Zur Urlaubsvorbereitung gehört auch Gesundheitsvorsorge

21.02.2018

Gegen die meisten Infektionskrankheiten kann man sich impfen lassen, sollte dies aber rechtzeitig planen. © Spaces Images / 191 42-52976373 / Corbis

Bochum: Neue Länder kennenlernen, die Welt erforschen – unvergessliche Erinnerungen an die schönste Zeit des Jahres. Es gibt aber auch Reiseandenken anderer Art. Infektionskrankheiten etwa, die uns auf Reisen ereilen und an deren mögliche Folgen wir noch zu Hause leiden – Typhus, Malaria, Hepatitis. Nicht in jedem Fall ist es so dramatisch, doch ein Risiko, sich auf Reisen zu infizieren, besteht immer. Daher sollte Impfschutz Teil der Urlaubsvorbereitung sein.


In welchen Ländern welche Gesundheitsgefahren für Reisende lauern, darüber gibt das Centrum für Reisemedizin ( www.crm.de ) Auskunft. Es nennt für alle Reiseländer Impfempfehlungen, die auch von der Art des Reisens abhängen können. Denn für Rucksacktouristen bestehen andere Risiken als für Hotelgäste, die ihren Urlaub am Pool verbringen. Darüber hinaus gibt es Länder, in die eine Einreise nur möglich ist, wenn vorher notwendige Impfungen erfolgt sind. Auf Anforderung fasst das Centrum für Reisemedizin alle wichtigen Informationen In einem Reise-Gesundheitsbrief zusammen. Er kann über den Mitgliederbereich der VIACTIV www.viactiv.de/meine-viactiv kostenlos angefordert werden.

Aber nicht nur in exotischen Ländern gefährden Infektionen die Gesundheit. Zecken, die eine Frühsommer-Meningoenzephalitis – kurz FSME – übertragen können, gibt es zum Beispiel schon „vor der Haustür“.

Gegen die meisten Infektionskrankheiten kann man sich impfen lassen, sollte dies aber rechtzeitig planen. Denn für eine Grundimmunisierung benötigt man oft mehrere Impfungen. So besteht der vollständige Schutz gegen FSME aus drei Impfungen. Die ersten beiden im Abstand von ein bis drei Monaten. Erst zwei Wochen nach der zweiten Impfung ist der Körper weitgehend gewappnet. Wer also geschützt im Mai zum Wandern nach Österreich will, sollte jetzt einen Impftermin vereinbaren. Um die Immunisierung abzuschließen, ist eine dritte Impfung nach neun bis zwölf Monaten notwendig.

In Gegenden mit geringen Hygienestandards sollte man zudem auf jeden Fall einige einfache Regeln einhalten, um das Gesundheitsrisiko zu reduzieren:

  • Händewaschen nicht vergessen

    Eine Ansteckung mit Erregern, die zum Beispiel Durchfall verursachen, ist auch über infizierte Oberflächen wie Türklinken möglich. Umso wichtiger ist es, sich regelmäßig die Hände zu waschen – in jedem Fall vor dem Essen. Eine gründliche Reinigung dauert mindestens 30 Sekunden.
  • Bei Essen und Trinken gilt: „Cook it, peel it or forget it“ (Kochen Sie es, schälen Sie es oder vergessen Sie es).

    In rohen Lebensmitteln tummeln sich gerade in exotischen Ländern häufig Erreger, die Durchfall verursachen können. Daher sollten Lebensmittel nur gekocht verzehrt werden. Auf Salate oder rohes Gemüse sollte man verzichten - das gilt auch für Saucen, Eiscreme, Dips und Desserts, die rohe Eier enthalten könnten.

    Auch Obst kann eine Infektionsquelle für gefährliche Erreger sein. Daher sollte man auf Obst verzichten, das man nicht schälen kann.

    Während man hierzulande bedenkenlos Wasser aus der Leitung trinken kann, sollte man vor allem in fernen Regionen vorsichtig sein. Nutzen Sie am besten nur in Flaschen abgefülltes Trinkwasser (achten Sie auf den Originalverschluss!) und verzichten Sie auf Eiswürfel etwa im Cocktail. Zum Zähneputzen sollte man ebenfalls Wasser aus der Flasche nutzen oder das Wasser vor dem Gebrauch abkochen.

Reiseimpfschutz ist keine Kassenleistung. Dennoch bietet die VIACTIV Krankenkasse ihren Versicherten die vollständige Kostenübernahme von Reiseschutzimpfungen als Zusatzleistung. Informationen und Fragen zum Thema Impfschutz auf Reisen unter 0800 1405 5412 2090.

Über die VIACTIV Krankenkasse:
Die VIACTIV betreut mit etwa 1.500 Mitarbeitern bundesweit an nahezu 60 Standorten über 700.000 Versicherte und 110.000 Firmenkunden, Vertragspartner und Leistungserbringer. Damit ist sie eine der größten Krankenkassen in Deutschland. Hauptsitz ist Bochum (NRW).
VIACTIV ist hervorgegangen aus Fusionen der Betriebskrankenkassen namhafter Betriebe: u.a. Krupp, Mannesmann, Opel, Dräger, Evonik, LWL, Werften in Rostock und Wismar.

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