Gesundheitssurfer wünschen sich Unterstützung

01.06.2016

© Heide Benser / 42-19747999 / Corbis; Gesundheitssurfer wünschen sich Unterstützung durch Arzt und Krankenkasse

Bochum: Der typische Gesundheitssurfer auf den Internetseiten der VIACTIV Krankenkasse ist weiblich, zwischen 50 und 59 Jahre alt und hat einen Realschulabschluss. Das ergibt eine Teilauswertung des diesjährigen EPatient Surveys. Seit 2010 ist der EPatient Survey die größte online-Befragung von Gesundheitssurfern für den deutschsprachigen Raum. Die Federführung liegt beim Berliner Marktforschungs- und Strategieunternehmen EPatient RSD GmbH.


76,2 Prozent der Befragten suchen auf den VIACTIV Seiten für sich selbst nach Informationen und Angeboten zur Gesundheit im Netz. Hauptanlass ist für 44,2 Prozent der Befragten eine akute Veränderung – das können plötzlich aufkommende Krankheitssymptome, eine Diagnose, aber auch eine Schwangerschaft sein. Rund 30 Prozent der Befragten informieren sich ohne besonderen Anlass zu allgemeinen Gesundheitsthemen und gesundheitsorientiertem Verhalten. 26 Prozent der Surfer sind chronisch krank und suchen spezielle Informationen zu ihrer Erkrankung sowie möglichen Therapien. Hauptindikationen sind dabei Probleme des Bewegungsapparates (33,3 %) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen (21,8 %). Rund 20 Prozent der Surfer sind an Themen der Kindergesundheit interessiert.
 
Oft geht es den Surfern um das Hinterfragen und die Bewertung einer anstehenden Therapie bzw. Änderung in einer laufenden Therapie. 25 Prozent der Nutzer informieren sich gezielt vor anstehenden Operationen. Genutzt werden vor allem Arzt-Bewertungsportale (38,6 %) sowie Klinik-Bewertungsportale (33,3 %) mit Erfahrungsberichten von Patienten. Der Internethandel spielt bei den Surfern offenbar ebenfalls eine wichtige Rolle. Knapp 40 Prozent der Befragten haben schon einmal Medizinprodukte, Hilfsmittel oder Arzneimittel im Internet gekauft. 28,2 Prozent der Befragten nutzen das Internet für Medikamenten-Checks. Zunehmend interessant sind auch online-Lernprogramme zum Beispiel zur gesunden Ernährung.

Neben dieser eher „klassischen“ Internetnutzung bietet der Markt zunehmend interaktive Gesundheitsdienste auch als Apps an. Hier gibt es bei den VIACTIV-Surfern nur sehr sporadische Erfahrungen. Allerdings gaben 9 Prozent aller Befragten an, eine App speziell für ihre Erkrankung zu nutzen, die bei der Bewältigung von Alltagsthemen geholfen habe. Weitere 6 Prozent nutzen eine spezielle App, die an die Einnahme von Medikamenten erinnert und beim richtigen Umgang mit Arzneimitteln helfen soll. 46 Prozent der Nutzer einer Medikamenten-App bestätigten, dadurch ihre Arzneimittel regelmäßiger einzunehmen.

Bei der Suche nach Internetinformationen und -diensten wünschten sich 51 Prozent der Nutzer die Unterstützung durch ihren Arzt, 34 Prozent durch ihre Krankenkasse.

Über die VIACTIV Krankenkasse:
Die VIACTIV betreut mit etwa 1.500 Mitarbeitern bundesweit an über 60 Standorten ca. 740.000 Versicherte und 110.000 Firmenkunden, Vertragspartner und Leistungserbringer. Damit ist sie eine der größten Krankenkassen in Deutschland. Hauptsitz ist Bochum (NRW).
VIACTIV ist hervorgegangen aus Fusionen der Betriebskrankenkassen namhafter Betriebe: u.a. Krupp, Mannesmann, Opel, Dräger, Evonik, LWL, Werften in Rostock und Wismar.

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