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zweimal im Jahr ergänzen und in Gruppen

ausgearbeitet werden. Ziel der sogenann-

ten Projektwochen kann es dann beispiels-

weise sein, eine Broschüre zu gestalten,

eine Kampagne zu konzeptionieren, Info-

Schaukästen zu einem Thema zu entwer-

fen und dann auch anzufertigen oder eine

ganze Homepage zu einem bestimmten

Thema ins Netz zu stellen.

Die Projekte spiegeln also Arbeitsabläufe

wider, wie sie auch im Betrieb der Auszubil-

denden immer wieder möglich sind.

Digital ist nicht alles

Tobi teilt sich die theoretischen Inhalte

der Ausbildung mit Lisa, die angehende

Mediengestalterin im Bereich Print ist. Das

heißt, dass sie sich um Aufträge kümmert,

deren Endprodukte analog, also „auf Pa-

pier“ veröffentlicht werden sollen. Lisa ist

im 2. Lehrjahr und wird ihre Ausbildung

formatik angeboten oder ich hätte an eine

private Hochschule gehen müssen. Das ist

dann natürlich auch immer eine Frage des

Geldes.“ So war es eigentlich reiner Zufall,

dass Tobi an seinem heutigen Ausbil-

dungsbetrieb vorbeikam und wortwörtlich

spontan einen Blick durchs Fenster warf.

Er kam mit einem der Mitarbeiter ins

Gespräch, den er auch prompt nach einem

Aushilfsjob fragte. Es folgte eine Probe-

woche, die fast fließend in die Ausbildung

überging. Ein absoluter Glücksgriff also!

Seitdem arbeitet Tobi von Montag bis Don-

nerstag in der Agentur.

Von der Theorie zur Praxis

Neben der Praxis muss aber natürlich

auch die nötige Theorie kennengelernt

werden. Dafür besucht Tobi jeden Freitag

die Berufsschule. Auf dem Stundenplan

stehen neben den üblichen Fächern wie

Deutsch und Englisch auch Mediengestal-

tung, Medienintegration, Kommunikati-

on, Wirtschaft und Politik. Der Gang zur

Schule fällt nicht immer leicht, denn der

Unterricht beginnt gut eine Stunde früher

als die Arbeitszeit in der Agentur.

„Der Unterricht ist sehr nah an der Rea-

lität, auch wenn es auf den ersten Blick

vielleicht gar nicht so aussieht.“

Dieser Praxisbezug zeigt sich vor allem in

den Projekten, die den Unterricht ein- bis

leben

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