Table of Contents Table of Contents
Previous Page  47 / 68 Next Page
Basic version Information
Show Menu
Previous Page 47 / 68 Next Page
Page Background

• 80% des weltweit produzierten Leders

werden mit Chrom gegerbt, das teilwei-

se hoch toxisch ist. Besser naturgegerb-

tes Leder kaufen oder zum Wohl der

Tiere ganz auf Leder verzichten.

• Schnüffelprobe machen! Wenn etwas

penetrant nach Chemie stinkt, lasst

lieber gleich die Finger – und vor allem

Eure Haut – davon.

• Weitersagen! Berichtet Freunden, Fami-

lie und Kollegen von der Problematik in

der Textilindustrie. Je mehr Menschen

dafür sensibilisiert werden, umso besser.

Eine faire Alternative

Für alle, die noch mehr tun und verän-

dern möchten, haben wir last, but not least

noch eine spannende Adresse gefunden:

Hinter

www.fairnopoly.de

steckt ein muti-

ges Unternehmensmodell, das verantwor-

tungsvollen Konsum fördern und mehr

Demokratie in die Wirtschaft bringen

will. Nach dem Genossenschaftsprinzip

funktionierend kann hier jeder – unab-

hängig von Gewinninteressen Einzelner –

neue und gebrauchte ethisch korrekte

und fair gehandelte Bio-Produkte

verkaufen oder verschenken. Auch sonst

dürfen allerhand Dinge, Dienstleistun-

gen und Infos zu nachhaltigem Konsum

angeboten werden. Ab 50 Euro kannst

Du Mitglied von Fairnopoly sein, das

Unternehmen sowohl kontrollieren als

auch aktiv mitgestalten und wirst je nach

Eigenanteil, der zwischen 50 und 10.000

Euro liegen kann, am Gewinn beteiligt.

1% jeder Transaktion wird für Korrupti-

onsbekämpfung gespendet, 25% der Un-

ternehmensgewinne gehen an gemein-

nützige Organisationen. Seit Fairnopoly

im September 2013 online gegangen ist,

haben bereits über 1.900 Menschen in

diese Genossenschaft investiert.

Mitglieder wie Le Van Bo, der Erfinder

der Hartz-IV-Möbel, oder „be able“,

Berliner Designer, die mit Menschen mit

Behinderungen Produkte gestalten, sind

bereits dabei. Damit Fairnopoly tatsächlich

eine echte Alternative zu großen Online-

marktplätzen werden kann, braucht es

die Unterstützung vieler Menschen. Wir

finden, es lohnt sich, bei diesem fairen

und transparenten Unternehmensmodell

mitzumachen.

Veränderung ist möglich!

Wie viel wir verändern können, sieht man

zum Beispiel daran, dass es Greenpeace

( www.greenpeace.de )

gelungen ist, bisher

bereits 20 internationale Modemarken zu

verpflichten, bis 2020 giftfrei zu produzie-

ren. Dies war nur möglich durch die Unter-

stützung von Millionen Menschen weltweit.

Also fangen wir doch genau jetzt an, die

Welt ein kleines bisschen besser zu machen.

Fangen wir an, Verantwortung zu tragen –

auf unserer Haut! Und helfen wir mit, dass

Mode wieder tragbar wird. Für alle!

|

Web:

Siegel

3

www.naturtextil.de

Internationaler Verband der Natur-

textilwirtschaft e. V., Qualitätszeichen:

NATURTEXTIL, NATURLEDER, GOTS

3

www.global-standard.org

Global Organic Textile Standard

International Working Group

Mehr Shops finden

3

fair-zieht-an.synagieren.de/faire-shops/

3

www.utopia.de/produktguide/mode-35

ratsam

47