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Das Licht im Dunkeln

von Magnus Horn | 28.01.2020
2min Lesezeit

In den Wintermonaten ist es mit der Helligkeit so eine Sache. Die Tage sind kürzer, die Sonne zeigt sich eher selten. Das kann schonmal für schlechte Stimmung sorgen. Aber liegt es tatsächlich nur am Licht?

Sommer gleich gute Laune, Winter gleich schlechte Laune? So simpel wie es in Gesprächen über Jahreszeiten und Wetterumschwünge durchaus mal klingen mag, ist es wohl nicht. Die Sonnenstrahlen sorgen zwar dafür, dass das für Muskeln und Gehirn wichtige Vitamin D im Körper produziert wird. Und wenn Tageslicht fehlt, wird das Hormon Melatonin ausgeschüttet, welches bewirkt, dass man müde wird – das klingt schon danach, als müsse man im Winter schlecht drauf sein. Darum holen sich manche Menschen zum Beispiel Tageslichtlampen ins Haus, um auch in den dunklen Monaten Licht zu tanken und dem gegebenenfalls entgegenzuwirken. Gerd Höhner, Präsident der Psychotherapeutenkammer, steht dem Ganzen allerdings eher skeptisch gegenüber. Zumindest, wenn es um einen therapeutischen Ansatz geht.

Winterdepressionen gibt es nicht

„Es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass es einen Zusammenhang zwischen Licht und sogenannten depressiven Verstimmungen gäbe“, sagt er. Und wenn man im Winter mal schlecht drauf oder traurig ist, dann habe das bei Weitem nichts mit einer Depression zu tun, betont Höhner. „Das sind ganz normale Stimmungsvariationen.“ Von einer Winterdepression zu sprechen, hält Höhner für völlig überzogen.

Seiner Meinung nach werde Traurigkeit oder Ähnliches zu schnell mit etwas Unnormalem gleichgesetzt. Depression ist aber eine Krankheit. Merkmale, so Höhner, seien eine ständig andauernde Niedrigstimmung, Trauer und vor allem Verzweiflung. Gleichzeitig gingen eine Störung des Denkens, Konzentrationsprobleme und Zerfahrenheit damit einher.

Seine Stimmung richtig einordnen

Die Stimmung in der dunklen Jahreszeit könne man eher als melancholisch einstufen. Gerade rund um den Jahreswechsel werde man quasi dazu aufgefordert, zurückzudenken, das Vergangene Revue passieren zu lassen. Das könne zu so einer melancholischen Stimmung beitragen. Licht sei laut Höhner allerdings keine therapeutische Maßnahme für die Behandlung von Verstimmungen. „Das ist, als sagt man, man müsse im Winter mehr Zeit mit der Familie verbringen oder ein gutes Buch lesen, um die Stimmung zu verbessern. Aber platt gesagt, würde es das auch im Sommer. Mehr ist das fachlich gesehen nicht.“ Es sei wichtig, die Stimmung zu differenzieren und richtig einzuordnen.

Das kann Licht bewirken

Trotzdem ist Licht wichtig. Durch die in den Wintermonaten früher einsetzende Dunkelheit wird man grundsätzlich etwas müder, was eben auch am Hormon Melatonin liegt. Um die Ausschüttung des Hormons zu hemmen, sollte man die wenigen hellen Stunden am Tag nutzen und an die frische Luft gehen. Die bringt gleichzeitig auch noch zum einen den Kreislauf in Schwung und, falls die Sonne scheint, hat das wiederum einen positiven Einfluss auf den Vitamin-D-Haushalt. Beides kann dazu führen, dass man sich wacher fühlt – und gleichzeitig etwas besser drauf.

 

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