Den eigenen Körper zu formen und dabei beim Essen und im Fitnessstudio hart gegen sich selbst zu sein – nicht nur in den sozialen Medien findet man dafür Lob und Anerkennung. Denn schlank zu sein, entspricht nicht nur einem gängigen Schönheitsideal, sondern wird auch mit einem gesunden und aktiven Lebensstil in Verbindung gebracht.
Aber was, wenn es gar nicht darum geht, gesünder zu sein? Wenn sich der Drang, möglichst wenig zu essen und weiter an Gewicht zu verlieren, verselbstständigt hat? Wenn schon kleine Portionen einer ausgewogenen Mahlzeit Angst auslösen, davon dick zu werden?
Dann kann eine Magersucht dahinterstecken. Die auch „Anorexie“ oder „Anorexia nervosa“ genannte Erkrankung zählt wie die Bulimie und die Binge-Eating-Störung zu den Essstörungen. Damit sind psychische Erkrankungen gemeint, die sich in einem gesundheitsschädlichen Essverhalten niederschlagen.
Bei einer Magersucht gibt es vor allem in folgenden Bereichen Auffälligkeiten:
Im weiteren Verlauf und durch Begleiterkrankungen können zusätzliche Symptome auftreten: Der Hormonhaushalt gerät durcheinander und bei Mädchen und Frauen bleibt die Periode aus. Vor allem am Rücken und im Gesicht kann eine flaumartige Behaarung auftreten (Lanugo). Ängste und Niedergeschlagenheit können hinzukommen oder sich verstärken. Durch das Purging kann es je nach angewandter Methode zu Übelkeit, Sodbrennen oder Zahnschmerzen kommen.
Damit eine Magersucht entsteht, müssen in der Regel mehrere Ursachen und Auslöser zusammenkommen – ähnlich den Teilen eines Puzzles. Wahrscheinlich ist das Risiko zu erkranken unter anderem erblich beeinflusst.
Wer an einer Magersucht erkrankt ist, war häufig schon vorher unzufrieden mit der eigenen Figur und dem Gewicht und fühlte sich deshalb schlecht oder weniger wert.
Ein typischer Auslöser ist der Beginn der Pubertät. Sie bringt Veränderungen des Körpers, emotionale Unausgeglichenheit und neue Gefühle und Sorgen. Wenn auf die Figur bezogenes Mobbing – etwa in der Schule – hinzukommt, kann das ein zusätzlicher auslösender Faktor sein.
Schätzungen zufolge haben in Deutschland etwa 4 von 1000 Mädchen und jungen Frauen Magersucht. Bei Jungen und Männern ist Magersucht deutlich seltener. Vermutlich wird die Zahl männlicher Betroffener aber etwas unterschätzt.
Am häufigsten sind junge Menschen betroffen – also Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Bei vielen beginnt die Erkrankung in der Pubertät oder kurz danach. Eine Magersucht kann aber auch erst im Erwachsenenalter auftreten.
Ohne Behandlung verläuft eine Magersucht häufig chronisch. Das bedeutet, dass sie sich schleichend verschlechtert – auch wenn sich das Essverhalten zumindest phasenweise etwas stabilisieren kann.
Viele Betroffene haben zusätzlich zur Magersucht noch andere Erkrankungen, zum Beispiel eine Depression oder Zwangsstörung. Das kann es erschweren, die Magersucht zu überwinden.
Wahrscheinlich wirkt es sich auch ungünstig aus, wenn man eine Behandlung erst spät beginnt – also bereits sehr wenig wiegt und lange mit der Magersucht zu tun hatte. Wenn sehr viel Sport gemacht wird, gilt das Rückfallrisiko als erhöht.
Durch die Unterversorgung mit Kalorien bei gleichzeitig hohem Verbrauch durch Sport nimmt man immer mehr Gewicht ab. Diese Mangelernährung kann das Wachstum und die körperliche Entwicklung verzögern. Auch das Gehirn kann beeinflusst werden, sodass es noch schwerer fällt, sich auf etwas anderes als Essen und Abnehmen zu konzentrieren. So entsteht ein Teufelskreis, der die Magersucht immer stärker werden lässt.
Das Untergewicht, aber auch Purging-Maßnahmen wie der Missbrauch von Abführmitteln oder harntreibenden Medikamenten können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen, Kreislaufprobleme verursachen, Knochen, Nieren und Leber schädigen und das Immunsystem schwächen.
Außerdem erhöht Magersucht das Risiko für eine Selbsttötung (Suizid). Deshalb und wegen der körperlichen Auszehrung zählt die Magersucht zu den psychischen Erkrankungen, die am häufigsten lebensbedrohlich verlaufen. Die Lebenserwartung ist bei Magersucht niedriger als bei allen anderen psychischen Krankheiten wie zum Beispiel Depressionen oder Schizophrenie.
Häufig sind Kinder und Jugendliche erkrankt. Ihr Essverhalten führt oft zu Streit und Krisen, die die gesamte Familie belasten. Auch bei erwachsenen Betroffenen können die Partnerschaft, die Familie und der Freundeskreis durch die Essstörung schwer belastet sein.
