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Entwürfe in Schnittmuster umzusetzen

und dann dem Team der Schneiderwerk-

statt die einzelnen Aufgaben zuzuteilen –

das ist übrigens Aufgabe von Gewand-

meisterin und Ausbildungsleiterin Heike.

Auch sie hat als Damenschneiderin

angefangen, ihren Meister gemacht und

sich zur Gewandmeisterin weitergebildet.

Ein Schritt, den sich auch Marion für

die Zukunft vorstellen kann – neben

anderen, denn auch eine Weiterbildung

zur Schnittdirektrice oder ein Studium

im Bereich Modedesign wären mögliche

Alternativen. Am liebsten würde sie aber

am Theater bleiben: „Die Einblicke in die

anderen Berufe, wie Modistin, Schuhma-

cher oder Ankleider, der ganze Zauber

hier am Theater – das ist schon toll.“

Die Chancen, nach drei Jahren Ausbil-

dung und bestandener Prüfung eine

feste Anstellung an einem der vielen

Theater in Deutschland zu finden,

stehen nicht schlecht. Aber auch in der

Mode- und Bekleidungsindustrie sind

Schneider/-innen nach wie vor gefragt.

Vorerst aber bleibt das Theater Marions

berufliche Heimat, hier wird sie noch

zwei weitere Jahre an den unterschied-

lichsten Kostümen arbeiten, die dann

später von tausenden Opernbesuchern

auf der Bühne bewundert werden.

Von ihr selbst übrigens auch, denn die

Endproben sind für die Angestellten am

Theater häufig geöffnet: Dann sehen

Marion und ihre Kolleginnen und

Foto: Arnd Drifte

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leben