Inform 2 / 2014 - page 18

FERNÖSTLICHE
FORSCHERGRUPPE
BESUCHT
HUTTENHOSPITAL
»Wir können noch viel voneinander lernen.«
Rund 9.000 Kilometer liegen zwischen der Ruhrmetro-
pole Dortmund und dem japanischen Festland. Eine Stre-
cke, die fünf renommierte Wissenschaftler aus dem Land
der aufgehenden Sonne mit Freuden auf sich nahmen, um
unter anderem dem Hüttenhospital in Dortmund-Hörde
einen Besuch abzustatten. Außer über den forschungsrele-
vanten Austausch freuten sich die Besucher zudem über
deutsche Speisen und ein besonderes Andenken: Trikots
der deutschen Fußballnationalmannschaft.
»Yokoso doitsu e, yokoso dortmund e« (Herzlich will-
kommen in Deutschland, herzlich willkommen in Dort-
mund) – mit diesen Worten begrüßte René Thiemann,
Geschäftsführer des Hüttenhospitals Dortmund-Hörde,
die extra aus Japan angereiste fünfköpfige Delegati-
on bei strahlendem Sonnenschein am Haupteingang des
Hüttenhospitals am 16. Juni 2014. Von der japanischen
Sprachkenntnis ihres Gastgebers positiv überrascht, er-
widerte die Gruppe um Prof. Shinji Tanaka die Geste mit
großer Herzlichkeit.
In Begleitung von Stefan Schumann (Hüttenhospital),
Holger Gdanitz (BKK vor Ort) und einer Dolmetscherin
besichtigten die Gäste das Hospitalgelände, das erst vor
Kurzem eine neu gestaltete Eingangshalle, eine neue Inten-
sivstation sowie eine neue Endoskopie erhalten hat.
Austausch unter Gesundheitsexperten
Im Mittelpunkt des Besuchs stand der gemeinsame Aus-
tausch über spezielle Gesundheitsthemen. Die Veranstal-
ter, das Hüttenhospital und die BKK vor Ort, hatten zu
diesem Anlass den ehemaligen Vorsitzenden des Ge-
meinsamen Bundesausschusses, Dr. Rainer Hess, ein-
geladen. Ein, wie sich herausstellte, erstklassiger Aus-
tauschpartner für die Japaner, die ein umfangreiches
Diskussionspapier vorbereitet hatten. Thiemann hierzu:
»Prof. Tanaka und seine Kollegen haben wichtige The-
menfelder mit Herrn Dr. Hess und uns diskutiert. Ich bin
davon überzeugt, dass die länderübergreifende Zusam-
menarbeit nicht nur bei gesundheitssystemischen Fragen
fruchtbar ist. Dieses Potenzial sollten wir öfter nutzen.
Wir können noch viel voneinander lernen.« Am Ende wa-
ren alle Fragen geklärt und sämtliche Beteiligte zufrieden.
Deutsch-japanische Verständigung funktioniert – Dr. jur.
Tomoyuki Kato, Leiter der Forschergruppe, und seine
Kollegen bestätigten im Anschluss an das gemeinsame
Essen mit deutschen und japanischen Spezialitäten, dass
der Besuch in Dortmund ein voller Erfolg gewesen sei. Da-
zu beigetragen haben mit Sicherheit auch die Fußballtri-
kots der deutschen Fußballnationalmannschaft, wovon ein
jeder eines als Andenken erhielt.
02|2014
MEINE BKK VOR ORT
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