ORANGE 3-2013 - page 14

Bauchatmung – jetzt ausprobieren!
Am entspannendsten ist, wie gesagt, die
Bauchatmung. Aber auch wenn man the-
oretisch weiß, wo das eigene Zwerchfell
sitzt – wie nutzt man es bei der Atmung?
Mit der folgenden Übung kannst Du die
eigene Bauchatmung gut „erfühlen“:
Setze Dich aufrecht auf einen Stuhl,
Wirbelsäule gerade, Kinn parallel zum
Boden. Sitzen Hose oder Gürtel eng:
aufmachen! Jetzt legst Du Deine Hände
auf den Bauch zwischen Brustbein – den
flachen Knochen in der Mitte des Brust-
korbs – und Bauchnabel. Nun atmest Du
bewusst gegen Deine Hände ein und aus.
Beim Einatmen sollten die Hände nun
nach vorne gehen, beim Ausatmen wieder
zurück. DAS ist tiefe Bauchatmung.
Atmen lernen – wo und wie?
Tatsächlich sind Atemübungen die ein-
fachste Methode, sich zu entspannen. Denn
wer die Möglichkeiten von Atemtechniken,
wie z.B. der Bauchatmung, ausschöpfen
kann – was natürlich ein wenig Übung
braucht –, hat es im Alltag wesentlich leich-
ter: Weil uns der Atem immer und überall
begleitet, kann man ihn auch immer nut-
zen, um Ängste und Nervosität abzubauen.
Ob man nun zur Mittagszeit eine kleine
„Atempause“ einlegt oder vor einem Refe-
rat, z.B. auf der Uni-Toilette, kurz Atem-
übungen macht: Das Gehirn wird besser
mit dem notwendigen Sauerstoff versorgt,
das giftige Kohlendioxid ist ordentlich aus
dem Körper geatmet und man ist insgesamt
konzentrierter und entspannter.
Fotos: ©photocase.de/hospedante/Sarajane/Uwe Heinrich
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