Lunge durch die Nase – statt durch den Mund – erwärmt. Die Gefahr, krank zu werden, sinkt.
Doch die Schleimhäute können noch viel mehr als nur schützen. Durch ihren besonderen Aufbau sind sie auch in der Lage, wichtige Nährstoffe zwischen der Organoberfläche, die sie bedecken, und ihrem Inneren auszutauschen. Dies wird auch als Sekretions- bzw. Resorptionsprozess bezeichnet.

Schleimhäute gibt es an vielen Stellen des Körpers

Generell sind Schleimhäute immer an Organen zu finden, die einen Hohlraum haben. Obwohl wir Probleme mit unserer Schleimhaut der Atemwege wohl am häufigsten bemerken – dann, wenn es im Rachen kratzt –, gibt es sie neben Mundraum, Nase und Bronchien zum Beispiel auch in Gebärmutter, Vagina, Harnröhre oder im Magen.

So sind Schleimhäute aufgebaut

Die besonders gut durchbluteten Schleimhäute können sich nach äußeren Verletzungen schnell wieder regenerieren und bestehen meist aus drei Gewebeschichten. Diese beinhalten in der häufigsten Ausprägung Drüsen zur Benetzung mit Feuchtigkeit, lockeres Bindegewebe und glatte Muskelzellen, die die Schleimhaut als eine Art Außenwand abschließen. Um eine noch größere Oberfläche als Barriere zu ermöglichen, bilden sich außerdem feine Härchen – die sogenannten Kinozilien –, die zusammen mit der dünnen Schleimschicht an der Schleimhautoberfläche dafür sorgen, dass Fremdpartikel und Keime an ihnen hängenbleiben. Insgesamt nehmen diese mechanischen Schutzschichten, die sich circa alle drei bis sechs Tage erneuern, mehrere Quadratmeter der inneren Körperfläche ein.

So pflegt man seine Schleimhäute

Damit die großflächigen Schutzschichten stets zuverlässig funktionieren, müssen sie gut gepflegt werden. Die wohl beste Methode dafür ist eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung. Auch wer nicht raucht, belastet die Schleimhäute der Atemwege nicht mit feinen Partikeln und stellt so sicher, dass sie zuverlässig Bedrohungen in Erregerform abwehren können.
Außerdem sollte man gerade an kalten Tagen bei warmer, trockener Heizungsluft viel trinken, um den körpereigenen Wasserhaushalt stets aufrechtzuerhalten. Schleimhäute trocknen dann entsprechend langsamer aus, was eine bessere Funktion der Schutzbarriere bewirkt.

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