ORANGE 3-2013 - page 42

Kontrolle ist gut – fotografieren ist
besser
Kontrolliert nicht jedes Foto auf dem Dis-
play. Es reicht, die Bilder zu checken, wenn
Ihr Motiv oder Licht wechselt. Ansonsten
könnte sich das Model langweilen oder
gar nervös werden. Macht viele Bilder –
zuhause könnt Ihr in Ruhe aussortieren.
Während des Shootings besser immer aufs
Fotografieren konzentrieren.
Keine Angst vorm Automodus!
Falls Ihr unsicher in der Kamerabedienung
seid, benutzt den Automodus oder das
Porträtprogramm der Kamera – falls vor-
handen. Das ist besser, als wenn Ihr immer
wieder das Shooting unterbrechen müsst,
um nach der richtigen Einstellung zu
suchen.
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Nicht mit, sondern gegen
die Sonne fotografieren
Vermeidet auf jeden Fall, dass Euer Model
von der Sonne geblendet wird, sonst wird
er oder sie die Augen unschön zusammen-
kneifen. Stellt Euer Model mit dem Rü-
cken zur Sonne auf, erhöht die Belichtung
mit der Belichtungskorrektur oder benutzt
einen Blitz, sonst wird das Bild zu dunkel.
Außerdem bekommt Euer Model mit der
Sonne im Rücken ein schönes Haarlicht.
Die schönste Beleuchtung hat man am
Morgen oder ab dem späten Nachmittag:
Denn dann ist das Licht nicht so hart.
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Schönes Licht für drinnen
Wenn Ihr in Gebäuden fotografiert, nutzt
Fenster als Lichtquelle. Vor allem wenn
eine Gardine vorm Fenster hängt, be-
kommt Ihr wunderschönes weiches Licht.
Inhalt vor Technik!
Habt erst mal keine Angst vor der Tech-
nik – entscheidend ist, ob der Bildinhalt
beim Betrachter Gefühle oder Assoziatio-
nen auslöst.
Web:
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portraits/
3
/
sets/454414/
Lieber gegen die Sonne als mit der Sonne knipsen
Fensterlicht nutzen
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Fotos: Arnd Drifte
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schön sein
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