Vorsicht: Sturzgefahr

23.01.2015

Im Winter steigt die Zahl der Knochenbrüche sprunghaft an.

Bochum: Es ist Winter – Eis und Schnee fordern ihren Tribut. Denn wenn es glatt ist auf Straßen und Wegen, steigt die Zahl der Unfälle und Stürze - und damit auch der Knochenbrüche sprunghaft an. Am häufigsten sind Brüche im Bereich des Handgelenkes – medizinisch: distale Radiusfraktur – und des Unterschenkels. Aber auch andere Knochen - Becken, Schulter, Oberschenkel, Schädel und Wirbelkörper - brechen oft unter der Last stürzender Körper.


Um Stürze bei glattem Untergrund zu vermeiden, sind Schuhe mit kräftigem Profil hilfreich. Zugegeben, das sieht meist nicht sonderlich elegant aus, aber das tun eingegipste Arme und Beine auch nicht. Daher Pumps und Lackschuh nicht auf dem Weg durch Eis und Schnee anziehen - zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit. Aber mitnehmen, zum Wechseln und erst dort anziehen, das ist schlau. Eventuell sind Schuhspikes ein Kompromiss; sie machen einen normalen Schuh winterfester und lassen sich schnell unterschnallen.

Ist es glatt, herrscht in den Notaufnahmen der Krankenhäuser Hochbetrieb. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Menschen mit Gangunsicherheit, etwa weil die Balance gestört ist oder die Beweglichkeit eingeschränkt. Etwa ein Drittel aller Knochenbrüche erleiden Männer im Alter von 70plus, bei den Frauen ist der Anteil mit 50 Prozent noch höher - analysierte das Robert Koch-Institut in Berlin 2013.

Oft leiden Ältere an Osteoporose, sie lässt die Knochen schneller brechen und langsamer heilen. Daher sollten gerade sie überlegen, ob man bei Rutschgefahr nicht besser zuhause bleibt. Und wenn das nicht geht, dann ist der Gang auf unsicherem Geläuf mit passendem Schuhwerk – knöchelhoch ist gut, das gibt mehr Halt – und unterstützender Begleitung sicherer. Übrigens: Auch für Gehstöcke gibt es Spikes.

54.320 gesetzlich Krankenversicherte - meldete der GKV Spitzenverband 2014 - wurden allein im Februar 2012 nach der Behandlung ihrer gebrochenen Knochen aus dem Krankenhaus entlassen. Viele Brüche wären allerdings vermeidbar gewesen, wenn sich die Menschen vernünftiger verhalten hätten.

„Warum muss zum Beispiel ein Hochbetagter im Schnee selber prüfen, ob es draußen vor der Tür wirklich glatt ist“, wundern sich die Gesundheitsexperten der BKK vor Ort. „Und das Fahrrad ist bei Eis und Schnee sicher kein geeignetes Fortbewegungsmittel.“

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