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Frühjahrsmüdigkeit oder Winterblues – Was Sie gegen Müdigkeit tun können

von Ina Choinowski | 18.06.2019
3min Lesezeit

Müdigkeit ist ein völlig normales Gefühl, das die meisten von Ihnen sicherlich kennen. Doch wie entsteht Müdigkeit und wie viel davon ist normal? Diese und viele weitere Fragen rund um Müdigkeit klären wir in unserem Beitrag.

Bitte nicht einschlafen – einige Infos zur Müdigkeit

Müdigkeit ist relativ normal und taucht meistens dann auf, wenn der Körper Ruhe benötigt. So zum Beispiel nach körperlicher oder geistiger Leistungsfähigkeit. Häufig fühlt man sich dann antriebslos. Müdigkeit wird aber nicht nur durch körperliche oder geistige Anstrengungen ausgelöst sondern auch durch Schlaf- oder Bewegungsmangel, fettiges Essen, Stress oder zu wenig Sauerstoff. In schlimmeren Fällen können jedoch auch Erkrankungen, wie zum Beispiel niedriger Blutdruck oder eine Schilddrüsenunterfunktion Schuld an der Müdigkeit sein. Erst bei langanhaltender Müdigkeit und ergänzenden Symptomen wie zum Beispiel trockenen Schleimhäuten oder geschwollenen Lymphknoten sollte man einen Arzt aufsuchen.

Wie viel Schlaf man benötigt

In den meisten Fällen führt zu wenig Schlaf zu Müdigkeit. Die meisten Menschen schlafen zu wenig uns gönnen sich und ihrem Körper zu wenig Auszeit.
Fakt ist, dass man mit steigendem Alter weniger Schlaf benötigt. Ein Baby schläft in der Regel 14 bis 17 Stunden am Tag, Jugendliche zwischen neun und elf Stunden und Erwachsene immerhin noch zwischen sieben und acht.
Dies sind jedoch immer Richtwerte. Jeder muss für sich selbst herausfinden, wie viel Schlaf er benötigt. Allerdings wird guter und ausreichender Schlaf immer wieder unterschätzt.

Was kann man gegen Müdigkeit tun

Eine gute Möglichkeit gegen Müdigkeit vorzugehen ist  Bewegung. Wer sich bewegt, regt seinen Kreislauf an und fühlt sich schneller wieder fit. Am besten bewegen Sie sich draußen an der frischen Luft. Eine Alternative zur Bewegung kann ein Powernapping sein.
Es kann dabei unterstützen, die Energiereserven wieder aufzuladen. Doch nicht nur ausreichend Bewegung oder ein kurzer Mittagsschlaf helfen gegen Müdigkeit, sondern auch die nötige Entspannung. Diese finden Sie womöglich beim Yoga oder Pilates.

Was ist dran an der Frühjahrs- oder Wintermüdigkeit

Fallen Sie auch jedes Jahr in die Frühjahrsmüdigkeit oder den Winterblues? Keine Panik, denn so geht es vielen von uns. Schuld daran ist das Klima, das sich im Frühjahr und im Herbst deutlich verändert. Meist hat der Kreislauf mit den Klimaveränderungen zu kämpfen. Der Blutdruck sowie der Melatoninspiegel verändern sich. Vor allem wetterfühlige Menschen leiden unter diesem Wechsel.  Doch auch in diesem Fall kann eines helfen und zwar Bewegung. Gehen Sie häufig an die frische Luft und gewöhnen Sie Ihren Körper an die Veränderungen.

Bewegung und ausreichend Schlaf

Müdigkeit ist eine normale Reaktion des Körpers auf Anstrengungen und ein natürliches Signal, das uns darauf hinweist, uns mal wieder eine  Auszeit oder ein paar Minuten Pause zu gönnen. Kritisch wird es erst, wenn die Müdigkeit chronisch wird und Sie mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben. Dann sollten Sie einen Arzt um Rat fragen. Ansonsten einfach bewegen und ausreichend schlafen. Dann geht die Müdigkeit von ganz allein.

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