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Phil Hermann, ein Mitarbeiter der VIACTIV Krankenkasse, im Interview. | VIACTIV Krankenkasse

Mitarbeitenden-Story von Phil Herrmann

von VIACTIV Krankenkasse | 14.09.2026
Bitte beachten Sie, dass sich die Aktualität der Inhalte immer auf das Veröffentlichungsdatum bezieht.
6min Lesezeit
Phil Hermann, ein Mitarbeiter der VIACTIV Krankenkasse, im Interview. | VIACTIV Krankenkasse

Phil Herrmann (26) startete 2019 seine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten bei der VIACTIV. Heute arbeitet er als Spezialist im Personalmanagement und ist dort insbesondere für das Recruiting zuständig. Neben der Arbeit studiert er berufsbegleitend und steht kurz vor dem Abschluss seines Studiums. Im Interview gibt er dir spannende Einblicke in seinen beruflichen Weg bei der VIACTIV und erzählt von seinen Aufgaben und seinem Arbeitsalltag.

Erzähl uns von deiner Reise bei der VIACTIV.

Ich habe am 1. August 2019 bei der VIACTIV angefangen und hier meine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten absolviert. Rückblickend war die Ausbildungszeit für mich unglaublich lehrreich. Besonders das Ausbildungsteam hat mich in meiner persönlichen und fachlichen Entwicklung sehr unterstützt und mir viel mit auf den Weg gegeben.

Nach meiner Ausbildung bin ich in das Team Auslandserstattung gewechselt und habe dort etwas mehr als ein Jahr als Sozialversicherungsfachangestellter gearbeitet. Auch an diese Zeit denke ich sehr gerne zurück. Ich konnte hier mit einem tollen Team zusammenarbeiten. Gleichzeitig wusste ich aber, dass ich noch mehr lernen möchte. Deshalb habe ich ein berufsbegleitendes Studium der Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie begonnen. Dabei habe ich schnell gemerkt, dass mich insbesondere die Themen Personal und Eignungsdiagnostik begeistern. Passenderweise wurde in dieser Zeit intern eine Stelle im Personalmanagement ausgeschrieben. Da hatte ich mir einen Gedanken gefasst, den ich danach weiterhin recht häufig gefasst habe: Ich versuche es einfach mal. Ich habe mich beworben und die Stelle erhalten. Heute arbeite ich seit mittlerweile drei Jahren als Spezialist im Personalmanagement und kann sagen, dass das eine der besten Entscheidungen meiner beruflichen Laufbahn war.

Und meine Vorerfahrungen aus der Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten nutzen mir sehr viel in meiner jetzigen Rolle: Ich kenne die Arbeitsweise in der Sachbearbeitung, weiß, wie die Programme genutzt werden und welche Herausforderungen der Arbeitsalltag mit sich bringt. Wenn ich mit Bewerbenden über typische Aufgaben, schwierige Gespräche mit Kundinnen und Kunden oder den Umgang mit herausfordernden Situationen spreche, kann ich dabei auf meine eigenen Erfahrungen zurückgreifen. Dadurch kann ich viele Situationen besser nachvollziehen und authentisch über die Anforderungen der Stelle sprechen. Außerdem habe ich in dieser Zeit ein deutlich tieferes Verständnis dafür entwickelt, wie eine Krankenkasse im Arbeitsalltag funktioniert.

Erzähle uns etwas von dir, deiner alltäglichen Arbeit und deiner Rolle.

Der größte Teil meiner Arbeit ist das Recruiting. Ich begleite unsere Auswahlverfahren von Anfang bis Ende. Das beginnt mit der Abstimmung der Stellenausschreibungen mit den Fachbereichen. Anschließend bespreche ich die Ausschreibungen mit unseren Gremien – also dem Personalrat und der Gleichstellung – und begleite den weiteren Ausschreibungsprozess. Ich kümmere mich außerdem um die eingehenden Bewerbungen, bereite gemeinsam mit den Fachbereichen die Interviewleitfäden sowie gegebenenfalls die Praxisaufgaben vor. Neben der Moderation der Bewerbungsgesprächen unterstütze ich zusätzlich in der Auswahlentscheidung.

Darüber hinaus beschäftige ich mich mit der Frage, wie wir unsere Recruitingprozesse kontinuierlich verbessern können. Dafür arbeiten wir in einem teamübergreifenden Recruitingteam eng zwischen dem Personalmanagement und der Personal- und Organisationsentwicklung zusammen, um unsere Prozesse weiterzuentwickeln und neue Ideen umzusetzen.

Recruiting ist allerdings nicht mein einziges Aufgabenfeld. Ich unterstütze beispielsweise das Talent Scouting als Moderator und bin Teilprojektleiter im KRITIS-Projekt. Dabei handelt es sich um ein Projekt zum Schutz von kritischen Infrastrukturen, in welchem ich das Teilprojekt „Personenbezogene Maßnahmen“ verantworte. Es gibt Tage, an denen ich von morgens bis abends Termine habe, und andere, an denen ich Zeit habe, Themen aufzuarbeiten oder konzeptionell zu arbeiten. Insgesamt ist mein Arbeitsalltag deshalb sehr abwechslungsreich.