Wer sich fragt, ob zum Beispiel das eigene Kind, eine Freundin oder man selbst eine Magersucht entwickelt, kann sich zunächst über typische Anzeichen einer Essstörung informieren. Das kann bei der Einschätzung helfen. Bei Hinweisen auf eine Magersucht ist es wichtig, sich an eine Ärztin oder einen Arzt, eine Psychotherapeutin oder einen Psychotherapeuten zu wenden – nur sie können eine genaue Diagnose stellen. Neben ausführlichen Gesprächen sind dazu körperliche Untersuchungen nötig.
Die folgenden Merkmale weisen – vor allem, wenn sie gleichzeitig auftreten – auf eine Magersucht hin:
Die Ärztin oder der Arzt prüft auch, ob es andere Gründe als eine Magersucht für das geringe Körpergewicht gibt, etwa eine Nahrungsmittelallergie – denn Untergewicht allein ist noch kein Beweis für eine Magersucht. Auch einige psychische Erkrankungen können den Appetit und das Essverhalten beeinflussen, etwa Depressionen oder Zwangsstörungen. Solche Erkrankungen treten oft zusätzlich zur Magersucht auf.
Oft werden weitere Tests gemacht, etwa Bluttests oder Röntgenaufnahmen, um zu prüfen, ob die Mangelernährung bereits Organe geschädigt hat.
Die Behandlung einer Magersucht hat mehrere Ziele: wieder an Gewicht zunehmen, schädliches Essverhalten ablegen und sich wieder wohl und wertvoll fühlen. Fachleute empfehlen bei einer Magersucht in erster Linie eine Psychotherapie. Wichtig ist dabei, dass die Therapeutin oder der Therapeut Erfahrung in der Behandlung dieser Essstörung hat.
Die Behandlung einer Magersucht kann sich aus folgenden Bausteinen zusammensetzen:
Bei Erwachsenen mit Magersucht können eine kognitive Verhaltenstherapie oder andere Formen der Psychotherapie hilfreich sein, etwa ein tiefenpsychologischer Ansatz. Bei Kindern und Jugendlichen wird die Familie in der Regel miteinbezogen.
Der Text „Psychische Probleme: Wo gibt es Hilfe?“ informiert, wie man bei Essstörungen und anderen psychischen Erkrankungen den Weg in eine passende Behandlung findet.
Medikamente spielen bei Magersucht eher eine geringe Rolle. Wenn zum Beispiel eine Psychotherapie nicht ausreichend hilft, werden zusätzlich manchmal bestimmte Neuroleptika oder Antidepressiva eingesetzt. Allerdings ist keins der Mittel für die Behandlung einer Magersucht zugelassen.
Das Gewicht wieder auf ein gesundes Niveau anzuheben, ist ein wichtiger Baustein der Behandlung. Fachleute empfehlen eine Gewichtszunahme von bis zu einem halben Kilogramm pro Woche. Wenn das Gewicht längere Zeit stabil ist, setzt zum Beispiel bei Mädchen und Frauen auch die Periode wieder ein.
Wie sich das Gewicht am besten steigern lässt, ist nicht gut untersucht. Fachleute gehen davon aus, dass es nicht nötig ist, die Kalorienmenge sehr vorsichtig zu erhöhen. Sie empfehlen ein individuell angepasstes Vorgehen. Generell gilt eine ausgewogene Mischkost als sinnvoll, die mit Getränken mit hohem Energiegehalt (Trinknahrung) kombiniert werden kann.
Wenn Betroffene zuvor kaum noch etwas gegessen haben, ist ihr Stoffwechsel auf den Hungerzustand eingestellt. Außerdem ist ihr Körper ausgetrocknet. Zu Beginn der Behandlung kann die höhere Nahrungsaufnahme den Wasser- und Salzhaushalt durcheinanderbringen. Deshalb werden nicht nur das Gewicht, sondern auch Blutwerte kontrolliert. Wenn nötig, können fehlende Vitamine oder Mineralien wie Phosphat zusätzlich eingenommen werden.
Oft werden verschiedene Behandlungsansätze kombiniert. Sie können jeweils ambulant in Anspruch genommen werden. Viele Betroffene gehen aber zumindest zeitweise in eine Klinik. Dort werden meist unterschiedliche Behandlungen am selben Ort angeboten. Vom Umfeld abgeschirmt und aus der Familie für einige Zeit herausgenommen zu sein, hat für manche einen zusätzlichen positiven Effekt. Aus den Erfahrungen ihrer Mitpatientinnen und -patienten können viele Kraft und Zuversicht schöpfen. Außerdem gibt es oft direkt in den Einrichtungen stärkende sportliche und kreative Angebote.
Manchmal ist die Klinik auch der richtige Ort, weil eine erkrankte Person nicht behandelt werden will, obwohl ihr Untergewicht lebensbedrohlich ist oder die Gefahr der Selbsttötung (Suizid) besteht. Selten wird die Person dann unter strengen Auflagen auch gegen ihren Willen behandelt, etwa per Zwangsernährung.
