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Haustiere machen gesund und glücklich

von Zoi Theofilopoulos | 13.03.2020
3min Lesezeit

Sie sind der beste Freund des Menschen, treue Wegbegleiter und Seelentröster – Haustiere. Studien können das belegen, die Forscher betonen aber auch, dass dafür einige Voraussetzungen erfüllt sein müssen.

Rund 34,3 Millionen Haustiere waren im Jahr 2019 in Deutschland gemeldet. Katzen sind mit etwa 14,8 Millionen Tieren das beliebteste Haustier der Deutschen. Platz zwei geht natürlich an den Hund mit knapp 9,4 Millionen Tieren. Wieso die Zahlen von Jahr zu Jahr steigen, erklärt wohl der positive Effekt, den die Tiere auf den Menschen haben.

Hundebesitzer leben länger

Wer gerade überlegt, sich einen Hund anzuschaffen, hat nun einen großartigen Grund. Hundebesitzer leben nämlich gesünder und länger. Zu diesem Ergebnis kamen die schwedische Universität Uppsala und die Universität Stanford in den USA. Die Wissenschaftler analysierten zwölf Jahre lang die Daten von 3,4 Millionen Menschen. Wer mit einem Hund zusammenlebt, hat ein geringeres Sterberisiko durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Kein Wunder! Wer mehrmals am Tag mit seinem Vierbeiner an der frischen Luft spazieren geht, hält sein Herz-Kreislauf-System fit, senkt den Blutdruck und Cholesterinspiegel.

Tiere streicheln reduziert Stress

Zudem ist die Gesundheit eines Menschen auch stark von der psychischen Verfassung abhängig. Menschen, die gestresst sind, leiden häufig unter Kopfschmerzen und haben ein geschwächtes Immunsystem. Die Wissenschaftler der Ruhr-Universität in Bochum fanden heraus, dass das Streicheln und Kuscheln mit Hunden, Katzen oder Kaninchen Stress reduziert und Depressionen entgegenwirkt. Und das Schnurren einer Katze wird sogar therapeutisch eingesetzt: Es kann angstlösend und beruhigend wirken. Tiere sind also der perfekte Ausgleich zum stressigen Alltag.

Dem stimmt die Firma HUNTER mit Sitz in Bielefeld zu. Das erfolgreiche Familienunternehmen gibt seinen Verwaltungsmitarbeitern die Möglichkeit, ihre Hunde mit zur Arbeit zu nehmen. Luise Jankowski ist bei HUNTER für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zuständig und besitzt eine Boxerhündin. Sie kann bestätigen: „Wenn ich ein anstrengendes Telefonat oder Meeting hatte, gibt es nichts Besseres, als meine Amber kurz zu streicheln. Danach bin ich wieder voller Tatendrang.“ Aber woran liegt das?

Das Hormon Oxytocin

Der Grund, warum Haustiere einen solch positiven Effekt auf uns Menschen haben, ist die vermehrte Ausschüttung des Hormons Oxytocin. Kommen wir in Kontakt mit Tieren, produziert der Körper das Hormon – das auch als Liebes- oder Kuschelhormon bezeichnet wird. Es handelt sich um jenes Hormon, das auch in einer Partnerschaft beispielsweise beim Kuscheln entsteht und das Gefühl von Nähe, Zufriedenheit, Geborgenheit und Glück erzeugt.

Welches Haustier passt zu mir?

Also muss man sich einfach ein Haustier kaufen, um glücklich zu sein? Ganz so einfach ist es leider nicht. Die Studie an der Ruhr-Universität Bochum hat zwar herausgefunden, dass Haustiere glücklich machen, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. Gegenüber der Deutschen Gesellschaft für Psychologie betont Forscherin Maike Luhmann: „Haustiere können eine Quelle purer Freude sein und einem das Gefühl geben, gebraucht und geliebt zu werden. Aber gleichzeitig kann der Umgang mit ihnen auch manchmal anstrengend sein und – je nach Lebensphase – eine finanzielle Belastung darstellen.“  Die Entscheidung, sich ein Haustier anzuschaffen, sollte also gut überlegt sein. Kann ich mir ein Haustier leisten? Welches Tier passt zu mir und meinen Lebensumständen? Welche Bedürfnisse hat es und kann ich diesen gerecht werden?

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