Was hilft gegen kalte Füße?

20.11.2015

Ein warmes Fußbad lässt Eisbeine auftauen.

Bochum: Im Herbst fallen die Temperaturen und damit steigt die Wahrscheinlichkeit für kalte Füße. Wer frühmorgens auf Bus oder Bahn warten muss, wird dies eiskalt bestätigen müssen. Meist ist Abhilfe durch angemessene Bekleidung schnell zu schaffen. Doch wenn es trotz wärmender Kleidung und angemessenen Schuhwerks keine Besserung gibt, sollte der Arzt befragt werden.


Die Empfindung, man habe Eisklumpen statt Füße, entsteht durch unzureichende Durchblutung der Extremitäten. Das kann Frauen wie Männer gleichermaßen treffen. In den meisten Fällen ist die Ursache eine harmlose Störung des Kreislaufs. Weil das Blut in den Extremitäten nicht ausreichend zirkulieren kann, werden die Füße kalt. Ein zu niedriger Blutdruck kann möglicherweise der Grund für die Eisbeine sein.

Kalte Füße – vor allem wenn sie ganzjährig auftreten – könnten aber auch auf eine ernsthafte Gefäßerkrankung hindeuten. Bei einer Verengung der Gefäße werden am Ende die Füße schlechter durchblutet und frieren. Betroffen sind oft Menschen mit einer chronischen Erkrankung oder Raucher.

Ob es sich um krankheitsbedingte kalte Füße handelt, kann der Arzt feststellen: Schmerzen die kalten Füße zusätzlich bei Bewegung und verfärben sie sich, sollte man die Beschwerden auf jeden Fall abklären lassen – auch wenn nur eine Seite betroffen ist. Dauerhaft kalte Füße zu haben, kann auch Begleiterscheinung einer bestehenden Erkrankung sein oder eine Nebenwirkung von Arzneimitteln.

Sind medizinische Ursachen ausgeschlossen, lässt sich die Durchblutung der Füße durch vermehrte Bewegung schnell verbessern. Kraftvolles Gehen, mit den Füßen wippen, Zehenrollen oder Hüpfen hilft garantiert. Beim Sitzen darauf achten, den Blutfluss nicht abzuschneiden oder einzuengen - also die Beine nicht übereinander schlagen. Auch die Füße zu massieren oder ein warmes Fußbad verbessert die Zirkulation des Bluts und lässt die Eisbeine auftauen.

Und wenn zum Schluss die Nachtruhe auf dem Spiel steht, helfen Wärmflaschen und dicke Socken.

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