Deutschland will aktiver werden - aber wie?

13.04.2018

Präsentieren das Online-Tool: Profifußballer Christoph Metzelder (li.) und Professor Ingo Froböse (re.) Bild: VIACTIV, Carsten Bender

Bochum: Viele Menschen in Deutschland wollen offenbar aktiver werden und sich dazu sportlich stärker betätigen, das ergab eine Online-Umfrage im Auftrag der VIACTIV Krankenkasse. 96 Prozent der 1501 befragten Personen gaben an, mit Hilfe von Sport aktiver werden zu wollen. Rund zwei Drittel der Befragten waren Frauen. Die Teilnehmer der Befragung kommen aus allen Altersgruppen, die größte Gruppe war zwischen 30 und 40 Jahren alt, Menschen über 60 Jahre stellten noch rund 9 Prozent an der Befragung, Personen unter 20 Jahren lediglich 4 Prozent.


Die Motivation sportlich aktiv werden zu wollen ist unterschiedlich. Über 40 Prozent der Befragten nannten als Ziel abnehmen zu wollen, bei einem Viertel der Befragten stand der Muskelaufbau im Vordergrund, 17 Prozent wollten ihre Ausdauer verbessern und 16 Prozent beweglicher werden. Gewichtsreduktion setzten sich vor allem Frauen als Ziel (47 Prozent). Bei Männern hielten sich Gewichtsreduktion und Muskelaufbau als Ziel sportlicher Betätigung mit jeweils knapp einem Drittel die Waage.

Für 45 Prozent der Befragten ist der Trainer kompetenter Ansprechpartner für den Sport, 34 Prozent nutzen das Internet. Dabei vertrauen Frauen zu 52 Prozent deutlich mehr auf die Kompetenz ihrer Trainer als Männer (35 Prozent), diese messen dem Internet die meiste Kompetenz zu (37 Prozent). Von Büchern lassen sich nur 11 Prozent der Befragten anleiten, von Freunden lediglich 10 Prozent.

Welche Sportart zu den genannten Zielen und vor allem zu den persönlichen Vorlieben passt, ist vielen Befragten nicht bekannt – das gilt für immerhin 30 Prozent der Frauen und 48 Prozent der Männer. Wie man in eine neue Sportart, die den Neigungen und den Zielsetzungen besser entspricht, einsteigt, weiß jeder zweite Teilnehmer nicht wie das Problem zu lösen ist – bei den Männern sind es sogar 57 Prozent.

„Sportlich aktiv sein wollen offenbar viele Menschen, klare Ziele warum haben sie und was sie mögen wissen sie. Aber welche Sportart sich für sie am besten eignet, da scheint es große Defizite zu geben“, so Reinhard Brücker, Vorstandsvorsitzender der VIACTIV Krankenkasse. „Hier wollen wir zukünftig mehr Hilfestellung leisten.“

Als Lösung des Problems entwickelte die Kölner Gesundheitsagentur fischimwasser unter der wissenschaftlichen Leitung von Gesundheitsexperte und Sportwissenschaftler Prof. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln das Online-Tool ACTIV-O-MAT. „Wir haben einen Algorithmus entwickelt, der jedem User nach nur zwölf Fragen seine individuellen Top-Sportarten aufzeigt“, erklärt Professor Froböse.

Zu jeder Sportart – zum Start werden es zunächst 50 Sportarten sein – gibt es ein Betreuungskonzept, das den Einstieg erleichtert, erste Trainingsübungen zum Mitmachen und zu jeder Sportart passende Vereine in der Nähe, die dem Nutzer angezeigt werden.

Mit der Präsentation auf der FIBO ist das Tool unter www.activomat.de online.

Über die VIACTIV Krankenkasse:
Die VIACTIV betreut mit etwa 1.500 Mitarbeitern bundesweit an nahezu 60 Standorten über 700.000 Versicherte und 110.000 Firmenkunden, Vertragspartner und Leistungserbringer. Damit ist sie eine der größten Krankenkassen in Deutschland. Hauptsitz ist Bochum (NRW).
VIACTIV ist hervorgegangen aus Fusionen der Betriebskrankenkassen namhafter Betriebe: u.a. Krupp, Mannesmann, Opel, Dräger, Evonik, LWL, Werften in Rostock und Wismar.

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