Studenten

Bei der Immatrikulation an der Hochschule heißt es: Ohne Krankenversicherung kein Studentenausweis. Den Nachweis hierfür schreiben wir Ihnen in Nullkommanix. Sie müssen nur wissen, welche Versicherungsart für Sie in Frage kommt:

Die Familienversicherung
Studenten bis 25 Jahre können über ihre Eltern krankenversichert bleiben. Gegebenenfalls verlängert sich dieser Zeitpunkt um die Dauer der Erfüllung einer gesetzlichen Dienstpflicht bzw. um einen ab dem 1.7.2011 leistbaren Freiwilligendienst. 

Zuverdienst: Familienversicherte Studenten können monatlich bis 435 Euro hinzuverdienen, bei einer Anmeldung als Mini-Job sogar bis zu 450 Euro. Geht der Verdienst darüber hinaus, muss man sich allerdings selbst versichern.

Die studentische Krankenversicherung
Der stark ermäßigte Beitrag der studentischen Krankenversicherung ist in ganz Deutschland einheitlich und gilt laut Gesetz vom 25. bis zum 30. Geburtstag (max. jedoch bis Abschluss des 14. Fachsemesters). Aber auch diese Frist kann wegen persönlicher Härtefälle (z. B. Geburt eines Kindes, Krankheit, Pflege Angehöriger) noch verlängert werden. Zusätzlich wird der kassenindividuelle Zusatzbeitragssatz in Höhe von 1,7 % berechnet.

Zuverdienst: Während der Semesterferien kann man jobben, soviel man will – es werden keine zusätzlichen Krankenversicherungsbeiträge fällig. Während der Vorlesungszeit dürfen studentisch Versicherte noch bis zu 20 Stunden die Woche arbeiten.

Die freiwillige Krankenversicherung
Wer das 14. Fachsemester abgeschlossen hat oder wer über 30 Jahre alt ist, hat keinen Anspruch mehr auf die ermäßigte Studentenversicherung. In diesem Fall wählt man die “freiwillige Krankenversicherung”.

 

 

Bestleistungen für Studenten: VIACTIV mit "sehr gut" ausgezeichnet

Ausgezeichnet mit der Bestnote „sehr gut“ gehört die VIACTIV zu den zehn besten Krankenkassen für Studenten in Deutschland. Neben dem hervorragenden Abschneiden beim Azubi-Krankenkassentest bewies die VIACTIV auch hier absolute Servicestärke sowie eine besondere Nähe zu den individuellen Wünschen und Bedürfnissen ihrer jüngeren Kunden.

  • Kurzfristige Aushilfsjobs sind grundsätzlich versicherungsfrei.
  • Kurzfristig bedeutet längstens 3 Monate bzw. 70 Arbeitstage im Kalenderjahr.
  • Auch bei Aufnahme mehrerer befristeter Aushilfsjobs bleiben diese beitragsfrei.

Achtung:
Zusammengerechnet dürfen alle Aushilfsjobs eine Grenze von 26 Wochen im Jahr nicht überschreiten. Berücksichtigt werden alle Beschäftigungen mit mehr als 20 Wochenstunden.

Beispiel:

  • 1. Arbeitsstelle: 05.07.2017 – 31.07.2017| 4 Wochen
  • 2. Arbeitsstelle: 09.08.2017 – 26.09.2017 | 7 Wochen
  • 3. Arbeitsstelle: 11.10.2017 – 21.11.2017 | 6 Wochen
  • 4. Arbeitsstelle: 29.11.2017 – 19.12.2017 | 3 Wochen (< 20 Stunden/Woche)
  • 5. Arbeitsstelle: 17.01.2018 – 27.02.2018 | 6 Wochen
  • 6. Arbeitsstelle: 07.03.2018 – 20.03.2018 | 2 Wochen (< 20 Stunden/Woche)
  • 7. Arbeitsstelle: 02.05.2018 – 12.06.2018 | 6 Wochen

Prüfzeitraum: 12.06.2017 – 12.06.2018

Die 4. und 6. Arbeitsstelle wird nicht berücksichtigt bei < 20 Stunden/Woche

1. Arbeitsstelle | 4 Wochen
2. Arbeitsstelle | 7 Wochen
3. Arbeitsstelle | 6 Wochen
5. Arbeitsstelle | 6 Wochen
Gesamt | 23 Wochen

Mit der 7. Arbeitsstelle (6 Wochen) wird die Grenze von 26 Wochen im Jahr überschritten. Die Beschäftigung ist demnach ab dem 02.05.2018 versicherungspflichtig.

Beschäftigungen, die ausschließlich während der Semesterferien ausgeübt werden, sind generell in der Kranken- und Pflegeversicherung sowie nach dem Recht der Arbeitsförderung versicherungsfrei, auch wenn diese über 20 Stunden pro Woche ausgeübt werden.

In der Rentenversicherung besteht nur Versicherungsfreiheit, wenn es sich um eine kurzfristige Beschäftigung handelt.

Eine kurzfristige Beschäftigung ist auf längstens 3 Monate oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr begrenzt.

Beschäftigungsumfang bis 3 Monate/ 70 Arbeitstage:

  • Versicherungsfreiheit in:
  • Krankenversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Rentenversicherung
  • Recht der Arbeitsförderung

Beschäftigungsumfang über 3 Monate/ 70 Arbeitstage:

  • Versicherungsfreiheit in:
  • Krankenversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Recht der Arbeitsförderung
  • Versicherungspflicht in:
  • Rentenversicherung

Unbefristete Studentenjobs sind in der Kranken- und Pflegeversicherung und nach dem Recht der Arbeitsförderung beitragsfrei, wenn das Studium im Vordergrund steht, sprich für den Nebenjob dürfen nicht mehr als 20 Stunden pro Woche aufgewendet werden.

