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Was sind Allergien

Bei einer Allergie (altgriechisch: die Fremdreaktion) reagiert das Immunsystem des Menschen auf verschiedenste, meist harmlose Stoffe aus der Umwelt. Dabei erkennt das Immunsystem den Stoff als körperfremd und löst eine spezifische Immunantwort aus, die sich unter anderem als Allergiesymptom bemerkbar macht.

Diese Allergie-Typen gibt es

Man unterscheidet zwischen vier verschiedenen Arten:

Typ 1: Die sogenannte Soforttyp-Allergie zeichnet sich dadurch aus, dass der Körper schnell auf den Kontakt mit dem entsprechenden Allergen reagiert. Der deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) gibt Pollen, Hausstaubmilben, Nahrungsmittel, Insektengifte sowie Tierhaare als klassische Allergien dieses Typs an.

Typ 2: Wenn das Immunsystem Antikörper gegen bestimmte Bestandteile von Körperzellen bildet und eine Abwehrreaktion startet, sobald es diese Zellstrukturen erkennt, liegt der sogenannte zytotoxische, zweite Typ vor. Wird bei einer Bluttransfusion die falsche Blutgruppe genutzt, kommt es beispielsweise zu einer solchen Reaktion.

Typ 3: Ein seltener Typ, der durch Antikörper vermittelt wird. Innerhalb von Minuten bis Stunden können Rötungen, Schwellungen bis hin zu Blutungen auftreten. Beispiele sind allergische Gefäßentzündungen oder auch die sogenannte Farmerlunge, wenn über einen längeren Zeitraum bestimmte schädliche Sporen eingeatmet werden.

Typ 4: Als sogenannte Kontaktallergie wird der Typ bezeichnet, bei dem es nach Allergenkontakt zu einer Überempfindlichkeit der Haut kommt. Es kann dabei 48 bis 72 Stunden benötigen, bis das sogenannte Vollbild, die volle Ausprägung der allergischen Entzündung, sichtbar ist.

Das IMD Labor Berlin (Institut für medizinische Diagnostik) weist auf klassische Auslöser wie Metalle, Acrylate, Duftstoffe, Farbstoffe und bestimmte Chemikalien aus dem Bereich der Berufsallergene hin.

So reagiert der Körper

Da die meisten Allergien zum Typ 1 gehören, sind Symptome meist schnell sichtbar. Der Heuschnupfen, eine allergische Reaktion, die sich durch juckende und rote Augen und eine Entzündung der Nasenschleimhaut zeigt, gehört zu den häufigsten Allergien. Viele verschiedene Allergene können die unterschiedlichsten Beschwerden auslösen. Dazu gehören klassischerweise Nasennebenhöhlenentzündungen, eine Verengung der Atemwege und Reaktionen auf der Haut. In schwersten Fällen können auch sogenannte Anaphylaxien eintreten, akute Reaktionen, die zu einem Versagen des Herz-Kreislauf-Systems führen können und sofort mit Notfallmedikamenten wie zum Beispiel Adrenalin behandelt werden müssen.

Aufmerksam beobachten

Da viele Symptome von Allergien auch mit anderen Krankheitsbildern übereinstimmen, sollte man bei häufiger Wiederholung der gleichen Symptome unbedingt einen Arzt aufsuchen. Im besten Fall hat dieser eine Zusatzausbildung zum Allergologen absolviert und ist entsprechend spezialisiert darauf, Symptome und deren konkrete Verbindung zu Allergenen zu erkennen. Zuvor sollte man selbst möglichst aufmerksam beobachten, ob die Symptome in einem bestimmten Rhythmus auftreten oder stets dann, wenn bestimmte Nahrungsmittel gegessen wurden oder man sich länger an bestimmten Orten oder in Räumen aufgehalten hat.

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