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Allergien - Von nervig bis gefährlich

von Tobias Dunkel | 04.03.2019
2min Lesezeit

Pünktlich im Frühjahr geht es los - die Augen tränen, die Haut juckt und die Nase läuft unablässig. Leiden Sie auch so unter Heuschnupfen? Dann sind Sie wohl allergisch gegen Blütenpollen - nur einer von vielen Stoffen, gegen die der Körper rebellieren kann. Hier lesen Sie, warum das sehr gefährlich werden und was man dagegen tun kann.

„Du kommst hier nicht rein“

Eine Allergie bezeichnet die Überempfindlichkeit des Körpers gegen bestimmte, eigentlich harmlose Fremdstoffe. Die Immunabwehr identifiziert diese als gefährlich und ergreift Maßnahmen dagegen. Je nach Schweregrad der Allergie reagiert der Körper dann mit Symptomen wie Juckreiz und geschwollenen Schleimhäuten bis hin zu Atemnot oder völligem Kreislaufzusammenbruch. Auch wenn die auslösenden Stoffe also selbst keinen Schaden anrichten, können Allergien sehr gefährlich werden.

Viele verschiedene Auslöser

Zu den häufigsten Allergien gehört die Überempfindlichkeit gegen Blütenpollen, Hausstaub oder Tierhaare, bestimmte Nahrungsmittel wie zum Beispiel Zitrusfrüchte oder diverse Nussarten, Schimmelpilze, Insektenstiche und verschiedene Medikamente. Wieso genau es zu einer allergischen Überempfindlichkeit kommt, ist noch nicht abschließend geklärt.

Weit verbreitetes Problem

Wahrscheinlich liegt die Anfälligkeit für Allergien aber in einer Kombination aus Vererbung, bestimmten Gewohnheiten in Sachen Lebensmittel und übermäßiger Hygiene sowie Umweltfaktoren (z.B. Luftverschmutzung und chemische Reinigungsmittel). Dafür spricht, dass vor allem in den Industrieländern mehr Menschen betroffen sind als im weltweiten Vergleich; insbesondere das Leben in der Großstadt sowie ein hoher Lebensstandard erhöhen das Risiko, eine allergische Überempfindlichkeit zu entwickeln.

Allergene meiden

Wenn Sie wissen, welche Stoffe bei Ihnen eine Allergie auslöst, sollten Sie den Kontakt dazu natürlich meiden. Allerdings geht das bei einer bekannten Nussallergie natürlich leichter als bei einer Überreaktion gegen bestimmte Pollen. Hier können Medikamente die Symptome lindern. Eine bekannte Allergie sollte auf jeden Fall behandelt werden, da sie sonst chronisch werden und auf benachbarte Bereiche im Körper übergreifen kann. So kann sich ein nicht behandelter Heuschnupfen auf lange Sicht zu einem chronischen Asthma entwickeln. Außerdem sollten Sie bei bekannten lebensbedrohlichen allergischen Reaktionen immer ein Notfallmedikament dabeihaben.

Therapiemöglichkeiten

Bei der sogenannten Hyposensibilisierung bekommt der Allergiker unter ärztlicher Aufsicht in bestimmten zeitlichen Abständen eine Zubereitung des Stoffs verabreicht, auf den sein Körper überreagiert. Da der Körper lernfähig ist, kann er durch die steigende Dosis auf lange Sicht dazu gebracht werden, den harmlosen Fremdstoff wieder als eben diesen anzuerkennen - ohne gleich Alarm zu schlagen.

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