Was macht deinen Job bei der VIACTIV einzigartig?

Es ist vor allem die Interaktion mit den Menschen, mit denen ich zusammenarbeiten darf. Ein gutes Beispiel sind Vorstellungsgespräche. Es macht mir Freude, Menschen dabei zu unterstützen, ihre anfängliche Nervosität abzulegen und zu erleben, wie sie von ihren Erfahrungen, ihren Erfolgen und ihren Zielen erzählen. Im besten Fall darf ich sie anschließend sogar ein Stück auf ihrem weiteren Weg begleiten. Eines der besten Gefühle ist für mich, wenn ich jemanden in einem Vorstellungsgespräch kennenlerne und dieselbe Person zwei Jahre später wiedersehe – dieses Mal, weil sie sich intern auf eine höherwertige Position bewirbt. Dann wird sichtbar, welche Entwicklung diese Person gemacht hat und was sie in der Zwischenzeit erreicht hat. Solche Momente sind unglaublich motivierend.

Ein weiterer Punkt ist die Gestaltungsfreiheit, die ich in meiner Rolle habe. Ich kann meine Aufgaben und Prioritäten gemeinsam mit meinem Team sehr eigenverantwortlich setzen. Wenn ich beispielsweise sehe, dass es gerade besonders wichtig ist, unsere Recruitingprozesse weiterzuentwickeln, kann ich mich darauf konzentrieren. Wenn zwei Wochen später das operative Geschäft Vorrang hat, verschieben wir andere Themen entsprechend. Diese Flexibilität ermöglicht es uns, auf aktuelle Anforderungen zu reagieren und gleichzeitig langfristige Themen voranzubringen. Natürlich stimmen wir uns dabei eng im Team ab. Trotzdem schätze ich es sehr, dass ich diese Freiräume habe.

Worauf bist du in deiner Berufslaufbahn bisher besonders stolz?

Wenn ich ein bisschen vorgreifen darf: Ich stehe kurz vor dem Abschluss meines Studiums und habe vor, in wenigen Tagen meine Bachelorarbeit abzugeben. Damit werde ich mein berufsbegleitendes Studium in Regelstudienzeit abschließen – parallel zu meiner Vollzeittätigkeit. Darauf bin ich stolz. Im Vorfeld haben mir viele gesagt, dass ich mir das gut überlegen soll und es sehr herausfordernd wird. Natürlich gab es Phasen, in denen es anstrengend war und ich mich durchbeißen musste. Umso mehr freut es mich, dass ich diesen Weg gegangen bin und ihn jetzt erfolgreich abschließen kann.

Worauf freust du dich in der Zukunft?

Wenn ich an die Zukunft denke, dann ist das Umfeld der gesetzlichen Krankenkassen aktuell sicherlich von vielen Veränderungen geprägt. Es ist schwer vorherzusagen, wie sich die Branche in den kommenden Jahren entwickeln wird. Gleichzeitig sehe ich bei der VIACTIV unglaublich viel Bewegung. Es entstehen neue Projekte, Strukturen verändern sich und es wird viel investiert, um Mitarbeitende intern weiterzuentwickeln. Genau das finde ich unglaublich spannend.

VIACTIV bist du außerhalb der Arbeit?

Aktuell steht wegen meiner Bachelorarbeit der Sport etwas hinten an. Sobald ich das Studium abgeschlossen habe, möchte ich aber wieder regelmäßig ins Fitnessstudio gehen und dort einen guten Ausgleich zur Arbeit schaffen. Bis mir mein Fahrrad gestohlen wurde, bin ich außerdem viel und regelmäßig Fahrrad gefahren. Das möchte ich auf jeden Fall wieder aufnehmen – dafür werde ich mir wahrscheinlich bald ein neues Fahrrad zulegen.

Und wenn das auch zählt: Ich verbringe meine Freizeit gerne im Stadion. Egal bei welcher Mannschaft von Borussia Dortmund – wenn es zeitlich passt, bin ich dort gerne als Zuschauer bei den Spielen dabei. Das gehört definitiv zu meinen Hobbys.

Welchen Tipp würdest du einer neuen Kollegin oder einem neuen Kollegen in der VIACTIV mitgeben?

Mein wichtigster Rat wäre: Traut euch einfach und geht den nächsten Schritt, auch wenn dieser im ersten Moment Angst macht. Egal, um was es geht: sei es eine interne Weiterbildung, mehr Verantwortungsübernahme in einem Projekt oder etwas anderes. Ich glaube, dass viele Menschen davon abgeschreckt sind, weil sie darüber nachdenken, was passiert, wenn es nicht funktioniert. Und bleiben dann lieber in ihrem sicheren Hafen. Gerade jetzt, wo wir so viele interne Weiterbildungsmöglichkeiten haben, ist meine Empfehlung, es einfach zu probieren. Und das „Schlimmste“, was passieren kann, wenn es nicht funktioniert, ist, dass ihr wichtige Erfahrungen sammelt.

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