Inform 1 / 2014 - page 8

Die Zukunftsstrategie der BKK vor Ort
Ein exzellenter Kundenservice ist das A und O
„Wir gehören zu den besten
Kassen im Markt und sind vor
Ort für unsere Kunden da. Dies
gilt weiterhin uneingeschränkt!“
Von links: Roland Wien, Klaus-Peter Hennig, Franz Knieps, Ludger Hamers und Reinhard Brücker
Mit diesen deutlichen Worten eröffne-
te Klaus-Peter Hennig, alternierender
Vorsitzender des Verwaltungsrates der
BKK vor Ort, die Klausurtagung des
Verwaltungsrates am 13. März 2014
in Dortmund. Diese Positionierung ist
zugleich ein ganz klares Versprechen,
für das wir als Krankenkasse einste-
hen. Es gibt die Marschrichtung vor
und bestimmt das strategische Han-
deln der BKK vor Ort.
Abbauen – umbauen – aufbauen
„Bei den Gesetzlichen Krankenkassen
ist der Wettbewerb stärker, weil es
leichter ist, zu wechseln. Die wichtigs-
ten und ausschlaggebenden Wettbe-
werbsparameter sind der Beitragssatz
und der Kundenservice“, so Hennig.
Gerade unter diesen Rahmenbedin-
gungen wird es zukünftig immer mehr
darauf ankommen, unseren Versicher-
ten einen fairen Preis, attraktive Leis-
tungen und einen persönlichen Service
zu bieten. Dabei ist die Kernaufgabe
der Kasse in der Zukunft, vor allem
im Krankheitsfall zu beraten und die
Menschen bei ihrem Weg durch das
Gesundheitssystem mit besonderen
Versorgungs- und Behandlungsange-
boten zu begleiten. Dazu braucht es
effiziente Versorgungsverträge, die für
Versicherte und Kasse einen Mehr-
wert bieten, Zusatzleistungen sowie –
bei Mitarbeitern – die Kompetenz von
Gesundheitsberatern.
Das „Sichkümmern“ steht im Vorder-
grund unseres Handelns. Jetzt werden
alle nötigen Prozesse und organisa-
torischen Umbauten in die Wege ge-
leitet, damit wir genau diese Aufgabe
bestmöglich erfüllen können: „Ein
‚Gut‘ wäre uns nicht genug. Unser
Ziel ist weiterhin ein ‚Sehr gut‘ in Sa-
chen Kundenbetreuung“, betont auch
Reinhard Brücker, Vorstandsvorsit-
zender der BKK vor Ort, mit Bezug
auf die jährliche Wettbewerbsanaly-
se der 30 größten Krankenkassen in
Deutschland. Im Wettbewerb ist es
unabdingbar, bürokratische Hürden
weitestgehend abzubauen und den
Kundenservice so kundenorientiert
wie nur möglich umzubauen. Dabei
ist auch eine kritische Betrachtung
des Status quo vonnöten. Hier sind
sich die Vorsitzenden des Verwal-
tungsrates und die Vorstände einig:
„Wir sehen sehr genau, dass aktuell –
bedingt durch die Fusionsprozesse
und die Probleme bei der Einführung
der neuen Informationssoftware – zu
viele unserer Versicherten eben nicht
mit dem Service der BKK vor Ort zu-
frieden sind. Aber genau dies ist uns
besonders wichtig und soll eben eine
unserer herausragenden Charakterei-
genschaften sein. Deshalb werden wir
uns mit dieser Aufgabe weiterhin ganz
intensiv befassen und sind uns sicher,
dass wir bis zur nächsten Klausurta-
gung 2015 ein wesentlich positiveres
Bild präsentieren werden!“ Ganz in-
tensiv befasste sich der Verwaltungs-
rat außerdem mit der weiteren Strate-
gie der BKK vor Ort. Im Juni werden
hierzu verbindliche „Strategische Eck-
punkte“ verabschiedet.
Gesundheitsversorgung, Gesetzliche
Krankenversicherung und Pflegesicherung
In seinem Vortrag bei der „Dortmun-
der Klausur“ erläuterte Gastredner
Franz Knieps, Vorstand des BKK
Dachverbandes e.V. – neben den aus
seiner Sicht erforderlichen Fokus-
sierungen auf die Versorgungsnot-
wendigkeiten im Wettbewerb – die
gesetzlichen Veränderungen, die im
Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung
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