Felix, wie bist du zum Padelsport gekommen?
Das war vor ziemlich genau fünf Jahren. Ich bin generell sportlich aktiv und habe damals in Schottland studiert. Über Kontakte zu Sportfive wurde ich mit einem Dänen, Michael Møller, vernetzt, der schon daran gearbeitet hat, den Sport in Skandinavien voranzutreiben – dort war Padel dem deutschen Markt etwa zwei bis drei Jahre voraus. Gemeinsam fanden wir die Idee spannend, diesen Sport auch in Deutschland bekannter zu machen. Zu der Zeit war Padel hier in Deutschland noch ganz klein. Ich selbst komme ursprünglich vom Fußball, hatte aber auch Erfahrungen im Tennis gesammelt. Mit meinem generellen Interesse für Ballsportarten fiel mir der Einstieg leicht, und es hat direkt Klick gemacht.
Beschreib doch mal euren Club. Was macht den P3 Padel Club besonders?
Wir haben im Oktober 2024 offiziell eröffnet. Der P3 Padel Club ist eine kommerzielle Anlage, wir leben aber den Community-Gedanken wie ein klassischer Verein. Es gibt keine verpflichtende Mitgliedschaft, bei uns heißt es Pay-and-Play. Jeder kann jederzeit kommen und spielen. Wir haben aktuell rund 800 regelmäßige Spieler:innen, die wir zu unserer engsten Community zählen.
Wer trainiert alles bei euch?
Wir stellen 13 Ligateams, die in verschiedenen Ligen des Deutschen Padel Verbands aktiv sind – bis hin zur 1. Bundesliga in mehreren Altersklassen. Gleichzeitig ist der Club offen für Anfänger:innen. Unser Publikum ist sehr gemischt, die meisten Spieler:innen sind zwischen 30 und 60 Jahren alt. Wie in fast allen Padel-Anlagen spielen auch bei uns etwas mehr Männer als Frauen, der Frauenanteil liegt bei etwa 35 Prozent – Tendenz aber stark steigend.
Was macht für dich die Faszination Padel aus?
Padel hat eine niedrige Einstiegshürde. Der Schläger ist etwas kürzer und hat keine Saiten, das macht die Ballkontrolle einfacher. Dazu kommt das Spiel mit den Wänden – aus Glas oder Gitter –, was dem Sport viele Facetten verleiht. Der Court ist kleiner als beim Tennis, die Ballwechsel sind dynamischer und es bleibt wenig Zeit zwischen den Aktionen. All das sorgt für schnellen Spielspaß. Auch der Aufschlag ist einfacher als beim Tennis, da er von unten erfolgt. Und weil man fast immer im Doppel spielt, ist der soziale Aspekt stark ausgeprägt. Das sorgt für eine tolle Gruppendynamik.