In der Rentenversicherung besteht nur Versicherungsfreiheit, wenn das monatliche Arbeitsentgelt die Grenze von maximal 450,00 Euro nicht übersteigt.

Nebenjobs bis 20 Stunden pro Woche

Bei einem monatlichen Einkommen bis 450,00€:

  • Versicherungsfreiheit in:
  • Krankenversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Rentenversicherung
  • Recht der Arbeitsförderung

Bei einem monatlichen Einkommen ab 450,01€:

  • Versicherungsfreiheit in:
  • Krankenversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Recht der Arbeitsförderung
  • Versicherungspflicht in:
  • Rentenversicherung

Nebenjobs mit mehr als 20 Stunden pro Woche

Bei einem monatlichen Einkommen bis 450,00€

  • Versicherungsfreiheit in:
  • Krankenversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Rentenversicherung
  • Recht der Arbeitsförderung

Bei einem monatlichen Einkommen ab 450,01 €:

  • Versicherungspflicht in:
  • Krankenversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Rentenversicherung
  • Recht der Arbeitsförderung

Checkliste für Erstsemester

Das erste Semester steht vor der Tür – und Sie sind absolut oder auch nur ein bisschen orientierungslos. Unsere Checkliste für Studienanfänger hilft Ihnen:

  • Einschreibung an der Fachhochschule (Semesterbeginn: 1. März oder 1. September) oder der Universität (Semesterbeginn: 1. April oder 1. Oktober). Achtung! Hierfür wird die Versicherungsbescheinigung Ihrer VIACTIV benötigt.
  • Einreichen der Bescheinigung über den Versicherungsstatus beim zuständigen BAföG-Amt.
  • Befreiungsantrag für die Zahlung von GEZ-Gebühren stellen (Voraussetzung ist der Bezug von Leistungen nach dem BAföG)
  • Nutzung von speziellen Angeboten im örtlichen Nahverkehrswesen speziell für Studenten
  • Einreichen der Semesterbescheinigung bei Ihrer VIACTIV
  • Zugangsdaten und Ausweise sichern für Büchereien und das Uni-Netzwerk
  • Bei einem Studentenjob einfach und schnell eine Mitgliedsbescheinigung zur Vorlage beim Arbeitgeber bei der Krankenkasse anfordern
  • Wichtige Termine in Erfahrung bringen
  • Vorlesungsverzeichnis besorgen
  •  Stundenplanerstellung
  • Anmeldung zu den entsprechenden Vorlesungen

Karrierekiller "Internet"

Karrierekiller "Internet"
Heutzutage weiß jeder, dass es nicht leicht ist, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Deshalb versucht man natürlich den besten Eindruck zu machen.
Bewerber ahnen meist nicht, dass das Image schon vor dem Gespräch ruiniert sein kann.  Eine Studie des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater hat ergeben, dass immerhin rund 28 Prozent aller Personalberater bereits das Internet dazu nutzen, über ihre Bewerber zu recherchieren – Tendenz steigend. Und nicht immer ist das, was sie dort finden, von Vorteil.

Facebook, Lokalisten, myspace  & Co
Im Internet gibt es viele Plattformen, um sich zu inszenieren. Meist sind nicht nur die üblichen Daten wie Name, Geburtsdatum und Kontaktadressen gefragt.
Die Devise lautet: Je mehr Informationen – und je schräger – desto besser.
Personalleiter recherchieren hier zum Teil über ihre Bewerber.
Fotos, die Jugendliche angetrunken in der Ecke liegend zeigen, sind allerdings kaum beliebt bei den zukünftigen Arbeitgebern. Aber auch Kommentare oder auch die Informationen über die eigene Person können aufschlussreich und alles andere als förderlich sein.

Doch wie kann man sich schützen, einen guten Eindruck beim Personalleiter machen und trotzdem im Internet präsent sein? Abhilfe bieten Nicknames, außerdem sollte man nicht seinen vollen Namen angeben, sondern ihn einfach abkürzen oder sich unter einer anderen Schreibweise registrieren. Und wer wirklich mal Dampf ablassen möchte, tut es lieber in privaten Chats, die nicht für die breite Öffentlichkeit zugänglich sind.

Wie werde ich ungeliebte Einträge wieder los?
Leider nicht so einfach! Haben Sie sich bei einer Forumsdiskussion verbal vergriffen, wird es schwer, den Kommentar wieder loszuwerden. Ein Recht auf Löschung eines Beitrages haben Sie nicht – Sie können nur den Forenbetreiber darum bitten. Besonders schwierig wird es, wenn Sie sich an Diskussionen beteiligt haben, die über einen Rechnerverbund gestreut werden. So kann man heute noch Diskussionen nachlesen, die vor mehr als zehn Jahren im Usenet geführt wurden. Die Chancen, Ihre Spuren hier zu verwischen, sind gering.

Einen interessanten Ansatz verfolgt der Webdienst myOn-ID: Jeder kann hier ein Profil anlegen, das über verschiedene Sitebetreiber vervielfältigt wird. Sinn ist es, mit vielen positiven Treffern zu seiner Person die negativen Treffer bei Google und anderen Suchmaschinen auf die hinteren Positionen zu verdrängen – und zu hoffen, dass die Personaler nicht zu genau recherchieren …

(Quelle: Ausgabe Januar/2008 von Chip.de. Hier finden Sie auch einen ausführlichen Artikel zu Fotos, Foren, Blogs: „Visitenkarte Internet“)

Beitrittserklärung für Studenten 2018

Format: PDF . Größe: 813 kB

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