Pollen schon wieder auf Reisen

11.02.2015

Heuschnupfen noch während der Wintermonate kommt immer häufiger vor.

Bochum: Frühblüher lassen bereits wieder ihre Pollen fliegen – allen voran Haselnuss und Erle. Zum Verdruss betroffener Allergiker. Denn damit ist die allergie- und beschwerdefreie Zeit erst einmal wieder vorbei.

Zwar ist der kalendarische Frühlingsanfang erst am 20. März, aber er kündigt sich bereits jetzt schon an. Die Tage werden seit einiger Zeit wieder länger, die Sonne – wenn sie denn mal scheint – wärmt bereits und die Pollen fliegen bei dem milden Winter wieder früh. Damit beginnen für viele Allergiker wieder die bekannten Qualen – die Augen jucken und tränen, die Schleimhäute schwellen an, Niesattacken rauben den Atem.

„Heuschupfen im Februar ist nicht selten, denn seit einigen Jahren geben Pflanzen immer früher und länger Pollenallergene ab“, erklären die Gesundheitsexperten der BKK vor Ort. „Für Haselnuss und Erle sind Februar und März Hauptblütezeit. Bei Ulme, Pappel, Birke und anderen Pflanzen kann der Pollenflug ebenfalls schon im Februar beginnen und setzt sich zum Teil bis in die Jahresmitte fort.“

Für Menschen mit Pollenallergien ist das sehr belastend und sie versuchen mit allen Mitteln die Beschwerden schnell und dauerhaft zu lindern. Arzneimittel, sogenannte Antihistaminika, wirken je nach Wirkstoff etwa eine Stunde nach der Einnahme. Die Wirkung kann bis zu 24 Stunden anhalten. Nasensprays und Augentropfen versprechen eine schnelle Linderung bei akuten Beschwerden. Ihre Wirkung lässt aber meist schnell nach. Doch Antihistaminika bekämpfen nur die Beschwerden und Symptome, nicht die Allergie selbst.

Eine dauerhaftere Lösung kann daher eine Hyposensibilisierung bieten. Dabei werden Allergene über einen längeren Zeitraum in das Fettgewebe des Oberarms gespritzt, wobei die Dosis stetig gesteigert wird. So gewöhnt sich das Immunsystem an die Allergene, die Überreaktionen lassen nach. Allerdings soll die Behandlung in der allergiefreien Zeit erfolgen. Wer also auf Mittel- oder Spätblüher wie Beifuß, Ambrosia oder Wegerich reagiert, kann daher auch jetzt noch mit einer Behandlung beginnen.

Auch Homöopathie kann eine Möglichkeit sein, die Beschwerden längerfristig einzudämmen und dauerhaft die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Sowohl für die schulmedizinische als auch eine homöopathische Behandlung – außer homöopathischen Arzneimitteln - übernimmt die BKK vor Ort die Kosten.

Die Gesundheitsexperten der BKK vor Ort warnen davor, allergische Reaktionen auf Blütenpollen nicht ernst zu nehmen. Oft entwickeln sich daraus chronische Atemwegserkrankungen oder Asthma. Daher sollte eine vom Arzt verordnete Therapie konsequent eingehalten werden.

Welches die richtige Therapie bei Husten, Schnupfen und Triefaugen ist und ob dies wirklich allergische Reaktionen auf den Pollenflug sind, kann der Arzt nach einer gründlichen Untersuchung und einem Allergietest entscheiden.

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