Bei Erwachsenen mit einer Essstörung kommt generell eine strukturierte Selbsthilfe infrage. Damit sind Informationen und Anleitungen gemeint, mit denen man eigenständig verhaltenstherapeutische Übungen machen und sich mit der Erkrankung auseinandersetzen kann. Das ist aber bei Magersucht in der Regel nicht ausreichend. Die Materialien, etwa ein digitales Essenstagebuch, können aber zum Beispiel nach einem Klinikaufenthalt zur Rückfall-Vorbeugung genutzt werden oder Angehörigen helfen, die Erkrankung besser zu verstehen. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit hat Informationen und Links dazu zusammengestellt, wie man sich im Angebot verschiedener Programme und Apps zurechtfinden kann.
Es erfordert Geduld von allen Beteiligten und kann Jahre dauern, bis die Behandlung insgesamt abgeschlossen ist. Ungefähr ein Drittel der Patientinnen und Patienten hat auch danach noch Probleme, etwa Ängste oder ein geringes Selbstvertrauen wegen der Figur – oder es kommt sogar zu einem Rückfall in das alte Essverhalten. Den meisten hilft eine Behandlung aber nachhaltig, vor allem, wenn sie frühzeitig begonnen wird.
Bei einer Magersucht ist es wichtig, nach einer abgeschlossenen Therapie weiter aufmerksam zu bleiben. Denn alte Denk- und Verhaltensmuster können sich einschleichen oder sogar wieder Probleme mit dem Essen auftreten. Betroffene und ihre Angehörigen werden während der Behandlung auf einen möglichen Rückfall vorbereitet. Oft endet die Behandlung auch nicht abrupt, sondern schrittweise: Dann kann man sich zum Beispiel über einen längeren Zeitraum bei der Therapeutin oder dem Therapeuten melden und einfach berichten, was in der Zwischenzeit passiert ist.
Um Rückfällen vorzubeugen oder sie früh zu erkennen, können sich nach einer Behandlung in einer Klinik zunächst ein Aufenthalt in einer Tagesklinik und dann einige ambulante Termine anschließen. Manche betroffene Jugendliche oder junge Erwachsene kehren auch nicht direkt in den Alltag zurück, sondern gewöhnen sich erst einmal in betreuten Wohngemeinschaften an ein Leben nach der Magersucht.
Oft sind Sozialtherapeutinnen oder -therapeuten in die Behandlung und Nachsorge einbezogen. Sie helfen dabei, in den Alltag zurückzufinden – zum Beispiel zu organisieren, dass verpasster Unterricht oder versäumte Prüfungen nachgeholt werden können. Oder sie begleiten den Wiedereinstieg ins Berufsleben.
Ein wichtiger Aspekt ist für viele, sich in einer geeigneten Selbsthilfegruppe mit anderen Betroffenen regelmäßig auszutauschen, sich gegenseitig zu stärken und anderen Mut zu machen. Selbsthilfegruppen treffen sich zum Beispiel in geeigneten Räumen von Beratungsstellen. Es gibt auch digitale Gruppenangebote. Dabei ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Gruppen, Foren und Communities die Teilnehmenden bei der Genesung von der Magersucht unterstützen – und nicht zum Beispiel Untergewicht verherrlichen und damit die Erkrankung noch fördern. Bei der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (NAKOS) kann online bundesweit nach einer passenden Selbsthilfeadresse gesucht werden.
Eine Magersucht belastet das Zusammenleben und den Kontakt zu anderen auf vielfältige Weise. Eltern, Geschwister, Partnerinnen und Partner, aber auch Freundinnen und Freunde stehen dem Chaos, das die Magersucht mit sich gebracht hat, oft hilflos gegenüber. Was ist nur los? Wieso ist er oder sie überhaupt krank geworden – bin ich schuld daran? Wer hilft uns jetzt? Solche Fragen sind typisch – und es ist wichtig, dass nahestehende Personen Antworten darauf finden.
Der Text „Essstörungen: Informationen für Eltern und Angehörige“ beschäftigt sich mit deren Fragen und Sorgen und gibt Hilfen für den Umgang mit einer Essstörung.
Die Hausarztpraxis ist meist die erste Anlaufstelle, wenn man krank ist oder bei einem Gesundheitsproblem ärztlichen Rat braucht. Bei Essstörungen sind zudem Kinderärztinnen und -ärzte, aber auch psychotherapeutische Praxen für Erwachsene oder Kinder und Jugendliche sowie Beratungsstellen geeignete erste Anlaufstellen. Im Verlauf der Behandlung wird man, falls nötig, in Facheinrichtungen überwiesen, zum Beispiel eine Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie oder für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.
Mehr Informationen zu Essstörungen sowie ein Beratungsangebot bietet das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (früher Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BZgA). Dort findet man auch weiterführende Links für die Suche nach ambulanten und stationären Behandlungseinrichtungen, die auf die Behandlung von Essstörungen spezialisiert sind.
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Erstellt am 23.07.2025
Nächste geplante Aktualisierung: 2028




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