VIACTIV Krankenkasse

Mit Herz und Hand im Einsatz

von Martina Fromme | 14.01.2019
2min Lesezeit

Pflegefachkraft zu sein, ist ein anspruchsvoller Beruf – und für Anke Erler und Petra Hafer zugleich eine Berufung. Die Dortmunderinnen sind täglich mit Herz und viel Elan für ihre Kunden im Einsatz. Obwohl – oder gerade weil – ihr Job vollen Körpereinsatz fordert, führen die beiden Pflegefachfrauen auch nach Feierabend ein bewegtes Leben.

Pflege braucht viel Kraft

Im Dortmunder Stadtteil Wickede versorgen Anke Erler und Petra Hafer Menschen, die in ihrem Alltag auf Unterstützung angewiesen sind. Hier fahren oder gehen die Mitarbeiterinnen des ambulanten Pflegedienstes APFL regelmäßig von Haus zu Haus, helfen beim Aufstehen, vom Bett in den Rollstuhl oder bei der Körperpflege. „Das braucht jeden Tag viel Kraft“, gesteht Anke Erler. Wenn sie morgens die Wohnung eines Pflegebedürftigen betritt, scheint die Sonne aufzugehen: Jeden ihrer Kunden begrüßt sie mit einem eigenen Morgenritual. Auch wenn der Terminplan für den Tag voll ist, nimmt sie sich Zeit für eine Tasse Kaffee und ein kleines Gespräch mit den zumeist alten und alleinlebenden Menschen.

Jeden Tag Sport

Kraft tankt Anke Erler vor oder nach Feierabend im Fitnessstudio oder beim Laufen. „Ein Leben ohne viel Bewegung jeden Tag, das kann ich mir nicht vorstellen“, sagt die 50-Jährige, die in ihrer Jugend Leistungsschwimmerin war. Wenn der Atem schneller wird und die Muskeln arbeiten müssen, wird der Kopf frei und es kommen ihr neue Ideen – zum Beispiel für den Um- und Ausbau ihres Zechenhauses. Man ahnt es: Auch beim Spachteln und Streichen steht die energiegeladene Frau ihren Mann.

Die Gruppe motiviert

Auch für ihre Kollegin Petra Hafer geht es nach Feierabend nicht ab aufs Sofa. Sie ist seit über 40 Jahren im Turnverein aktiv. Inzwischen steht sie selbst vorn: als Kursleiterin für „Bauch, Beine, Po“ und für „Senioren 80 plus“. „Das hält mich selbst auch fit“, sagt die 60-Jährige. Der Seniorenkurs ist auf Anregung einiger ihrer Patienten entstanden – da konnte die empathische Frau einfach nicht nein sagen. „Das ist eine tolle Sache“, findet die sportbegeisterte Pflegefachfrau. „Denn in der Gruppe ist es viel leichter, sich zu motivieren.“

Selbstsicherheit gewinnen

Gerade im fortgeschrittenen Alter sei es wichtig, aktiv zu bleiben, sagt Petra Hafer. „Es geht darum, die Koordination zu verbessern und den Patienten mehr Selbstsicherheit im Alltag zurückzugeben.“ Das Wohl älterer und pflegebedürftiger Menschen steht bei ihr also nicht nur während der Arbeitszeit, sondern auch in der Freizeit ganz oben auf der Agenda. „Ich liebe den Kontakt mit den Menschen, die Abwechslung“, schwärmt sie. „Jeder Arbeitstag ist anders, und es ist immer etwas los.“ Dass Petra Hafer Herausforderungen meistern kann, ist offensichtlich: Gemeinsam mit Kollegen ist die aktive Dortmunderin einen Halbmarathon gelaufen. „Sport gehört für uns alle zum Leben dazu, ebenso wie viel Herz bei der Arbeit mit unseren Patienten.“

Ihr VIACTIV-Vorteil

Sie können sich schlecht motivieren zu joggen und alleine stundenlang Runden zu drehen? Dann ist eine VIACTIV-Lauftherapie vielleicht die Lösung!