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VIACTIV Krankenkasse

Pressemitteilung

Weniger Bildschirmzeit, mehr echtes Leben: VIACTIV bringt Mediensucht-Prävention ans Städtische Gymnasium Olpe

15.10.2026

Jugendliche reflektieren ihren Medienkonsum: Mit der Initiative LebensECHT sensibilisiert die VIACTIV Krankenkasse Schülerinnen und Schüler für die Risiken übermäßiger Bildschirmzeit. In den zehnten Klassen des Städtischen Gymnasiums Olpe regte ein Workshop die Jugendlichen dazu an, ihre eigenen digitalen Gewohnheiten zu hinterfragen.

Wie viele Stunden verbringe ich täglich am Smartphone? Warum fällt es mir so schwer, soziale Medien wieder zu schließen? Und welche Auswirkungen hat meine Bildschirmzeit auf meinen Schlaf, meine schulischen Leistungen und meinen Alltag? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen am Städtischen Gymnasium Olpe. Im Rahmen der Initiative LebensECHT der VIACTIV Krankenkasse nahmen sie an einem Workshop zur Prävention von Mediensucht teil.

Wenn aus wenigen Minuten mehrere Stunden werden

Dass das Thema die Lebenswirklichkeit der Jugendlichen trifft, zeigten die Gespräche im Anschluss an den Workshop. Mehrere Schülerinnen und Schüler berichteten, dass sie täglich viele Stunden am Smartphone verbringen. Besonders soziale Medien wie TikTok nehmen dabei einen großen Teil ihrer Freizeit ein. Ein Schüler erzählte, dass er nach der Schule häufig zunächst am Smartphone entspanne und seine Hausaufgaben auf den späten Abend verschiebe. Durch den Workshop sei ihm bewusst geworden, wie sich sein Medienkonsum auf seinen Schlaf, seine schulischen Leistungen und sein Wohlbefinden auswirken könne. Er wolle deshalb seine Gewohnheiten verändern.

Ein anderer Schüler berichtete, dass er täglich mehrere Stunden auf TikTok verbringe und Schwierigkeiten habe, seine Bildschirmzeit zu reduzieren. Die im Workshop vorgestellte 30-Tage-Challenge möchte er nutzen, um seinen Medienkonsum schrittweise zu verändern.

Die Rückmeldungen zeigen, dass die Jugendlichen nicht nur Informationen über die Risiken übermäßiger Mediennutzung mitgenommen haben. Sie haben auch begonnen, ihr eigenes Verhalten zu hinterfragen und konkrete Veränderungen für ihren Alltag ins Auge zu fassen.

Schulsozialarbeiter: Workshop erreicht Jugendliche in ihrer Lebenswirklichkeit

Für Frank Böhm, Schulsozialarbeiter am Städtischen Gymnasium Olpe, ergänzt LebensECHT die bestehende Medienarbeit der Schule. Bereits ab der fünften Klasse beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit sicherer Internetnutzung und Gefahren wie Cybergrooming. In der siebten Klasse wird unter anderem Cybermobbing thematisiert.

Als digitale Schule nutzt das Gymnasium zudem digitale Endgeräte im Unterricht. Umso wichtiger sei es, den Jugendlichen auch einen bewussten Umgang mit ihrer eigenen Mediennutzung zu vermitteln. Der Workshop in der zehnten Klasse knüpft an die bisherigen Präventionsangebote an und richtet den Blick auf die persönlichen Erfahrungen der Jugendlichen.

„Natürlich kann man ganz viele Informationen an die Schülerinnen und Schüler im Unterricht weitergeben. Aber sie wirklich zu berühren, das Thema für sie begreifbar zu machen und einen Bezug zu ihrer Lebenswelt herzustellen, ist schwierig. Und das hat anscheinend dieser kurze Workshop geschafft“, berichtet Frank Böhm.

Besonders beeindruckt habe ihn die Rückmeldung einer Schülerin. Sie habe erzählt, dass sie sich durch den Workshop erstmals persönlich von einem Präventionsthema angesprochen gefühlt habe. Die Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Bildschirmzeit habe sie dazu gebracht, über Veränderungen in ihrem Alltag nachzudenken.

 

LebensECHT: Prävention für Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte

 

Mit LebensECHT engagiert sich die VIACTIV Krankenkasse für die Prävention von Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen. Gemeinsam mit dem Projektpartner OFFLINE HELDEN bringt die Krankenkasse das Thema an zehn Schulen in ganz Deutschland. Die Initiative verfolgt drei zentrale Ziele: Jugendliche für die gesundheitlichen Risiken übermäßiger Bildschirmzeit sensibilisieren, ihre Fähigkeit zur selbstbestimmten Mediennutzung stärken und Eltern sowie Lehrkräfte bei der Medienerziehung unterstützen. Das Projekt umfasst Workshops für Schülerinnen und Schüler der sechsten sowie der neunten und zehnten Klassen. Ergänzend werden Elternabende und Fortbildungen für Lehrkräfte angeboten.

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