Keine Kurse in der Kantine

27.02.2015

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist mehr als Äpfel an Mitarbeiter zu verteilen.

Bochum: Das Verständnis von Gesundheit im Betrieb hat sich erheblich gewandelt. Waren noch vor einigen Jahren Gesundheitskurse im Betrieb der Standard der Betrieblichen Gesundheitsförderung, rangieren die klassischen Gesundheitskurse jetzt eher am Ende der Maßnahmenskala. Gesundheit im Betrieb wird mittlerweile überwiegend als Managementaufgabe verstanden.


Die Gesundheitskennzahlen der BKK Vor Ort sprechen eine deutliche Sprache. So steigen Zahl und vor allem Dauer von Erkrankungen mit dem Alter der Beschäftigten deutlich an. Auf Beschäftigte, die älter als 56 Jahre sind, entfallen zum Beispiel bei den Muskel- und Skeletterkrankungen nahezu doppelt so viele Arbeitsunfähigkeitsfälle wie bei den Kollegen zwischen 26 und 35 Jahren. Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage steigt um das Vierfache gegenüber den unter 25jährigen. Auch bei den psychischen Erkrankungen steigen die Arbeitsunfähigkeitstage mit dem Alter an und führen zu den meisten Frühverrentungen.

Fachkräftemangel, Rente mit 67 und insgesamt älter werdende Belegschaften machen eine Auseinandersetzung mit dem Thema „Gesundheit im Betrieb“ immer dringlicher – auch in kleinen und mittleren Unternehmen. Daher hat die BKK vor Ort gemeinsam mit dem Dachverband der Betriebskrankenkassen eine Informationskampagne gestartet, Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) gerade in kleinen und mittleren Unternehmen bekannter zu machen. Gefördert wird das Vorhaben durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA.

Zu den wichtigsten Voraussetzungen für ein erfolgreiches BGM gehört eine durch Wertschätzung und Achtsamkeit geprägte Unternehmenskultur. Die Maßnahmen erstrecken sich über eine möglichst gesundheitsgerechte Gestaltung der Arbeit und Arbeitsplätze, Schulungen der Führungskräfte und Mitarbeiter oder bedarfsgerechte Gesundheitsfördermaßnahmen.

„Wer es mit der Gesundheit seiner Mitarbeiter im Betrieb ernst meint, muss mehr tun als Äpfel verteilen oder Rückenkurse in der Kantine anbieten“ urteilt Jürgen Clemens, Leiter des Bereichs Gesundheit bei der BKK vor Ort. „Mitarbeiter brauchen gesunde Arbeitsplätze, gesundheitsorientierte Führungskräfte und vor allem eine Unternehmenskultur, in der Gesundheit als besonderes Gut verstanden und geschützt wird.“

Weitere Informationen unter www.bkkvorort.bkk-bgm.de/

Über die BKK vor Ort:
Die BKK vor Ort betreut mit etwa 1.500 Mitarbeitern bundesweit an über 70 Standorten rund 780.000 Versicherte und ca. 110.000 Firmenkunden, Vertragspartner und Leistungserbringer. Damit ist sie eine der größten Krankenkassen in Deutschland.
Sitz der BKK vor Ort ist Bochum in Nordrhein-Westfalen.

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BKK vor Ort
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